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Nikolaus Netzer

Buch über QuarkXPress 2017 erschienen

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Buchlayout

Erst einmal ein großes Lob für dieses Mühe. Ich kann mir vorstellen, dass das ein Riesenaufwand war und QuarkXPress hat so ein Buch mehr als verdient. Apropos Buch, ich wünsche mir inzwischen, ich hätte es als PDF-Version gekauft!

 

Bei den Inhalten seid ihr außen m.E. viel zu dicht an die Blattkante gegangen, die Außenstege vertragen ruhig ein paar Millimeter mehr "Luft". Auf manchen Seiten weiß man gar nicht, wo man den Daumen hinsetzen soll, ohne Inhalt zu verdecken.

 

Beim Bundsteg habt ihr außerdem nicht beachtet (vielleicht hat's euch der Verlag nicht gesagt), dass das Buch eine wirklich extrem steife Klebebindung besitzt. Hier fehlen 10 mm auf beiden Seiten! Bei euch verschwinden die Inhalte im Bund* und man muss das Buch stark aufbiegen bzw. hin- und herschwenken. Komfortables Lesen und Nachschlagen geht anders, zumal das Buch nur mit Gewalt offengehalten werden kann. Das finde ich sehr schade.

 

(*Das ist mir in meiner eigenen Setzerkarriere genau einmal passiert und seitdem frage ich jeden Kunden genau nach Druckanbieter und Typ der Bindung.)

 

Ich habe mir zeitgleich noch ein anderes dickes Buch aus dem Rheinwerkverlag gekauft: Die haben, wie erwartet, alles richtig gemacht bei Bindung und Papierformat. Sie haben mehr Weißraum gelassen und das Buch bleibt aufgeschlagen auf dem Tisch liegen.

 

 

  • sehr interessant! 1

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wolfschoch

Welchen Titel hat das Buch aus dem Rheinwerkverlag? Ich bin sehr interessiert. Ich konnte dort – auch mit Suchen – kein Buch zu QuarkXpress finden.

 

Gruß

Wolf

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Buchlayout

Wolf,

 

das Buch ist von mandl & schwarz, nicht von Rheinwerk. Auf deren Verlagswebsite gibt es auch die E-Book-Version. Das Buch selber finde ich ausgesprochen hilfreich, die Autoren sind langjährige Experten, das merkt man. Kauftipp!

 

Nur das Lesen macht bei einem derart gedrängten Satz ohne Luft keinen Spaß, das kenne ich von meinem Lieblingsfachverlag Rheinwerk nicht.

 

Das ist übrigens ein gutes (oder schlechtes) Beispiel dafür, wie Typografie wirkt.

Die Rheinwerktitel nehme ich auch deswegen gerne in die Hand, weil sie so schön gesetzt und gebunden sind. Die kann man auch mal aufgeschlagen auf den Schoß legen. (Ich kaufe mir sogar bewusst die gedruckten Versionen, um das »Erlebnis Buch« zu genießen.)

 

Das Buch von mandl & schwarz dagegen nehme ich nur ungern zur Hand, und nur, wenn ich etwas nachschlagen muss. Und das, obwohl der eigentliche Druck ohne Fehl und Tadel und das Papier sehr hochwertig ist. Schade. (Denn so überlege ich es mir zweimal, ob ich das nächste Mal wieder ein Buch von denen kaufe.)

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Erwin Krump

Der typografisch Versierte weiß, warum er ein Buch wegen gestalterischer Mängel nicht gerne zur Hand nimmt. Im vorliegenden Fall kommt man aber nicht umhin, sich durch das Buch hindurchzuquälen, da man sich eben für die Materie interessiert.

 

Typografie sollte aber nach wie vor ein Dienst am Leser sein. ich finde es schade, wenn ein gutes Buch nicht auch gut gestaltet ist. Der Leser und auch der Inhalt hätten es verdient. 

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Buchlayout

Interessanterweise liegt mir noch ein anderes Buch zu QuarkXPress 2016 von Martin Turner vor (eher zur Gestaltung als zu QuarkXPress selber), und das ist das ganze Gegenteil! Wunderbar großzügig gestaltet mit verschwenderisch viel Weißraum. Herrlich! Und erstaunlicherweise, trotz CreateSpace-Produktion, auch ziemlich aufklappfreudig gebunden.

 

Aber auch hier bin habe ich was zu bemängeln: Einige der Screenshots in der Randspalte sind mir zu klein, der Platz wäre gewesen. Und warum die Abbildungen teilweise so extrem überschärft werden mussten, verstehe ich auch nicht. Ich vermute mal, das war die (durchaus verständliche) Angst vor der oft durchwachsenen Druckqualität von CreateSpace. (Das Nachschärfen wäre aus meiner Sicht aber nicht nötig gewesen, ich setze Fachbücher am laufenden Band, von denen viele über CS produziert werden.)

 

Trotzdem gefällt mir das Buch von Martin Turner so gut, dass ich mir auch noch die 2017er Auflage holen werde!

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