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tenakel

Neue Schrift und InDesign

Empfohlene Beiträge

tenakel

Ich bin neu in Fontlab 5 und arbeite am Mac. Ich habe eine neue Schrift erstellt mit Kerning und einen OpenType.ttf erzeugt. Nun habe ich folgendes Problem mit der Schrift und InDesign CC: Man kann in InDesign die Laufweite der Schrift auf optisch oder metrisch einstellen. Stelle ich in InDesign auf optisch, werden die Ziffern (z. B. 1.1 oder 7.1 korrekt darstellt. Für die Schrift verwendet InDesign aber nicht meine Kerning-Daten sondern seine eigenen Werte.
Eigentlich sollte aber InDesign in dieser Einstellung auch meine Kerning-Werte verwenden.
Das tut es aber nur wenn ich die Laufweite auf metrisch stelle, dann stimmen aber die Ziffern nicht mehr.
Weiss jemand einen Rat?

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catfonts

Ich kenne Deine Schrift ja nicht, aber so einige Anfängerfehler, die ich bei anderen schon gesehen habe:

 

Wie hast du die Zurichtung der Schrift bearbeitet?

 

Entweder die Vor-und Nachbreiten dfer Glypfebn ohne Kerning schon so optimal wie möglich hin gefummelt, dass man Kerning wirklich nur noch für Problemfälle, wie z.B. AV benötigt, im Prinzip eben so, wie man es zu Bleisatz-Zeichen machen musste, da Kerning ein mechanisches Hinterschneiden der Lettern bedurfte, und das dann wirklich nur in Ausnahmefällen gemacht wurde.

So sollte man es auch digital machen…

 

oder eben die Glyphen so gezeichnet, Vor und Nachbreiten? Was solls? und dann die Zurichtung der Schrift komplett über hunderte Kerningpaare, praktisch jede Glyphe zu jeder anderen. Dann werden die Kerninglisten irgendwann so groß, dass diese von Anwendungen gern mal ignoriert werden.

Dies ist dann der typische Fehler bei vielen, die mit Schriftgestaltung anfangen.

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Ralf Herrmann
vor 35 Minuten schrieb tenakel:

Stelle ich in InDesign auf optisch, werden die Ziffern (z. B. 1.1 oder 7.1 korrekt darstellt. Für die Schrift verwendet InDesign aber nicht meine Kerning-Daten sondern seine eigenen Werte.
Eigentlich sollte aber InDesign in dieser Einstellung auch meine Kerning-Werte verwenden.

Nein, gerade nicht. »Optisch« heißt, dass InDesign die Metrik-Daten des Fonts ignoriert und die Buchstabenabstände selbst nach »optischen« Gesichtspunkten (also gleichmäßige Weißräume) zurechtrückt. 

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tenakel

Hallo catfonts,

 

danke für Deine schnelle Antwort. 

Ich habe das schon bedacht, und die Schrift so hingerichtet, dass ich wenig mit Kerning arbeiten muss.

Allerdings ergeben sich schon einige Paare, wenn man z. B. A Å Ä À Á usw. mit T, V oder W kombiniert.

Genauso bei V und W mit den Buchstaben e, o, usw.

Insgesamt sind es ca. 5.000 Paare, da meine Schrift auch die osteuropäischen und türkischen Buchstaben enthält.

Denkst Du, das kann daran liegen, dass InDesign irgendwie "verkehrt" funktioniert?

 

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tenakel

Hallo Ralf Herrmann,

 

na, dann weiss ich nicht, wie ich in InDesign Tabellenziffern setzen soll, ohne die Laufweite auf "metrisch" zu stellen. Der Resttext sollte aber bitte ausgeglichen sein - also auf "optisch" stehen.

Es ist ja so: stelle ich InDesign auf optisch - werden die Ziffern ausgeglichen, bei metrisch nicht.

Bei meiner Schrift ergibt sich aber das Problem: Stelle ich auf optisch werden die Ziffern ausgeglichen, der Text aber nicht.

Stelle ich auf metrisch, werden meine Kerning-Werte für den Text übernommen aber für die Ziffern nicht.

Würde ich nun Kerning-Werte für die Ziffern hinterlegen, könnte ich überhaupt keine Tabellen mehr setzen.

Oder denke ich ganz falsch?

 

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catfonts

Auf jeden Fall sind 5000 Kerningpaare viel zu viele. Schau dir mal kommerzielle Schriften an, da findest du selten mehr als max. etwa 600 Kerningpaare.

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catfonts
vor 28 Minuten schrieb tenakel:

Würde ich nun Kerning-Werte für die Ziffern hinterlegen, könnte ich überhaupt keine Tabellen mehr setzen.

Oder denke ich ganz falsch?

Dafur gibt es dann auch die Tabellenziffern, die dann monospaced ausgerichtet sind.

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Ralf Herrmann

In einem ordentlichen OpenType-Font legt man Tabellensatz-Ziffern und proportionale Ziffern separat an. Eigene Glyphen und eigenes OpenType-Feature. Die Tabellensatz-Ziffern haben alle exakt die gleiche Dickte und kein Kerning. Die proportionalen Ziffern haben eine der Ziffer angepasste Breite. (Kerning wäre hier denkbar, aber mit ordentlicher Zurichtung sollte das eigentlich unnötig sein.)

Ein guter Font kann eigentlich immer auf der Einstellung »metrisch« gelassen werden. Dann muss man sich keine Gedanken darüber machen, wo InDesign ungewollt in die Zurichtung eingreift. Wenn ich bei Problemen auf »optisch« schalte, dann ganz gezielt, z.B. in Überschriften. In einer Tabelle mit Tabellensatzziffern hat die Funktion tatsächlich nichts verloren. 

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catfonts
vor 39 Minuten schrieb tenakel:

Allerdings ergeben sich schon einige Paare, wenn man z. B. A Å Ä À Á usw. mit T, V oder W kombiniert.

Genauso bei V und W mit den Buchstaben e, o, usw.

Eigentlich nicht, da A Å Ä À Á  eine Kerningklasse bilden können, ebenso T, V, W, Y für beide Seiten , auch weitere wie links runde, wie e o aber auch d und q lassen sich so für die linke Seite zusammen fassen, ebenso e (mit allen Akzentbuchstaben), o (ebenso), b, p für die rechte Seite. und so wird aus "alles was nach oben breiter wird" + "alles was links rund ist" nur noch ein Kerningpaar.

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tenakel
vor 11 Stunden schrieb Ralf Herrmann:

In einem ordentlichen OpenType-Font legt man Tabellensatz-Ziffern und proportionale Ziffern separat an. Eigene Glyphen und eigenes OpenType-Feature. Die Tabellensatz-Ziffern haben alle exakt die gleiche Dickte und kein Kerning. Die proportionalen Ziffern haben eine der Ziffer angepasste Breite. (Kerning wäre hier denkbar, aber mit ordentlicher Zurichtung sollte das eigentlich unnötig sein.)

Ein guter Font kann eigentlich immer auf der Einstellung »metrisch« gelassen werden. Dann muss man sich keine Gedanken darüber machen, wo InDesign ungewollt in die Zurichtung eingreift. Wenn ich bei Problemen auf »optisch« schalte, dann ganz gezielt, z.B. in Überschriften. In einer Tabelle mit Tabellensatzziffern hat die Funktion tatsächlich nichts verloren. 

 

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tenakel

Hallo Ralf,

 

ja, das ist sicher die Lösung - Du hast vollkommen recht. Aber wie lege ich im Font Tabellenziffern und ausgeglichene Ziffern gleichzeitig an? Wie schon erwähnt - ich bin absoluter Neuling im Erstellen von Schriften in FontLab.

 

Danke!

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tenakel
vor 11 Stunden schrieb catfonts:

Eigentlich nicht, da A Å Ä À Á  eine Kerningklasse bilden können, ebenso T, V, W, Y für beide Seiten , auch weitere wie links runde, wie e o aber auch d und q lassen sich so für die linke Seite zusammen fassen, ebenso e (mit allen Akzentbuchstaben), o (ebenso), b, p für die rechte Seite. und so wird aus "alles was nach oben breiter wird" + "alles was links rund ist" nur noch ein Kerningpaar.

 

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tenakel

Hallo catfonds,

 

ja, ich habe auch Kerning-Klassen angelegt. Allerdings - wenn ich auf "erweitern" klicke, erzeugt Fontlab die entsprechende Menge an Kerning-Paaren. Oder kann ich mir das sparen und nur die Klassen definieren?

Danke für Deine Antwort!#

 

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tenakel
vor einer Stunde schrieb tenakel:

Hallo catfonds,

 

ja, ich habe auch Kerning-Klassen angelegt. Allerdings - wenn ich auf "erweitern" klicke, erzeugt Fontlab die entsprechende Menge an Kerning-Paaren. Oder kann ich mir das sparen und nur die Klassen definieren?

Danke für Deine Antwort!#

 

 

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tenakel

Hallo catfonds, hallo Ralf,

 

vielen, vielen Dank - Ihr habt mir sehr geholfen - wie schon erwähnt - als Neuling hat man zu kämpfen.

Ich habe verstanden - man muss die Kerning-Klassen nicht erweitern, sondern komprimieren.

Und was InDesign betrifft - so sollte man ja generell metrisch einstellen - und wenn man Tabellenziffern braucht - einfach ein Zeichenformat mit Laufweite "ohne" anlegen.

Nochmals vielen Dank - alle meine Probleme sind gelöst und ich habe viel gelernt.

 

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