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Typografie/Gestaltung von Krankenwägen

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deaneau
vor 10 Stunden schrieb catfonts:

War das nicht 117?

POL 110, SMH 112, FW 115 ach Thorsten war schneller.

 

Bis es überhaupt zu der 112 kam ,dauerte es auch sehr lange. Es gab mal eine Doku über dieses Drama.

 

Heute ist ja die 115 Bürgertelefon. Wohl das einzigste, was Fr. Dr Merkel positives hinterläßt.

  • sehr interessant! 1

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bertel
vor 15 Stunden schrieb Þorsten:

Seit ein paar Jahren versucht hier in der Nähe ein kommerzieller Krankenhausbetreiber auch den Markt für Rettungsfahrten (in direkter Konkurrenz mit den kommunalen und freiwilligen Feuerwehren, die so ihre wichtigste Einnahmequelle verlieren :evil:) zu dominieren.

Das ist im 🇺🇸 Gesundheitssystem so. In 🇩🇪 haben nur Berufsfeuerwehren eigene Rettungswägen, und da die Alarmierung über die Rettungsleitstellen geht, hängt es – wenn überhaupt – von der Bestechlichkeit der dortigen Mitarbeiter ab, welcher Rettungswagen losgeschickt wird.

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bertel
vor einer Stunde schrieb deaneau:

Bis es überhaupt zu der 112 kam ,dauerte es auch sehr lange. Es gab mal eine Doku über dieses Drama.

Das war 1973. Damals starb ein Kind namens Björn Steiger, weil die Rettungskräfte zu spät eintrafen. Sein Vater engagierte sich für die einheitliche Rufnummer und gründete die Björn-Steiger-Stiftung mit dem Ziel der Verbesserung der Rettungkette.

 

vor einer Stunde schrieb deaneau:

Heute ist ja die 115 Bürgertelefon.

Kennt die Nummer irgendjemand? Mir ist sie neu …:-|

 

Schnell mal recherchiert: 2016 gab es bundesweit 4 Mio. Anrufe, Ø Dauer ca. 2 Minuten. Die Kosten lagen bei 1 Mio. Euro. Das nenn ich mal ein echtes Schnäppchen: Pro Telefonat grad mal 25 Cent Kosten verursacht. Wie viele Gespräche erfolgreich waren, weiß man leider nicht.

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catfonts
vor 2 Stunden schrieb bertel:

In 🇩🇪 haben nur Berufsfeuerwehren eigene Rettungswägen,

Das stimmt allerdings nicht. Hier gehören die Rettungswagen den unterschiedlichsten Organisationen neben den Berufsfeuerwehren. Da findet man das DRK, den Malteser Hilfsdienst, Johanniter-Unfallhilfe, der Arbeiter Samariter Bund, Falck Deutschland, und eben auch die Björn Steiger Stiftung, welche den Markt eben recht undurchsichtig und Kartellhaft untereinander aufgeteilt haben.

Und die EG drängt darauf, den Markt auch für private Anbieter zu öffnen.

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deaneau
vor 1 Stunde schrieb bertel:

Wie viele Gespräche erfolgreich waren, weiß man leider nicht.

Wenn man mal unterwegs ist und nicht am Rechner recherchieren kann oder bestimmte Ansprechpartner in Ämtern braucht etc. ist die Nummer nicht selten goldwert.

Beispiel: Ich hatte mal nach Straßennamenschilder recherchiert, da ich dessen Abmessungen brauchte.

Ich hatte Mein Problem geschildert und nicht einmal in 1 Minute hatte ich die Nummer von der Abteilung. Auch wenn das keine spezielle Bürgeramtanfrage war,wurde mir dennoch geholfen.

Ich hatte dann per Mail von der betreffenden Abteilung Maßzeichnungen bekommen. Allerdings nur von den "neuen Schildern". Die Schilder, die noch heute in den "neuen Bezirken" stehen (um nicht Ostbezirke zu schreiben), musste ich mir von einem Hersteller erfragen, der damals  einer der Betriebe war die zur Herstellung herangezogen wurden. Finde nur gerade im Posteingang das betreffende Blatt nicht :-/

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bertel
vor 16 Minuten schrieb catfonts:

Das stimmt allerdings nicht.

Da hast du mich missverstanden. Die Aussage war, dass nur Berufsfeuerwehren eigene Rettungswagen haben, nicht aber die freiwilligen Feuerwehren, wie das drüben überm Teich der Fall ist (Zitat Thorsten: … in direkter Konkurrenz mit den kommunalen und freiwilligen Feuerwehren, die so ihre wichtigste Einnahmequelle verlieren …).

Der Anteil der Feuerwehr-Rettungswagen ist in D eh sehr gering, der Großteil wird übers Rote Kreuz und Johanniter gestellt.

 

Zitat

Seit Jahrzehnten sind die Marktanteile verteilt und es besteht eine Oligopolstruktur beherrscht von den sog. Hilfsorganisationen (80% Marktanteile Hilfsorganisationen (HiOrgs) etwa 15% Kommunen und 5% Private). Bei den Hilfsorganisationen dominiert das DRK mit einem geschätzten Marktanteil von 56%, Johanniter 10%, ASB und MHD jeweils rund 7%.

Quelle

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bertel
vor 17 Minuten schrieb catfonts:

Und die EG drängt darauf, den Markt auch für private Anbieter zu öffnen.

Das ist doch schon der Fall? Zumindest in München ist die Aicher Ambulanz ganz groß im Geschäft, sie hat sogar nach 133 Jahren das Rote Kreuz als zuständige Wiesnambulanz abgelöst.

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deaneau
vor 12 Minuten schrieb bertel:

Seit Jahrzehnten sind die Marktanteile verteilt

Es gab mal eine Doku darüber, wenn es um  den Kauf von Einsatzwagen geht, bezahlen die Kommunen zu viel, da der Markt durch illegale Preisabsprachen  in nur weniger Firmen liegen. Stichwort Kartell.

 

 

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bertel

Ich bezog  mich auf die Marktanteile der Rettungsdienste, nicht der Rettungswagenhersteller.

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catfonts

Das Problem dabei dürfte allerdings ähnlich sein

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bertel

Klar. Nur als Beispiel: Die Ablösung der Rotkreuz-Wiesnwache durch die Aicher Ambulanz wurde aufgrund des wirtschaftlich besseren Angebots beschlossen. Und das, obwohl das rote Kreuz mit fast ausschließlich Ehrenamtlichen gearbeitet hat – die Aicher Ambulanz aber mit wenigstens dem Mindestlohn kalkulieren muss und trotzdem günstiger ist. Für was wurden die Millionen ans Rote Kreuz denn bezahlt?

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Phoibos
vor 10 Minuten schrieb bertel:

Für was wurden die Millionen ans Rote Kreuz denn bezahlt?

Für all das Zeug, was Aicher nicht haben wird: Gulaschkannone, Toilettencontainer, Aus-/Fortbildungen, mehr als genügend Helfer, Hilfsinfrastrukturmaßnahmen für Katastrophenfälle, ...
Die Rettungsdienste mit Ehrenamtlichen haben da eine Menge Querfinanzierungen drin. 
Zudem wird Aicher auch am absoluten Mindestbedarf sich orientieren. Das DRK (zumindest in Hamburg) geht immer von Mindestbedarf plus 10% oder so aus. Und sie haben dazu noch Notrufketten etc. 

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bertel

Die Querfinanzierungen treiben die Preise sicher in die Höhe. Da sie aber gleichzeitig die Kalkulation intransparent machen, können sie als Argument für ein höheres Angebot nicht ernsthaft gelten, da dann an anderer Stelle schlecht kalkuliert wurde.

Die "mehr als genügend Helfer" waren auch ein öffentliches Argument gegen Aicher – wenig überraschend hat sich herausgestellt, dass der Großteil der Wiesn-Ehrenamtlichen einfach für die Wiesnzeit zu Aicher gewechselt ist. Irgendwoher mussten sie ja kommen …

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Phoibos
vor 16 Minuten schrieb bertel:

da dann an anderer Stelle schlecht kalkuliert wurde.

Es geht hier um Menschen. Gesundheit, Bildung und Soziales sollte man nicht auf betriebswirtschaftliche Größen reduzieren. Sonst hast du irgendwann mal auf der Autobahn einen Unfall und der Arzt erreicht dich erst in zwei Stunden...
Und ja, wenn ich für mein Vergnügen auch noch einen Mindestlohn erhalte, ist das umso besser. Macht aber den Volunteer"markt" kaputt. Kurzum: Gier/Geiz frisst Hirn/Herz.

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bertel

So wie der Focus schreibt hatte ich das aus der Wiesn-Diskussion auch im Hinterkopf. Das RK macht auf dem Rücken unzähliger unbezahlter Freiwilliger Milliardengewinne und wird trotzdem vom Staat protegiert.

vor 3 Stunden schrieb Phoibos:

Es geht hier um Menschen. Gesundheit, Bildung und Soziales sollte man nicht auf betriebswirtschaftliche Größen reduzieren.

Da bin ich komplett bei dir. Und genau aus diesem Grund gehören diese Kernaufgaben wieder in die Hand des Staats! Ein Auslagern in private, gewinnorientierte Hände ist ein absolutes Unding und führt zu dem teils unfähigen, verzerrten System, was wir momentan bei uns vorfinden. Dazu gehören auch die privaten Krankenversicherungen, die nicht nur dazu führen, dass ein Kassenpatient auf einen Facharzttermin Monate warten muss, während der Privatversicherte am nächsten Tag bereits beim Arzt vorstellig werden kann.

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Phoibos
vor einer Stunde schrieb bertel:

Staat protegiert

Beim Roten Kreuz sehe ich das gar nicht soooo problematisch, denn die halten ja auch eine Menge Ausrüstung vorrätig, die ja auch Geld kostet. Es gibt halt nicht viele Organisationen, die "mal eben" eine Stadt für ein paar tausend Menschen in die Landschaft stellen können (Zelte, Generatoren, Sanitäreinrichtungen, Verpflegung, Arbeitskräften). Die Bundeswehr könnte, doch sind da die rechtlichen Hürden hoch. Außerdem wickelt der Bund über das DRK auch Entwicklungshilfe ab (Unterstützung bei Erdbeben und so).
Die Einnahmen des Roten Kreuzes werden übrigens oft nicht vom "freien Markt" definiert, sondern zumindest indirekt vom Gesetzgeber (Wieviel soll die Krankenkasse für ein Bluttransfusion bezahlen? Wie teuer soll ein Krankentransport sein? Dafür gibt es den Leistungskatalog).

Und im Vergleich zu den Kirchen, die eine ähnliche Protegierung erfahren, finde ich das DRK (und die anderen Hilfsorganisationen) wesentlich "preisgünstiger". Und ideologiefreier.

 

 

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deaneau
Am 24.11.2018 um 13:01 schrieb bertel:

Wiesnwache

kommt die jetzt auch Blau-Weiss daher wie in den U.S.A.?

Rettungswagen in blau-weissen-Karomuster so wie die E-Loks ;-)  RETTUNGSLAND BAYERN :-D

 

 

bahnland-bayern-lok-2b19305a-cfd6-44c9-8

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Callelulli
vor 5 Stunden schrieb deaneau:

kommt die jetzt auch Blau-Weiss daher wie in den U.S.A.?

Rettungswagen in blau-weissen-Karomuster so wie die E-Loks ;-)  RETTUNGSLAND BAYERN :-D

Nicht blau-weiß, sondern weiß-blau ... Sorry, ist ein Reflex, trainiert seit der Schulzeit, 5.Klasse, beim Singen der Bayernhymne.

 

Und weil du nicht alles wissen kannst, sollst Du wenigstens wissen, wo es steht: ganz vorne in der Bayrischen Verfassung, in Artikel 1: "Die Landesfarben sind Weiß und Blau."

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Phoibos

Wie ich Leute nicht mag, die keine alphanumerische Reihenfolge beachten...

 

Was hab ich mal für einen Skandal in der Schule ausgelöst, weil ich die Namen von Konferenzteilnehmern nicht nach Wichtigkeit, sondern alphanumerisch sortiert hatte...

  • lustig! 3

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deaneau
vor 2 Stunden schrieb Callelulli:

Nicht blau-weiß, sondern weiß-blau

Ja und wir haben in der Schule gelernt alfabetisch die Farben zu benennen. von daher, macht nix. wir wissen ja beide was gemeint ist.

 

He he jetzt wird der Preusse mal klugsch... heraldisch ist weiss eigendlich silber (Tingierung). Aber wenn es im Artikel 1 so steht dann ist das Gesetz, selbst wenn Bayern das Traditionsland ist.

Gerne kann hier Einspruch erhoben werden, möglich, dass das weiss-blau-Karo-Muster ein Sonderfall ist. Wenn man mal das Zentrierte Schild genau betrachtet, ist tatsächlich oben-links das erste Feld weiss. So kann ich mir das auch als Preuße merken.

@Phoibos du hast es wahrscheinlich auch in der Schule so gelernt. Aber nun ja Gesetz ist Gesetz,  Wenn man es mal so sieht, benennen wir ja die Nationalfarben ja auch nicht alphabetisch. Man kommt schnell mit dem in Konflikt wie wir es gelernt haben. Lehrer haben nur vergessen zu erwähnen, dass es auch Ausnahmen gibt, wie eben Schwarz-Rot-Gold .

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerisches_Staatswappen 

 

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Þorsten
vor 22 Minuten schrieb deaneau:

Ja und wir haben in der Schule gelernt alfabetisch die Farben zu benennen.

In welchem Kontext denn?

 

vor 22 Minuten schrieb deaneau:

Lehrer haben nur vergessen zu erwähnen, dass es auch Ausnahmen gibt, wie eben Schwarz-Rot-Gold .

Ist die vermeintliche Ausnahme nicht eher die Regel? Also: wenn immer Farben augenscheinlich in irgendeiner Reihenfolge stehen, werden sie auch in dieser Reihenfolge aufgezählt? Ansonsten müsste ja auch die französische Trikolore »blau-rot-weiß« sein, die Ampelfarben »gelb-grün-rot« usw. usf.

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deaneau

nun ja wir haben mal gelernt von links nach rechts und von oben nach unten und alfabetisch. In anderen Kulturen wird das sicher  anders sein, wenn die Leserichtung eine andere ist.

so wie wir lesen. Im Duden wird man Gold natürlich vorne finden, wenn man aber die Schreib-Leserichtung berücksichtigt. Bestes Beispiel wäre hier Polen/Indonesien-Flagge Weiss-Rot---Rot-Weiss. Aber das würde wieder zuweit OT gehen vermutlich.

 

Im Kontext Flaggen oben-unten links-rechts nicht alphabetisch. somit hat unserer bayrischer Kollege völlig recht.

Ohne Kontext alphabetisch. 

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deaneau
vor 13 Minuten schrieb Þorsten:

französische Trikolore »blau-rot-weiß« sein

siehe oben

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109
vor 8 Stunden schrieb deaneau:

nun ja wir haben mal gelernt von links nach rechts und von oben nach unten und alfabetisch. In anderen Kulturen wird das sicher  anders sein, wenn die Leserichtung eine andere ist.

so wie wir lesen. Im Duden wird man Gold natürlich vorne finden, wenn man aber die Schreib-Leserichtung berücksichtigt. Bestes Beispiel wäre hier Polen/Indonesien-Flagge Weiss-Rot---Rot-Weiss. Aber das würde wieder zuweit OT gehen vermutlich.

 

Im Kontext Flaggen oben-unten links-rechts nicht alphabetisch. somit hat unserer bayrischer Kollege völlig recht.

Ohne Kontext alphabetisch. 

By the way, Flaggenfarben werden von rechts nach links gelesen.

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