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Graublau Slab – Die Erweiterung zum Bestseller Graublau Sans
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Nachtgold

Schriftart editieren

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Nachtgold

Guten Abend,

 

habe´ mich hier registriert, weil ich mir nicht anders zu helfen weiß.

Und zwar will ich einfach nur EINEN Buchstaben einer vorhandenen Schriftart ändert (einen Ausrutscher korrigieren, den der Ersteller wohl übersehen hat). 

Gibt es dazu ein gutes, kostenloses Programm?

 

Ich habe es online probiert (also auf einer Internetseite direkt), aber da hatte ich das Resultat, dass zwar der Buchstabe geändert worden ist, aber die Abstände zw. den Buchstaben eliminiert bzw. gekürzt wurden (also war die Schriftart danach unbrauchbar).

 

Gute Grüße.

 

[

Und (ich muss leider etwas "trollen", da mich so etwas wirklich wütend macht):

Was für dumme Eierköpfe müssen das sein, die "FontForge" verbrochen haben?!?!?!

  • Nach dem Starten kann man eine Datei auswählen, kann mit der Maus aber NUR im C:\-Laufwerk blättern. Die gewünschte Schriftart lag aber direkt auf D:\. Das (den Laufwerkbuchstaben) muss man dann eintippen (was seit fast 20 Jahren so nicht mehr üblich ist - in ALLEN anderen Programmen, die ich nutze und je nutzte...).
  • Ist das Programm geöffnet, erscheint dessen Name nicht in der Task-Leiste, und auch nicht auf dem Browser-Fenster...
  • Ich konnte die Schrift öffnen ("AndreaKarimealtasybajas-Reg.otf"), den einen Buchstaben ("B") nach Wunsch ändern, aber die Schriftart ist nicht zu speichern, und auch nicht zu exportieren (das Format ".otf" taucht nicht auf), bzw. man wird von Optionen erschlagen, OHNE dass das Einfache, Offensichtliche irgendwo Erwähnung findet. Ich gehe davon aus, dass das, was ich vorhabe, mit FontForge möglich ist...

]

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catfonts
vor 24 Minuten schrieb Nachtgold:

Und (ich muss leider etwas "trollen", da mich so etwas wirklich wütend macht):

Was für dumme Eierköpfe müssen das sein, die "FontForge" verbrochen haben?!?!?!

Ja, zugegeben, FontForge ist hartes Brot und verdammt Nerdig. Das Programm ist eigentlich ein etwas halbherziger Linux-Port, ohne dass sich jemand jeh die Mühe gemacht hat, hier eine echte Windows-Oberfläche zu bauen,

vor 24 Minuten schrieb Nachtgold:
  • Nach dem Starten kann man eine Datei auswählen, kann mit der Maus aber NUR im C:\-Laufwerk blättern. Die gewünschte Schriftart lag aber direkt auf D:\. Das (den Laufwerkbuchstaben) muss man dann eintippen (was seit fast 20 Jahren so nicht mehr üblich ist - in ALLEN anderen Programmen, die ich nutze und je nutzte...).

Genau das kommt eben aus der Linux-Umgebung. Es gibt eben weltweit nur wenige. die das tatsächlich auch produktiv nutzen, obwohl die Ausgabequalität wirklich mit eine der Besten vergleichbarer Programme ist

  • Ist das Programm geöffnet, erscheint dessen Name nicht in der Task-Leiste, und auch nicht auf dem Browser-Fenster...
  • Ich konnte die Schrift öffnen ("AndreaKarimealtasybajas-Reg.otf"), den einen Buchstaben ("B") nach Wunsch ändern, aber die Schriftart ist nicht zu speichern, und auch nicht zu exportieren (das Format ".otf" taucht nicht auf), bzw. man wird von Optionen erschlagen, OHNE dass das Einfache, Offensichtliche irgendwo Erwähnung findet. Ich gehe davon aus, dass das, was ich vorhabe, mit FontForge möglich ist... 

Nun, einfach so wieder speichern geht mit keinem Font-Editor. Ein Font ist keine offene Datei, die sich so einfach editieren lässt. Ein Font ist hingegen eine kompilierete Software, die dann von einem Font-Editur erst einmal dekompiliert werden muss. um wieder (leider mit einigen Einschränkungen in eine offene Editor-Datei zu wandeln. Wenn man aus dem editierten dann wieder einen Font erstellen will, müssen leider so einige Export-Optionen immer neu eingestellt werden, bevor der DFont-Editor das dann wieder kompilieren kann.

Somit ist ein "mal eben einen Buchstaben korrigieren " leider nicht so eine eifache Sache.

 

Zudem ist es fraglich, ob du das überhaupt an diesem Font darfst...

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Nachtgold

...nach einer langwierigen Suche nach einem für Meine Zwecke geeigneten Programm, und der Art, wie "FontForge" auf entspr. Download-Portalen angepriesen wird, darf man annehmen, dass das nicht so eine nerdige Angelegenheit sei.

 

In der Tat nahm ich einfach an, eine Schriftart wäre eine Datei, die nach einer bestimmten Norm (Anzahl Pixel pro Zeichen-Feld, Angabe oder einfach Ausführung der Zeilenabstände, ...) aufgebaut sein muss. Was durchaus möglich wäre, und was man als Spezies in den Jahrzehnten, seit es Computerschriftarten gibt, hätte zustandebringen können.

Außerdem legen einige Angebote ja nahe, dass das Editieren von Schriftarten etwas "Einfaches" wäre.

 

Habe´ es mit FontForge geschafft, die geänderte Schriftart zu speichern (eine Warnmeldung, die ich nicht verstanden hatte, konnte ich ignorieren), aber die Schriftart war verändert / unbrauchbar.

 

Den genannten "Font" habe ich von "dafont.com/de", aus der Kategorie "lizensfrei".

 

Jedenfalls besten Dank für die Ausführungen und die Aufklärung. Ich werde für den gewünschten Zweck wohl eine andere Schriftart finden müssen.

 

V. f. G.

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Schnitzel
vor 6 Stunden schrieb Nachtgold:

Außerdem legen einige Angebote ja nahe, dass das Editieren von Schriftarten etwas "Einfaches" wäre.

Das Editieren ist auch gar nicht so schwer. Damit etwas vernünftiges bei raus kommt, muss man schon etwas Ahnung haben – und dann kommt noch das Generieren, wo auch einige Fallstricke verborgen sind. 

Wenn es nur um einzelne Zeichen und/oder sinnvolle Ergänzungen geht, lohnt es sich auch mit dem Ersteller Kontakt aufzunehmen. Die wissen dann auch, was sie machen.

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catfonts
vor 3 Stunden schrieb Schnitzel:

Die wissen dann auch, was sie machen.

Leider auch nicht immer...

 

Und in diesem Fall bist Du gerade auf so einen gestoßen. Ich habe mir den Font mal heruntergeladen, um über Fontlab Studio da mal hinter die Kulissen zu schauen, und musste leider feststellen, das der Fontersteller wohl auch nicht deutlich mehr Ahnung vom Aufbau von Fonts hat.

So hat der Font praktisch keine vernünftige Zurichtung, statt dessen ist das für einen doch recht rudimentären Font komplett über Kerning gemacht. Wenn das dann von so einem Amateur-Online-Font-Editor geöffnet wird, der Kerning einfach verwirft, muss das in die Hose gehen.

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Ralf Herrmann
vor 12 Stunden schrieb Nachtgold:

Ich habe es online probiert (also auf einer Internetseite direkt), aber da hatte ich das Resultat, dass zwar der Buchstabe geändert worden ist, aber die Abstände zw. den Buchstaben eliminiert bzw. gekürzt wurden (also war die Schriftart danach unbrauchbar).

Ich rate grundsätzlich davon ab. Fonts sind Endprodukte, keine Austauschdateiformate, die zur Bearbeitung vorgesehen sind. Solange man nicht die Quelldateien und den Original-Fonteditor hat, wird man auch durch kleine Bearbeitungen oft anderen Schaden an anderen Stellen anrichten – wie hier ja gerade demonstriert. 

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catfonts

Um es noch etwas deutlicher zu sagen: So ein Font ist eher mit irgend einem Computerprogramm vergleichbar, als beispielweise einer Office-Datei.

Wenn man also in einem Font "nur" einen Buchstaben auswechseln will, ist das ähnlich, als wolle man in einem Programm "nur" ein Dialogfenster ersetzen. Hat man den Quelltext, ist das beides kein Ding. Das Problem bei Fonts: Der Quellcode ist zumeist propietär, das bedeutet, man bräuchte auch noch genau das Programm, mit dem dieser Quellcode erstellt wurde. Es gibt zwar einen Ansatz für einen universellen Quellcode (Unified Font Objekt) - leider wird dies von vielen Font-Editoren nicht unterstützt.

 

 

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Nachtgold

***Man kann nicht nur an Schrift denken, es gibt auch noch Bienen:

...***

--> Witzig:).

 

@catfontsDanke für das Untersuchen der Schriftart!

Habe damit ein T-Shirt Motiv ergänzt; die überstehende störende Ecke habe ich in der Ausgabegrafik (.png) manuell weggelöscht. Darauf hätte ich eher kommen können, dann hätte ich mir einige Stunden Zeit gespart:).

 

In meiner idealistischen Naivität bin ich wieder einmal davon ausgegangen, etwas hätte sich über die Jahrzehnte so entwickelt, wie man es annehmen dürfte:).

Z. B. würde "ich" das so machen: Eine Schriftart ist eine Datenbank. Jedes Zeichen darin ein eigener Datensatz in Form eines mehrdimensionales Arrays, das die Pixel pro Zeichen enthält. Der Ersteller dürfte Höhe und Breite eines Zeichens selbst festlegen, sowie einen generellen Zeichenabstand. Natürlich müsste ein Standard festgelegt werden, der ein Auslesen, Bearbeiten, Speichern so ermöglicht, dass die Grundausrichtung der Schrift beibehalten wird.

 

Na ja, hätte, müsste, würde, sollte:).

 

Danke für alle Antworten!

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Dieter Stockert
vor 6 Stunden schrieb Nachtgold:

Z. B. würde "ich" das so machen: Eine Schriftart ist eine Datenbank. Jedes Zeichen darin ein eigener Datensatz in Form eines mehrdimensionales Arrays, das die Pixel pro Zeichen enthält.

Solche Schriften gab und gibt es. Aber wenn ich Dich richtig verstehe, dann hätte ein solches System doch arge Begrenzungen. Denk doch nur mal daran, was mit einer Pixelgrafik passiert, wenn du sie vergrößerst.

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Schnitzel
vor 8 Stunden schrieb Nachtgold:

Habe damit ein T-Shirt Motiv ergänzt; die überstehende störende Ecke habe ich in der Ausgabegrafik (.png) manuell weggelöscht. Darauf hätte ich eher kommen können, dann hätte ich mir einige Stunden Zeit gespart:).

Hättest du das in deiner Frage einfließen lassen, dass es nur um ein Motiv geht, hätte man dir den Tipp auch früher geben können :nicken:;-)

Zu Font-Dateien: Einerseits würde ich mir als Laie niemals anmaßen es besser zu wissen, weil ich die ganzen Zusammenhänge ja gar nicht durchschauen kann, gerade bei solchen komplexen Geschichten.* Zum anderen ist die Fonterstellung immer schon eine Niesche gewesen im Gegensatz zu DTP und Bildbearbeitung, so dass sich vieles anders entwickelt hat. Aber es gibt ja durchaus Standards …

 

* Das Thema der Komplexität zeigt einem Bienenhaltung auch sehr schön auf :nicken:

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catfonts

vor 12 Stunden schrieb Nachtgold:

Eine Schriftart ist eine Datenbank. Jedes Zeichen darin ein eigener Datensatz in Form eines mehrdimensionales Arrays, das die Pixel pro Zeichen enthält. Der Ersteller dürfte Höhe und Breite eines Zeichens selbst festlegen, sowie einen generellen Zeichenabstand.

Nun ja, So sehr Vergleiche auch immer ein wenig am Humpeln sind, so schlecht ist diese Beschreibung eines Fonts dann doch nicht, denn ein Font ist tatsächlich ja so etwas ähnliches, wie eine Datenbank, und diese hat eben auch, wie eine Datenbank ihre Datenfelder. Da sind welche, die Texte enthalten, wie den Font-Namen, die Schrift-Attribute, also z.B. das Schriftgewicht und eben in welcher "Auflösung" die Schrift erstellt ist, welche Größe die Klein- und Großbuchstaben haben, wie weit Akzente nach Oben herausreichen dürfen, und wie weit die Unterlängen nach Unten, um nicht von einem Textprogramm einfach abgeschnitten zu werden.

 

Dann stecken die Buchstaben (und andere Zeichen, zusammen Glyphen genannt) auch tatsächlich in so einem Array, Glyph Table genannt. Eine Dimension ist hier der Glyph-Index - der ist aber nur intern wichtig, welches Zeichen später auf welcher Taste landet, bestimmt dann noch die Tastencodierung, das ist dann wieder eine extra "Spalte"  in der Datenbank: "Das Zeichen mit der Indexnummer 96 hat den Unicode-Wert 00A3"
 

Aber zurück zu deinem Array, und hier gleich mal der Tipp, auch für deine T-Shirts: Beschäftige dich mit Vektorgrafik, ein Ausgabeformat für so große Dinge wie ein T-Shirt-Design in Pixeln ist nicht gerade ideal - aber ich schweife ab...

Also zum Buchstaben: Hier habe ich tatsächlich, zumindest von der Höhe einen vorgegebenen Raster, definiert in den etwas weiter oben genannten Schrift-Vorgaben. und auf diesem Raster positioniere ich eben nicht mehr Pixel (das hat man anfangs so gemacht, als die Rechner noch sehr leistungsschwach waren. Damit konnten die Zeichen ohne jede Rechenoperation angezeigt werden, hatten dafür aber diese Pixel-Treppchen an den Konturen, zumindest waren sie aber lesbar...

In aktuellen Fonts liegen aber eben auf diesem "Array" die Kurven-Ankerpunkte, über die dann nur die jeweilige Außenkontur quasi unendlich glatt definiert wird, sodass dieser Buchstabe genau so gut im Kleingedruckten auf der Rückseite einer Rechnung, wie auch als einzelner Buchstabe auf die Größe eines Wolkenkratzers gebracht sauber dargestellt werden kann.
 

Und ja, ich kann mit nur einem Befehl in meinem Font-Editor, für den ich eben auch ziemlich viel Geld ausgegeben habe, weil auch mir FontForge zu "Nerdig" ist (obwohl ich dieses Programm hinterher zur Kontrolle meiner Fonts auf Fehler durchaus dann doch nutze, hier ist es wirklich sehr gut, wogegen über 600€ teure Profisoftware wegen der geringen Absatzmenge von Programmfehlern nur so strotzt - leider! - also noch mal.. ich kann mit nur einem Befehl allen Buchstaben einen gleichen Seitenabstand zuordnen  - ein - zwei Klicks und fertig. Aaaaaber das passt in den seltensten Fällen, denn ein wunderbar gleicher Seitenabstand schaut zwischen Buchstaben mit gerade senkrechten Kanten, z.B. zwischen I und M [IM] viel zu eng aus, während er zwischen bauchigen Buchstaben, z.B. D und O (DO] viel zu weit erscheinen würde. Also bekommt dann z.B. das D auf der linken, geraden Seite etwas mehr "Vorbreite" oder "Fleisch" und auf der rechten, bauchigen Seite um einiges weniger Nachbreite, so sind A, L und J unten breiter als oben (L und J jeweils nur auf einer Seite) und F, T, V, W und Y sind oben breiter als unten. Wenn solche Buchstaben jetzt aufeinander stoßen, bilden die schlimme Löcher im Text, auch wenn jeder von ihnen optimal definierte Vor- und Nachbreiten hat. Also z.B. VA oder LT. Wenn Du hier genauer hinschaust, sieht du, das besonders bei LT das T mächtig in das L hinein geschoben wurde, um die Buchstaben in z.B. MALTRÄTIEREN gleichförmiger wirken zu lassen.

 

Und damit sind wir wieder bei deiner Datenbank, die sich Font nennt: Hier gibt es dann wieder eine mit dem Glyph-Table verknüpfte weiter Daten-Tabelle, in dem diese, von der Buchstabenform abhängigen Korrekturwerten, eingetragen werden: "Zeichen, mit Index-Nummer 23 muss um 126 Einheiten nach links verschoben werden, folgt es auf Zeichen 86" - wenn man es dann als Satz schreiben würde. - diese Tabelle ist dann die Kerning-Tabelle.

 

Und dann gibt es von diesen, von einander abhängigen Tabellen noch so einige mehr, z.B. Ligaturen wie fi, wenn f und i zusammentreffen und viel weiterer Kleinkram, der eben berücksichtigt werden muss, wie z.B. die besch...ene Auflösung von Bildschirmen (Hinting).
 

Und das macht dann eben , durchaus vergleichbar mit einer kompliziert aufgebauten Datenbank, so einen Font zu einer recht komplexen Sache aus teils dutzenden, miteinander verknüpften und voneinander abhängigen Tabellen.

 

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Nachtgold
Am 26.6.2018 um 07:54 schrieb Schnitzel:

Hättest du das in deiner Frage einfließen lassen, dass es nur um ein Motiv geht, hätte man dir den Tipp auch früher geben können :nicken:;-)

Zu Font-Dateien: Einerseits würde ich mir als Laie niemals anmaßen es besser zu wissen, weil ich die ganzen Zusammenhänge ja gar nicht durchschauen kann, gerade bei solchen komplexen Geschichten.* Zum anderen ist die Fonterstellung immer schon eine Niesche gewesen im Gegensatz zu DTP und Bildbearbeitung, so dass sich vieles anders entwickelt hat. Aber es gibt ja durchaus Standards …

 

* Das Thema der Komplexität zeigt einem Bienenhaltung auch sehr schön auf :nicken:

Nun, das mit dem Radieren der Schrift (in der Ausgabe-Grafik) ist ja eine Notlösung gewesen.

"Die ganzen Zusammenhänge" --> LOL. Man hätte ja annehmen dürfen, dass so etwas "banales / nebensächliches" wie Schriftarten inzw. GEREGELT ist, so dass ein Laie sich da nicht ewig einarbeiten muss, BESONDERS, da das Angebot von Software dazu zum Herunterladen (bei chip.de - wieso bieten die ein Programm an, das nur wenige weltweit nutzen???) und Internetseiten zum online-Editieren "Einfachheit" suggerieren.

Übrigens wird es, in fast allen Lebensbereichen, nur durch "höhere" Interessen kompliziert, nicht wegen der Sache selbst (um die es meist nur vordergründig geht, aber leider leider leider fast nie einfach nur).

Ok, nach der Beschreibung von catfonts sehe ich ein, dass ich das einfach nur Einfachheit angenommen hatte - mein Fehler.

 

Zu Vektoren: Damit "will" ich nicht arbeiten; ich zeichne frei auf Papier, und habe keine Möglichkeit gefunden, diese Zeichnungen (schwarze Striche) 1:1 in Vektoren umzuwandeln. 

 

Dieter Stockert: Jep, durch catfonts weiß ich ja nun, dass das früher so war.

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catfonts
vor 1 Stunde schrieb Nachtgold:

ich zeichne frei auf Papier, und habe keine Möglichkeit gefunden, diese Zeichnungen (schwarze Striche) 1:1 in Vektoren umzuwandeln. 

Aber wenn man sich erst einmal in Vektorgrafik richtig hineingefunden hat, ist es letztlich sogar einfacher, "Zeichnungen mit schwarzen Strichen" gleich in Vektoren anzulegen.

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Nachtgold
vor 7 Minuten schrieb catfonts:

Aber wenn man sich erst einmal in Vektorgrafik richtig hineingefunden hat, ist es letztlich sogar einfacher, "Zeichnungen mit schwarzen Strichen" gleich in Vektoren anzulegen.

Wie?

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catfonts

mit nem tablett, geht prima

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catfonts

Ach ja, warum wird ausgerechnet das komplizierteste Font-Programm über Chip angeboten?

Weil es 1. nichts kostet, und 2. den Respekt vor denen, die Schriften erstellen können steigert. :-)

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Nachtgold
vor 4 Minuten schrieb catfonts:

Ach ja, warum wird ausgerechnet das komplizierteste Font-Programm über Chip angeboten?

Weil es 1. nichts kostet, und 2. den Respekt vor denen, die Schriften erstellen können steigert. :-)

Nein, weil es nichts kostet, und KLICKS / Werbung einbringt, aber Leuten wie mir ihre Zeit und Energie stiehlt:).

 

Ich schrieb doch, dass ich auf Papier zeichne. Direkt am PC / mit Tablet macht mich krank. Außerdem geht so die Seele der Zeichnung verloren. Ggf. gehe ich das nochmal für einfache Motive an, bzw. wenn "mein" Programm Krita das Arbeiten mit Vektoren richtig integriert hat.

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catfonts
vor 7 Stunden schrieb Nachtgold:

Ggf. gehe ich das nochmal für einfache Motive an, bzw. wenn "mein" Programm Krita das Arbeiten mit Vektoren richtig integriert hat.

Na dann eben nie... Krita ist halt Pixelgrafik, auf die Analog-Welt zurückblickend eher Grafik mit Aquarellfarben, während Vektorgrafik dann eher ein Zeichnen mit der Feder ist.                            

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Phoibos
vor einer Stunde schrieb catfonts:

Na dann eben nie...

Laut Onkel Wiki gibt es in Krita einen Vektor-Layer und Im- und Export via SVG zu Inkscape. 

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Schnitzel
Am 2.7.2018 um 22:04 schrieb Nachtgold:

Zu Vektoren: Damit "will" ich nicht arbeiten;

:oops:

Aber Fonts bearbeiten wollen … Die bestehen ja nunmal quasi standardmäßig aus Vektoren. Wenn du dich auf einen Standard nicht einlassen „willst“, hat das ja nichts mit dem Standard selber zu tun 8-)

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mangomix

Ich hab schon das ein oder andere Mal Kleinigkeiten erfolgreich mit FontForge erledigen können, ohne vorher je mit dem Programm gearbeitet zu haben (und ohne es im Detail zu verstehen). Z.B. mal ein fehlendes Sonderzeichen gebastelt oder ähnliches. Für den jeweiligen Zweck hat's gereicht und da das Tool kostenlos ist, nehm ich ein paar kleine Nachteile in der Bedienung gern in Kauf. Nebenbei, danke @catfontsund den anderen für eure ausführlichen Antworten hier im Thread, hab einiges gelernt.

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catfonts
vor 36 Minuten schrieb Schnitzel:

Aber Fonts bearbeiten wollen … Die bestehen ja nunmal quasi standardmäßig aus Vektoren.

Richtig, aber irgendwie habe ich das Gefühl, das der Stand unserer Rechnertechnik eine neue Art von Vektorfonts doch möglich machen könnte. Das Pixelschriften so einen schlechten Ruf haben, stammt ja aus der Zeit von 386er Rechnern mit gerade mal 1 MB Arbeitsspeicher und Festplatten im unter 100MB-Format. Da hatten die eben nur 1Bit-Pixel, und davon nur wenige in der Auflösung. Hätte ich aber einen Pixelfont mit sagen wir mal 512Pixel pro Em, und 24bit Farbe + Alphakanal, könnte man mit Pinsel und Kreideschriften mit Farben so richtig tolle Dinge anstellen...

  • sehr interessant! 1

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