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Draft – Superfamilie mit 144 Schnitten vom Yellow Design Studio
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Microboy

GREP: Hilfe beim Einstieg

Empfohlene Beiträge

Microboy

Ich möchte mich gerne intensiver mit GREP beschäftigen und wäre für Links oder Literatur-Tipps dankbar.

 

Konkret möchte ich mir GREP-Vorlagen einrichten um umfangreiche Texte automatisiert zu optimieren. Im ersten Schritt möchte ich mit einem Klick alle doppelten Leerzeichen, alle zu kurzen Gedankenstriche und diverse andere Satzfehler ersetzen bzw. korrigieren. Im zweiten Schritt sollen dann Links und Zitate formatiert werden ...

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Kathrinvdm

Au ja, da schließe ich mich an – das GREP-Thema steht schon lange auf meiner Liste! :-D

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Microboy

Danke für die Links! :gimmifive:

 

Mal sehen wie weit ich damit komme ...

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Buchlayout

Die GREP-Unterstützung in InDesign ist natürlich toll und das oben zitierte Buch zum Automatisieren von ID habe ich auch. Ich verweise an dieser Stelle auch gerne darauf, dass Word ähnliche Power besitzt und dass das Suchen mit regulären Ausdrücken ebenfalls (übrigens schon seit Word-Urversionen) möglich ist. Und dank VBA und Makros kann man hier auch ganz toll automatisieren.

 

Da ich persönlich alle Titel meist in Word vorformatiere, nutze ich die regulären Ausdrücke also eher in Word als in InDesign. (Zumal es in Word eine bessere "Entwurfsansicht" gibt als in InDesign und man so schneller durch das Dokument durchscrollen kann.)

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Quarz

Hallo Microboy,

 

von Gerald Singelmann findest Du unter
http://indesign-faq.de/files/2008/01/grep-uebersicht.pdf
eine Liste mit den gängigsten Metazeichen.


Ich habe sie mir auf Din A4 verkleinert, so daß ich sie jederzeit schnell zu Hand habe.

 

Gruß
Quarz

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bertel
vor 10 Minuten schrieb Quarz:

von Gerald Singelmann …

:tuschel: …das hab ich weiter oben schon verlinkt, sogar mit den Erläuterungen dazu. :-D

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Quarz

Hab ich doch glatt über sehen ;-)

Gruß

Quarz

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Sebastian Nagel

Wenn Interesse besteht, würde ich einen GREP-Beispiele-Thread vorschlagen ... am besten lernt man das nämlich durchs Erstellen, Tüfteln Optimieren an konkreten Beispielen, und je mehr Problemstellungen, desto mehr Übung für alle (und gleichzeitig Hilfe für den Fragesteller).  Es gibt dabei meist nicht nur eine Lösung für ein Problem (außer es ist sehr genau definiert), aber das ist ebenso interessant zum Lernen.

 

Ich hab mich da das letzte Jahr über ziemlich reingekniet, sowohl bei automatischer GREP-Formatierung als auch bei GREP-Suchen/Ersetzungen. Mein Büro-Kollege und ich versuchen jede Woche 1-2 Arbeitserleichterungen bei unseren Kundenprojekten umzusetzen und zur Verfügung zu stellen. Bin sicher noch nicht Profi, kann aber inzwischen abschätzen was generell möglich ist und wo die Grenzen des theoretisch Machbaren oder auch Sinnvollen erreicht sind.

 

 

 

Sehr einfaches Beispiel:

Ein Kunde schickt uns monatlich eine Liste mit etwa 200 Musiker-Namen als Textwurst, aber in der (zum Glück) einheitlichen Form

"Instrument, Nachname, Vorname [Vorname2 ...]".

Wir brauchen das im Layout aber so: "Vorname(n) Nachname"  (ohne das Instrument oder Komma).

 

Wir kopieren erst mal den Text nach Indesign und machen dann eine Suche nach

"beliebige Zeichen, danach Komma und Leerraum, beliebige Zeichen, danach Komma und Leerraum, danach wieder beliebige Zeichen, dann eine Absatzmarke"

 

Oder in GREP geschrieben:

.+,\s.+,\s.+\r

 

. = Platzhalter für ein beliebiges Zeichen ( . steht für mehr oder weniger "alles" was getippt werden kann)

.+ = ein beliebiges Zeichen, ein oder mehrmals wiederholt

,\s = ein Komma und danach irgend ein beliebiger Leerraum (s=space). Diese Suche fände auch Achtelgeviert-Leerräume etc., ich schreibe das nur lieber als " ", was nur einen normalen Leerraum findet aber hier ausreichen würde.

\r = eine Absatzmarke

 

Wenn man danach sucht, findet man jeweils genau eine komplette Zeile unserer Instrumente und Namen, d.h. die Suche klappt schon mal.  Jetzt möchte man mit dem Suchergebnis was anstellen, nämlich einzelne Stücke daraus wieder einfügen, aber anders ...

 

Dazu muss man die gewünschten Stücke in der Suche erst mal mit einer ()-Klammer markieren:

.+,\s(.+),\s(.+)\r  (markiert werden also die Plätze von Nachname und Vornamen, aber nicht das Instrument oder die Kommas

 

Und kann die dann im Ersetzenfeld so wieder ansprechen:

$2 $1\r

 

$2 = platziere das zweite Stück des Fundes (die Vornamen)

(Leerraum) = füge einen Leerraum ein

$1 = platziere dann das erste Stück des Fundes (der Nachname)

\r = eine neue Absatzmarke

(der Rest des Fundstücks, also Instrument und die Kommas und alten Leerzeichen werden verworfen)

 

Es wird also z.B. gefunden (eins nach dem anderen):

Piccoloflöte, (van der Merwe), (Kathrin)

Klavichord, (Bach), (Johann Sebastian)

 

Und ersetzt durch:

Kathrin van der Merwe

Johann Sebastian Bach

 

Mit dem Suchmuster ist das Umsortieren in einer Minute erledigt (es ginge auch mit einem Klick sofort, aber man will dann doch immer etwas mitkontrollieren was passiert, auch um Musterfehler abzufangen). Davor war das ein mühsamer, fehleranfälliger Copy-Paste-Lösch-Marathon.

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Microboy
vor 35 Minuten schrieb Sebastian Nagel:

Wenn Interesse besteht, würde ich einen GREP-Beispiele-Thread vorschlagen ...

Dafür! :cheer:

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Sebastian Nagel
vor 11 Stunden schrieb Microboy:

Dafür! :cheer:

Hier, oder in einem neuen Thread?

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Kathrinvdm

Ich bin für einen neuen Thread mit Verweis der beiden Threads aufeinander. :nicken:

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TobiW

Vielleicht ist es (der Übersicht halber) auch schlau zwei getrennte Threads für Suchen&Ersetzen und Formatierung/Stile zu machen?!

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Callelulli
Am 4.1.2018 um 15:22 schrieb Microboy:

Ich möchte mich gerne intensiver mit GREP beschäftigen und wäre für Links oder Literatur-Tipps dankbar.

Die Theorie dahinter ist auch sehr interessant. GREP erfaßt reguläre Ausdrücke, die den Chomsky-3-Grammatiken entsprechen. Erstaunlicherweise sind reguläre Ausrücke nicht mehr oder weniger mächtig als sogenannte nichtdeterministische endliche Automaten mit Epsilon-Übergängen. Das sind Automaten, die zufällig ihren Zustand wechseln (Epsilon) und bei denen ein Eingabesymbol zu verschiedenen Folgezuständen führen kann (nichtdeterministisch). Das hört sich nach reiner Willkür an. Dennoch kann man jeden solchen Automaten in einen regulären Ausdruck überführen.

Der Beweis dazu hat bei mir die Begeisterung für Theoretische Informatik geweckt. Auf der einen Seite kennt man GREP und reguläre Ausdrücke als extrem leistungsfähiges Gespann beim Suchen/Ersetzen. Auf der anderen Seite steckt da ein komplexes Theoriegebäude dahinter. Literatur-Tip wäre entsprechend Hopcroft/Ullman "Einführung in die Automatentheorie, formale Sprachen und Komplexitätstheorie" (nicht ganz ernst gemeint, das ist ein Klassiker der Theoretischen Informatik und viel zu formal für den Anwender).

Ich finds cool, daß die Theoretische Informatik so hilfreich für die Kreativen hier ist! :-P

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