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Kristopher Geisenheimer

Merkwürdiges Programmverhalten…

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Kristopher Geisenheimer

Hallo Leute,

 

ich habe kürzlich QuarkXPress 2015 für unsere Firma angeschafft und zwar über die Heftbeigabe der c't kreativ. Das Ganze kostete pro Lizenz 10 Euro und ist vollkommen legal. Mit vollständigen Angaben konnte ich das Programm bei Quark registrieren und aktivieren. Nun aber zum Punkt:

 

Ich habe nun damit begonnen ein Prospekt zu erstellen und nachdem ich gestern den ganzen Tag daran gearbeitet habe, sagt mir QuarkXPress heute beim Öffnen, dass er „minimale Reparaturen“ daran ausführen müsse und als es das erledigte, kam die Meldung, dass das Projekt beschädigt sei und es nun geschlossen werde. Ich kam also quasi nicht mehr an meine Arbeit heran. Es ging aber noch weiter…

 

So ganz wollte ich aber nicht akzeptieren, dass das jetzt ein vergeudeter Arbeitstag war und kopierte die Datei auf meinen Desktop. Ich öffnete nun erst QuarkXPress und über das geöffnete Programm die auf den Desktop kopierte Projektdatei. Nun spielte sich etwas Interessantes ab: Er musste erst wieder „minimal reparieren“, aber nun öffnete sich die Internetseite von Quark, mit dem Hinweis, dass man ja die 2017er-Version erwerben könne und man dann ja auch noch die 2018er-Version gratis dazu bekäme, so sie denn veröffentlicht sein wird. An das Projekt kam ich dafür aber wieder heran. Das Programm-Verhalten ist reproduzierbar. Hat Quark da nun für Schlaumeier wie mich, die das Programm spottgünstig und legal ergatterten einen Bug eingebaut oder ist das alles einfach nur Zufall?

 

Habt Ihr in Anbetracht einer ähnlichen Vorgeschichte auch solche Erfahrungen gemacht oder kommt dies auch vor, wenn man den teuren Weg über den direkten Erwerb beschreitet? So eine In-App-Ad ist ja im Prinzip heute nichts Ungewöhliches, nur der Zeitpunkt macht stutzig.

Ich habe an meiner Hochschule (das ist noch nicht sehr lange her), in QuarkXPress das Setzen gelernt und war eigentlich recht überzeugt von dem Programm, zumal mir das Abomodell von Indesign beziehungsweise der Creative Suite einfach nicht gefällt. Aber nachdenklich hat mich das schon gemacht. Was denkt Ihr: Spinne ich oder ist das soetwas wie versteckte Erpressung?

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bertel

Das mag Zufall oder ein Quark-bug sein. Hast du ursprünglich auf dem Server gearbeitet? Das könnte zumindest eine Fehlerquelle sein.

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mguenther

Hallo Kristopher,

 

das ist garantiert Zufall.

 

Die c't Version von QuarkXPress 2015 IST GENAU DIE GLEICHE wie die damals (im Jahre 2015) verkaufte Vollversion.

 

Du hast wahrscheinlich auf den Willkommenbildschirm geklickt, der hat als einziges Hyperlinks zu Quarks Webseite.

 

Und wenn ein Hersteller so etwas machen würde, dann hättest du davon schon im Internet gelesen. Das c't Sonderheft ist ja schon seit November 2017 auf dem Markt und hat sich ein paar tausende Male verkauft.

 

Gruß

Matthias

 

P.S.: Miniaturseitenverschiebung schon probiert?

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Kristopher Geisenheimer

Danke für Eure Antworten! Ich glaube ja auch nicht wirklich daran, aber es war in meinen Augen schon ein merkwürdiger Zufall.

Ich habe tatsächlich vorher die Version im Netzwerk liegen gehabt. Ich möchte das im Prinzip auch weiterhin so handhaben. Ich werde beobachten, wie sich das entwickelt.

 

Danke und Gruß!

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mguenther

Netzwerkspeichern kann halt bei allen Programmen Probleme machen, da das Netz nur kurzzeitig weg sein kann.

 

Warum nicht lokal?

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bertel
vor 36 Minuten schrieb Kristopher Geisenheimer:

Ich habe tatsächlich vorher die Version im Netzwerk liegen gehabt.

Das war damals, als ich noch mit Quark gearbeitet habe, oft fatal. Ich befürchte, dass sich das auch heute nicht geändert hat. Der sichere Weg bei umfangreicheren Projekten ist sicherlich, die Datei vorher auf den Desktop zu kopieren und nachher wieder zurück.

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Kristopher Geisenheimer

Das ist gut zu wissen, dass das Probleme bereitet. Dann werde ich mir jetzt immer einen Projektordner auf den Desktop legen, wenn ich den Kram bearbeite.

Wir legen generell in der Firma aus Kolaborationsgründen Dateien im lokalen Netzwerk ab.

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bertel

Wir arbeiten in der Agentur mit InDesign auch auf dem Server – allerdings wird der mit TimeMachine gebackuppt, d.h. es ist im Schadenfall maximal 1 Stunde Zeit verloren. Hin und wieder kommt es leider auch vor, dass Dokumente beschädigt sind, bei 10 Usern ca. 1x im Monat. (Wesentlich schlimmer ist das Apple-eigene "Keynote", damit kann man so gut wie gar nicht auf dem Server arbeiten.)

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mguenther

Ja, sowohl Adobe wie auch Quark empfehlen aus diesen Gründen, lokal zu speichern.

 

Dropbox oder ähnliche Filesynchronisationsdienste könnten vielleicht ein guter Kompromiss sein?

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