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Ralf Herrmann

Neues Duden-Design

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Ralf Herrmann

Duden_1200x800px_3.jpg

Duden_1200x800px_1.jpg

von Tom Leifer Design. 

Was war wohl das Konzept? Ich komme über »alles mal irgendwo anders hinschubsen« nicht hinaus. 

 

Alte Version:

417jPsICArL._SX346_BO1,204,203,200_.jpg

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Kathrinvdm

Vermutlich sollte es »anders, frischer und moderner« aussehen*.

Das aber unter unbedingter Beibehaltung aller signifikanten Gestaltungsmerkmale. 

 

Wasch mich, aber mach mich nicht nass.

Gestalte mich, aber mach mich nicht schön. 

Something like that. :-?

 

*Nachtrag: Das ist die große alte Dame unter den schlechten Briefings.

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bertel

"Angeschnitten" ist doch schon ein paar Jahre wieder vorbei. Unnötiges Aufbrechen der Ordnung – lässt bei mir Zweifel an der Ernsthaftigkeit aufkommen. Schade. Die sattere Farbe ist ja ein guter Schritt, ich hätte aber eher ein Gelb (so kennen wir den Duden) als ein Orange genommen.

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catfonts

Gelb ist auch der Rechtschreib-Duden, dann gehen die Düden durch den Regenbogen

Dudenreihe.jpg?itok=2eOlaMf6

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Gast Arno Enslin
vor 12 Stunden schrieb bertel:

"Angeschnitten" ist doch schon ein paar Jahre wieder vorbei. Unnötiges Aufbrechen der Ordnung – lässt bei mir Zweifel an der Ernsthaftigkeit aufkommen.

Ich finde, dass es nicht grundsätzlich schlecht ist, Text an- bzw. abzuschneiden. Nur in Bezug auf die neue Ausgabe des Dudens sieht der angeschnittene Schriftzug nach Lückenfüller aus. Einer der beiden Schriftzüge „DUDEN” verkommt zum rein grafischen Element. Der Umgang mit den Leerräumen ist also bei der neunten Auflage besser. In Bezug auf die Funktionalität hätte einer völlig ausgereicht. Darüber hinaus ist der helle Text auf dem Orange nicht gerade gut lesbar.

 

Aber auch das Design des Covers der neunten Auflage ist nicht wirklich gut. Die versetzte unterstreichende Linie reicht bis zum linken Rand. Vermutlich weil der Text recht nahe am linken Rand der schwarzen Fläche liegt. Die Linie sieht so zwar „definierter” aus, aber im Grunde ist sie ohnehin überflüssig.

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Norbert P

Ich habe jetzt seit fast 20 Jahren mit Covern in Buchverlagen zu tun. Was die Anzahl und "Eigenwilligkeit" der an der letzten Fassung beteiligten Entscheider betrifft, ist die Gestaltung noch glimpflich davongekommen. Das hätte viel schlimmer werden können. 

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catfonts

Na ja, so richtig mach ich dieses Schriften-Durcheinander da auch nicht. Mindestens 3 verschiedene, und DUDEN in 2 Verschiedenen Schriften?

 

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Hans Schumacher

Frohes Fest – da könnte ich jetzt länger drüber schreiben (und geht dann schon mal gut los), weil ich an dem »Relaunch« des Duden im Jahre 2000 maßgeblich als Freelancer beteiligt war (siehe „Vorher“). Die Reinzeichnung der Logotype (meist angeschnittenes schwarzes Fähnchen, wurde dann aber auch alleinstehend als Logo eingesetzt), stammt von mir, basierte auf einer minimal modifizierten Frutiger Roman.  Vorher gab es kein »Duden-Logo«, es gab zwar eine grafische Linie in der Einbandgestaltung, die auf einer durch Günter Gerhard Lange überarbeiteten Times basierte. Der Gedanke, den Markennamen Duden in eine grafisch konsistente Form zu bringen, sprich also eine Logotype zu gestalten, die als Element der Einbandgestaltung, wie auch alleinstehend Verwendung finden konnte, war damals neu.

 

Dennoch gab es einige Konstanten, wie z.B. den „Regenbogen“ für die Kernbände, die beibehalten wurden – die Pixel kamen später dazu. Der Spektralverlauf ist eine Erbschaft von Willy Fleckhaus, der das spektakulär bei der edition suhrkamp in die Verlagsbranche eingeführt hat, was auch wunderbar funktioniert, wenn man viele Einzelbände zur Verfügung hat, bei zwölf Bänden wird die Sache ein bisschen schwierig. Nichtsdestotrotz haben wir viel Energie darauf verwendet, den Verlauf zu optimieren bzw. durfte ich diesen Part übernehmen – was dann dazu führte, das die vorher verwendeten Vollton-HKS-Töne einer etwas aufgehellten Farbreihe wichen, was auch der Wahrig in seinem Redesign damals übernommen hat, naja, im Prinzip wurde das ganze grafische Konzept für den Duden, daß wir entwickelt hatten, vom Wahrig abgekupfert.

 

Die Frutiger kam nebst der Kepler im durch Iris Farnschläder parallel überarbeiteten Innenteil zum Einsatz, auf den sich die Umschlaggestaltung ganz klar bezieht (wir waren während der Arbeit nicht mit ihr im Kontakt, bekamen aber die eingesetzten Fonts durch den Verlag übermittelt und haben auch die Gestaltung gesehen, glaube ich).

 

Farbigkeit Duden Band 1: der bekannteste Duden und eines der auflagenstärksten Bücher in Deutschland ist natürlich Ausgangspunkt eines jeden Redesigns – also das markante Gelb, wie Bertel schon bemerkte. Zusammen mit dem Schwarz und der roten Linie (diese ist also nicht völlig unnötig, Herr Enslin) in der Logotype addierte sich dies zum Dreiklang analog der bundesdeutschen Staatsflagge. Wir haben diesen ziemlich offensichtlichen Zusammenhang damals nicht ignoriert, es gab aber auch ganz andere Vorschläge innerhalb der Agentur.

 

Unser Grundgedanke (Agentur: Bender + Büwendt, Berlin) beim Design, das sich zunächst mal auf die Aufgabe bezog, die Umschlaggestaltung der Kernbände 1–12 zu überarbeiten, ging in Richtung Verlagserscheinungsbild. Dies hat sich dann tatsächlich über die Jahre auch so etabliert, z.Zt. verwenden drei Verlage – Duden Verlag, Duden Schulbuch, Fischer Duden – die Logotype als zentrales Gestaltungselement, das grafische Konzept ist also aufgegangen. So, jetzt aber mal die bunten Teller vorbereiten …

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Gast Arno Enslin
vor 21 Minuten schrieb Hans Schumacher:

Zusammen mit dem Schwarz und der roten Linie (diese ist also nicht völlig unnötig, Herr Enslin)

Funktioniert doch aber nur bei dem Rechtschreib-Duden. Aber ich gebe zu, dass ich zumindest nicht bewusst wahr genommen habe, dass es sich um die Farben der deutschen Flagge handelt. Kommt davon, wenn man den Stofffetzen ignoriert, wo immer es geht. Jedenfalls spricht das insofern für das Duden-Design, weil ich die Flagge selbst unschön finde, sofern ich sie nicht in Trophäensammlungen wie dieser sehe. Unter ästhetischen Gesichtspunkten finde ich eh nur die alte lybische gelungen. :-) Tja, Gaddafi war schon irgendwie stylish. Deswegen käme übrigens auch nur der Katholizismus  für mich in Frage, sollte ich jemals auf die blöde Idee kommen, religiös zu werden. Frohes Fest übrigens!

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Kathrinvdm
Zitat
Zitat

… Kommt davon, wenn man den Stofffetzen ignoriert, wo immer es geht. …

Der »Esoterik-Paragraph«: Nicht erwünscht sind Themen, die nicht zum Thema dieser Community passen und naturgemäß starke Reaktionen hervorrufen können. Dazu zählen z.B. aber nicht ausschließlich Themen wie Gesellschaft und Politik (wenn kein Bezug zu Designfragen besteht), Religion, Esoterik und Verschwörungstheorien. Im Zweifel werden entsprechende Diskussionen von den Moderatoren/Administratoren geschlossen oder verschoben.

Quelle: Community-Richtlinien

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Hans Schumacher

In der Sendung von Anne Will vom letzten Sonntag haben die Set-Designer übrigens den – in der Gestaltung bewusst angelegten – Zusammenhang auch gesehen und als inhaltlich passende Illustration eingesetzt (und dafür übrigens nicht das aktuelle Logo verwendet, freut mich):

Bildschirmfoto-2017-05-24-um-11.05.28.jpg

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Gast Arno Enslin

 

vor einer Stunde schrieb Hans Schumacher:

haben die Set-Designer übrigens den – in der Gestaltung bewusst angelegten – Zusammenhang auch gesehen und als inhaltlich passende Illustration eingesetzt

Seit wann laden denn die Set-Designer die Gäste ein? :mrgreen:

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RobertMichael

wo besteht der unterschied im logo, bzw. wie sieht das neue aus?

edit: jetzt sehe ich es auch. ein anderer font ... ja mei.

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Hans Schumacher

Dear RobertMichael, ganz so banal ist die Veränderung bei der neuen Version nicht. Ja, es ist ein neuer Font, bzw. ein Schriftzug (ob und auf welchem Font der nun basiert, weiß ich gar nicht – scheint auf jeden Fall nichts mit den auf dem Mock-up auf der site von Tom Leifer Design für die Umschlaggestaltung sonst verwendeten Font zu tun zu haben) aber auch ein etwas anderer Stand in der Fläche für den Schriftzug. Die neue Fassung, die Ralf eingangs oben gepostet hat und die sich von meiner bzw. unserer Form aus dem Jahr 2000 unterscheidet, »harmonisiert« durch den mittigen Stand der Duden-Versalien in der schwarzen Fläche, die rote Linie ist nicht angeschnitten und die Restflächen des schwarzen Fonds über den Versalien bzw. der roten Linie sind gleich breit.

 

Die expressiven Spitzen des Futura-mässigen N erinnern mich irgendwie an den Nivea-Schriftzug – Sprachpflege, Hautpflege ?;-) Scheint mir auch etwas symptomatisch, das Stilwörterbuch (Band 2 der Kernbände) als Ausgangspunkt fürs Redesign zu nehmen.

 

Was bei Anne Will zu sehen war, ist jedenfalls die Ursprungsfassung und das erste Duden-Logo aus dem Jahr 2000. Wir schreiben 2017, keine schlechte Halbwertzeit.

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Uwe Borchert

Hallo,

 

Dein Verweis ...

 

Am 24.12.2016 um 22:31 schrieb Kathrinvdm:

... ist so nur eingeschränkt anwendbar. Es geht hier ja auch um die Funktionalität des Designs und dieses funktioniert nicht bei jedem Betrachter. Das hat so erst mal wenig mit Esoterik zu tun, sondern ist eine Folge individueller Eigenschaften, welche aber auch durch eine oder mehrere Gruppenzugehörigkeiten geprägt werden.

 

Generell muss man diese „Esoterik“ mit einbeziehen. Sie prägt die Wahrnehmung des Einzelnen und damit statistisch gesehen der Gesamtheit. Das wiederum bestimmt das Funktionieren der Gestaltung. Möglicherweise könnte man Arno vorwerfen zu länglich geschrieben zu haben, aber bzgl. der Kernaussage passt es doch hierher: Für einen wenig patriotischen, nationalistischen oder gar nazionalitischen Betrachter sind die Farben Schwarz, Rot und Gold (bzw. das Billigsubstitut Gelb) ggf. nur eine von vielen möglichen Farbkombinationen ohne Verbindung zur Deutschen Sprache und/oder Deutschland. Zu Gold hat es bei mir nie gelangt ... ich bin daher nur Schwarz-Rot!

 

Ich betrachte die Farbkombination Gelb + Schwarz + Rot im Kontext mit den Regenbogenfarben der gesamten Serie als konstruiert und ein Einzelfall, kann kein „richtiges“ System (an-) erkennen. Aber ich muss das Vorgehen als einen cleveren Marketingschachzug anerkennen. So wird die eine oder der andere  Möchtegernbildungsbürgerliche sicherlich ein Zeichen seiner Weltoffenheit setzen und die komplette Serie im Regal stehen haben ...

 

MfG

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Kathrinvdm

Hast Du den zitierten Satz wahrgenommen, auf den ich mich bezog?

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catfonts

Dieser Satz könnte sogar gegen einen ganz anderen Paragrafen verstoßen, nämlich §90a StGB:

(1) Wer öffentlich, ...

2. die Farben, die Flagge, ... der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer Länder verunglimpft,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

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Gast Arno Enslin

Jetzt wirst du albern, catfonts.

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catfonts

in Bezug auf "Stofffetzen" ?

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Gast Arno Enslin

In Bezug darauf, dass es um die deutsche Demokratie nicht besser bestellt wäre als um die der Türkei, wenn ich wegen meiner Worte in diesem Thread bestraft werden könnte.

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catfonts

OK, dann bitte eine genaue Erklärung, in wie weit die Bezeichnung "Stofffetzen" von der in §90a Absatz 1.2 StGB  genannten "Verunglimpfung" der Flagge der BRD, die da ja unter Strafe gestellt ist, wenn dies öffentlich erfolgt, unterscheidet.

 

Und ich möchte mir gar nicht vorstelle, was mir passieren würde, würde ich dieses rot-weiß gestreifte Tuch mit dem blauen Viertel mit den Sternen einen in dem Land, wo dies die Flagge des Landes ist, öffentlich einen Stofffetzen nennen, auch wenn ein lange dem Wind ausgesetztes Teil rein faktisch so etwas ist.

 

OK, vielleicht ist dieses Gesetz ja albern, vielleicht ja das ganze Land, das solche Gesetzt erlässt, und vielleicht ist das Land in dieser Hinsicht eben tatsächlich nicht besser als die Türkei, die sicherlich auch so ein Gesetz hat...

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Þorsten

Volksverhetzung bleibt Volksverhetzung, auch wenn sie von einem Troll kommt.

 

Die Flagge der deutschen Revolution und Republik so zu verunglimpfen war ein Standardmittel der Nazis und trug dazu bei, ihnen den Weg zur Machtergreifung zu ebnen. Wer heute auch wieder in diese Kerbe haut, muss sich mindestens vorhalten lassen, geschichtsvergessen zu sein und heutigen Feinden der Republik wenigstens unabsichtlich zuzuarbeiten.

 

Wer die Republik mag, wer 70 Jahren Wohlstand und Frieden mag, sollte solche Anwürfe nicht unwidersprochen stehen lassen.

 

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Thomas Kunz

So wird übrigens der neue Rechtschreibduden aussehen:

978-3-411-04017-9.jpg

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Phoibos

Warum klaut man den Buchstaben bloß so viel Substanz? Ich mag diese abgeschnittenen Buchstaben nicht.

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109

Hätte man das angeschnittene DUDEN nicht in einem Grauwert oder Gelbwert anlegen sollen? Ich finde es greift sich den Blick und der eigentliche Titel des Buches geht unter; zumal DUDEN ja redundant erscheint‽

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