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Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold
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Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold
AnHe

Eigener Font funktioniert in Word (Mac), nicht in Word (Windows)

Empfohlene Beiträge

AnHe

Hallo,

 

ich habe ein sehr seltsames Problem mit einer aus Frontlab exportierten, eigenen Schrift. Diese soll unter anderem in Word verwendet werden.

Die Schrift wurde mit Fortab 5.1.5 erstellt und als ttf exportiert. Sie läuft einwandfrei in Word für Mac. In Word für Windows haben die Buchstaben eine komplett wilde Buchstaben- und Wortzurichtung. Zum Beispiel laufen M’s ineinander, das I und E haben einen Abstand so groß wie ein Space dazwischen. Nichts stimmt mehr im ganzen Font.

Das ist nicht die erste Schrift, die ich mit Fontlab erstellt habe. Ich hatte bisher nie Probleme. Das einzige, was ich mir erklären kann, ist, dass ich beim Klassenkernig irgendetwas falsch gemacht habe. Dieses Feature habe ich das erste Mal genutzt.

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand Tips geben könnte.

 

Danke!

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Buchlayout

Welche Wordversion hast du denn? Mir ist aufgefallen, dass ältere Versionen gegenüber einigen Fonts "buggy" sind, so werden bei der Linux Biolinum unter Word 2010 für Windows (OT-Variante) ab einer ganz bestimmten Zeichenkombinatione weite Teile des Textes einfach verschluckt.

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catfonts

Hallo AnHe,

Schick mir doch mal die *.vfb, dann schau ich gern mal rein, woran es hakt.

Entweder per PN oder mail an wiegel@peter-wiegel.de.

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AnHe

Vielen Dank vorweg, dass ihr euch so schnell meldet.

 

Ich habe Word 2011 auf dem Mac. Auf meinem System sieht die Schrift fein aus. Das Problem ist offenbar generell Word auf dem Windows-System. In Word 2010 sieht die Schrift direkt im Dokument falsch zugerichtet aus. Wenn ich mit dem neusten Word teste, sieht die Schrift auf dem Screen gut aus. Sobald aber ein PDF exportiert wird, wird die Schrift im PDF falsch zugerichtet dargestellt.

 

Rätselhaft

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catfonts

Ein häufiger Anfängerfehler in der Fonterstellung ist, dass die Zurichtung des Fonts ohne ein Kerning nicht richtig (oder gar nicht) bearbeitet ist, und dann die Zurichrung dann nur über das Kerning gemacht wird.

 

Die gemeldeten Fehler lassen darauf schließen, dass die Vor- und Nachbreiten der Glyphen wahrscheinklich überhaupt nicht bearbeitet sind, und so der virtuelle Kegel unter dem I viel zu breit ist, während das M und W wahrscheinlich weit darüber hinaus hängen, und das dann hinterher über eine gewaltige Kerningtabelle passend hingedengelt ist.

 

Am besten noch einmal das ganze Kerning entfernen, dann über Tools - Action - Metrics - Autospacing erst einmal von der Software halbwegs brauchbare Vor- und Nachbreiten errechnen lassen, und diese mit Mustertexten (OHNE KERNING!) so weit wie möglich verbessern. Wenn dann die Texte schon zu 99% gurt sind, und eigentlich nur noch wenige Problemfälle wie AV offen sind, dann erst mit dem Kerning beginnen.

 

 

EDIT... Hätte mal besser erst in die Datei gucken sollen... Den Fehler hast du zumindest nicht. Muss mal tiefer gucken, woran das hakelt...

  • Gefällt 2

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AnHe

Ok, das Problem wurde gelöst … Ein Flüchtigkeitsfehler … Ich habe Fontlab bisher in englisch genutzt. Nach dem Update in deutsch.

Vorher hieß die Option für Monospaced Fonts "Font is monospaced". Auf deutsch heißt es "Font ist proportional". Tja, irgendwie habe ich das überlesen, weil ich Monosopaced nicht "gefunden" habe. Einfacher Fehler, großer Effekt. Anscheinend hat aber nur Windows Word Probleme damit, nicht Mac Word.

 

Danke für eure Ideen.

  • sehr interessant! 1

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catfonts

Da schäme ich mich fast, das nicht gesehen zu haben, kenne ich so etwas zu genüge erlebt, wie unterschiedlich Software die Einträge in den Metadateien auswertet, manche sogar nur den Dateinamen und einmal hatte ich probleme weil eine sonst identische Schift -bis auf wenige Glyphen, das Wort Nord im fontnamen hatte.

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