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spectator

Kurztitel in Literaturverzeichnis und Anmerkungen

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spectator

Wissenschaftliche Arbeiten enthalten u.a. meist Fließtext, Anmerkungen (Fuß- oder Endnoten) und ein Literaturverzeichnis. Der Fließtext hat die größten Chancen, kontinuierlich gelesen zu werden, wohingegen das Literaturverzeichnis weniger ein Lese- als ein Nachschlagetext ist. Die Anmerkungen liegen irgendwo dazwischen: Sie können aus sehr kurzen Literaturverweisen bestehen, aber auch sehr lang sein und z.B. Exkurse enthalten, ohne dass jedoch Literaturverweise gänzlich fehlen würden.

 

Gerade weil Anmerkungen in der Regel deutlich kleiner, enger und mit größeren Zeilenlängen als der Fließtext gesetzt werden und deshalb auch immer etwas mühsamer zu lesen sind, besteht bei ihnen ein erhöhter Bedarf an optischer Orientierung bezüglich der verschiedenen Informationssorten, die sie enthalten. Wenn Anmerkungen kaum Ziffern oder Klammern enthalten, kann man abgekürzte Titel im Harvard-Style - (Habermas 1979) - auch beim bloßen Überfliegen leicht entdecken und als Kurztitel identifizieren. Ganz anders aber, wenn die Anmerkungen viele Klammern und Ziffern enthalten; dann ist der Harvard-Style keine große Hilfe zur raschen Auffindung von Kurztiteln.

 

Aus diesem Grunde bin ich dort, wo ich nicht durch äußere Vorgaben (von Reihen, Zeitschriften oder Verlagen) gebunden bin, dazu übergegangen, den Harvard-Style grundsätzlich beizubehalten, aber den Namensteil in Kapitälchen zu setzen. Da es sich hier um einen funktionalen Aspekt handelt, halte ich es für sinnvoll, dass die Zeichenfolge, aus der der Kurztitel besteht, im Literaturverzeichnis (in welchem man den Kurztitel ja auflösen muss) nicht nur wiederkehrt, sondern auch in der selben Gestalt wiederkehrt - also auch dort: Name in Kapitälchen + Jahreszahl. So weit, so gut.

 

Leider führt dieser (einigermaßen konsequente) Gedankengang zu einem mehr oder minder holprigen Ergebnis. Denn die ausführliche Literaturangabe muss ja auch den bzw. die Vornamen des Autors nennen, was vor allem dann, wenn man die Vornamen nicht abkürzt, zu unschönen Mischangaben führt (von Hayek, Friedrich August 1964) führen kann. Noch schlimmer wird es, wenn man mehrere Verfasser namentlich nennen muss, weil das mehrfache Auftreten von Kapitälchen in kurzen Abständen die eigentlich erstrebte Übersichtlichkeit eher erschwert als erleichtert.

 

Dazu tritt ein Punkt, der sicherlich nicht nur mich immer schon gestört hat: Um der alphabetischen Sortierung des Literaturverzeichnisses willen müssen Nachname und Vorname(n) des allein- oder erstgenannten Verfassers nicht nur in ihrer natürlichen Reihenfolge vertauscht, sondern obendrein durch ein Komma getrennt werden. Macht man das bei allen von mehreren Autoren so, dann wird das Ganze ein optisches Puzzlespiel (die Gepflogenheit, nur für den ersten in die alphabetische Sortierung eingehenden Autor jene Invertierung von Vor- und Nachnamen vorzunehmen - z.B.: Meyer, Eduard & Silvia Hartkorn -, hat sich meines Wissens nicht durchgesetzt).

 

Wegen dieser Misslichkeiten habe ich mir eine Lösung ausgedacht, zu der mich das Urteil erfahrener Typographen interessieren würde - immer unter der (realiter oft nicht gegebenen) Voraussetzung, dass unverrückbare äußere Vorgaben meiner Lösung nicht im Wege stehen. Sie besteht in der Inkaufnahme einer geringfügigen Redundanz der bibliographischen Information. Es wird nämlich der eigentlichen Literaturangabe der Kurztitel in exakt der selben typographischen Gestalt, also mit Kapitälchen, vorangestellt, die der Kurztitel in den Anmerkungen hat. Ein angenehmer Nebeneffekt meines Vorschlags liegt darin, dass die störende Vor- und Nachnameninvertierung unterbleiben kann. Das Ganze sieht dann ungefähr so aus wie in der angehängten Datei (in Stuart Caption 9,5/13).

 

Bitte stört euch nicht an Fragen des Satzspiegels oder an bibliographischen Feinheiten, die man anders handhaben kann! Es geht mir lediglich darum zu hören, ob die Grundidee brauchbar erscheint und ob sie einer näheren Erwägung und Verbesserung überhaupt wert ist. Auch dass ich ein Beispiel mit abgekürzten Vornamen nehme, sei mir um der Hauptfrage willen nachgesehen. Die Wahl der Stuart hat (außer dass ich sie mag) keine tiefere Bedeutung; sie soll lediglich signalisieren, dass ich angesichts der Punktgröße durchschnittlicher Literaturverzeichnisse eine geringe x-Höhe für untunlich und eine nur schwach kontrastierende Kursive für unzweckmäßig halte.

 

Als mikrotypographisches Folgeproblem meines Vorschlags tritt die Frage auf, wie man den Kurztitel von der eigentlichen Literaturangabe optisch trennt. Die Trennung sollte nicht störend stark sein, aber auch nicht so schwach, dass das Auge kaum einen Anhaltspunkt findet, wo die Zäsur zwischen Kurz- und Langtitel eigentlich liegt. Ich habe drei Trennungsvarianten als Anschauungsmaterial und Entscheidungshilfe gewählt. Alternativvorschläge sind willkommen!

Literaturverzeichnis StuartCaption.pdf

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Dieter Stockert

Mir ist Deine Lösung mit den Kapitälchen in der Anmerkung und deren Wiederholung im Literaturverzeichnis sehr sympathisch. Die Probleme, die Du in der vertauschten Reihenfolge von Vor- und Nachname bei mehreren Autoren siehst, halte ich aber nicht für so gravierend, als dass ich deswegen schlaflose Nächte hätte. Ich setze in solchen Fällen immer ein Komma  zwischen Nachname (in Kapitälchen) und Vorname und ein Semikolon zwischen den Autoren. Das Literaturverzeichnis ist kein Lesetext, da würde ich die von Dir geäußerten Skrupel hinten anstellen, auch wenn es Dir schwerfallen mag.

Wenn man aber Deinem Gedankengang folgt, ist es nur konsequent, die Originalform der Anmerkung dem Eintrag im Literaturverzeichnis voranzustellen. Ich mache das gelegentlich auch, wenn im Text eine Abkürzung für den Nachweis verwendet wird. Das kann dann zum Beispiel so aussehen:

[StMGP 2015 b] Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (Hg): Bayerischer Präventionsplan. München 2015.

Und damit zeige ich gleichzeitig einen Lösungsvorschlag für Deine Frage nach der optischen Trennung zwischen Kurz- und Langtitel, nämlich die Einfassung des Kurztitels in eckige Klammern. Ich finde das schöner, unauffälliger und gleichzeitig klarer, weil es keine typografische »Spielerei« ist, sondern mit den eckigen Klammern ein gebräuchliches Mittel für solche Art von Texten benutzt.

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spectator

@Dieter Stockert

Eckige Klammern habe ich auch schon probiert; funktional und unaufwendig ist das zweifellos. Mich hat daran gestört, dass dann jede Titelangabe mit einer sich öffnenden Klammer beginnt.

 

Aber mir leuchtet ein, dass man mein Problem der Trennung von Kurz- und Langtitel zu einem Problem der separaten Markierung des Kurztitels umdefinieren und es so wie du lösen kann. 

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Dieter Stockert

Man könnte sich auch daran orientieren, wie es in einem Lexikon gemacht wird, wo nur das Stichwort (in Deinem Fall der Kurztitel) fett gesetzt wird und direkt danach kommt dann ohne weiteren Trenner der eigentliche Eintrag (in Deinem Fall der Langtitel) im Normalschnitt.

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spectator

@Dieter Stockert

Dieser Vorschlag gefällt mir noch besser als der vorige! Der Kurztitel würde dann im Literaturverzeichnis, das ja kein Lesetext ist, fett oder halbfett auftauchen, in den Anmerkungen hingegen im Normalschnitt. Der von mir angestrebten Schnellidentifikation des Kurztitels täte ein solcher Unterschied in der Fette sicher keinen Abbruch. Wäre das deiner Meinung nach auch dann der Fall, wenn man, deine Lexikon-Idee weiter ausspinnend, den fetteren Kurztitel (nur) im Literaturverzeichnis zusätzlich in einer (passenden) Sans setzen würde? 

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TobiW

Ich würde bei einer Fetten aus der Brotschrift bleiben umd nicht zusätzlich eine Sans. Das wäre ja sonst doppelt ausgezeichnet (fest + andere Schrift) und der dann ja sehr häufig auftretende Wechsel von Sans und Serif kann auch sehr unruhig wirken.

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spectator
vor 28 Minuten schrieb TobiW:

Ich würde bei einer Fetten aus der Brotschrift bleiben umd nicht zusätzlich eine Sans. Das wäre ja sonst doppelt ausgezeichnet (fest + andere Schrift) und der dann ja sehr häufig auftretende Wechsel von Sans und Serif kann auch sehr unruhig wirken.

Das leuchtet mir zwar im Grundsatz ein, doch habe ich die Beobachtung gemacht, dass die Doppelauszeichnung einer fetteren Sans gegenüber einer Serif-Brotschrift in vielen Lexika und vor allem in Wörterbüchern praktiziert wird und dort durchaus als funktional hilfreich empfunden wird.

 

Außerdem haben Berufenere als ich in anderen Diskussionszusammenhängen schon öfter darauf hingewiesen, dass die unruhige Wirkung bei Texten nicht so stark ins Gewicht fällt, die nicht vornehmlich für die kontinuierliche Lektüre bestimmt sind. Literaturverzeichnisse werden eigentlich nur wirklich gelesen, wenn jemand sie korrekturliest - und das ist vielleicht gar kein eigentliches "Lesen". (Ich glaube übrigens - etwas off-topic gesprochen -, mich an ein Interview mit Tim Ahrens zu erinnern, in dem er sinngemäß gesagt hat, dass seine typographische Schulung ihn oft am echten Lesen hindert ... 🙂)

 

Vermutlich kann man die Frage nicht am grünen Tisch entscheiden, sondern muss man konkrete Vorlagen mit konkreten Schriften prüfen: Es könnte z.B. sein, dass zu einer geeigneten Brotschrift nur eine zu fette oder sonstwie ungefällige Bold zur Verfügung steht, gegen die eine (halb)fette passende Sans eine bessere Figur macht.

 

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Phoibos

Ich würde die Bleiwüste Literaturverzeichnis optisch einfach stark strukturieren:

 

Kurztitel, Jahr [TAB] Normale Literaturangabe.

[EXTRADURCHSCHUSS]

Kurztitel, Jahr [TAB] Normale Literaturangabe.

In der Literaturangabe selbst bei Gestaltungsfreiheit würde ich die Namen "natürlich" setzen, die Nachnamen jedoch in Kapitälchen. Auszeichnungen wie Fett oder eine andere Schrift wären mir da zu stark, da ich die Ordnung durch die Tabs übersichtlich geführt habe.

Sind bei Euch wirklich all die Angaben notwendig wie Verlag und Editionshistorie?

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spectator
vor 7 Minuten schrieb Phoibos:

Ich würde die Bleiwüste Literaturverzeichnis optisch einfach stark strukturieren:

 

Kurztitel, Jahr [TAB] Normale Literaturangabe.

[EXTRADURCHSCHUSS]

Kurztitel, Jahr [TAB] Normale Literaturangabe.

Eine Rückfrage: Die Kurztitel sind doch sicherlich nicht alle gleich lang. Würde das durch die [TABs] nicht zu sehr unregelmäßig verteilten Lücken im Text führen? Natürlich habe ich selbst gesagt, dass Literaturverzeichnisse keine Lesetexte sind; dennoch ...

 

vor 10 Minuten schrieb Phoibos:

Sind bei Euch wirklich all die Angaben notwendig wie Verlag und Editionshistorie?

Mein Textbeispiel ist, wie gesagt, bibliographisch bitte nicht auf die Goldwaage zu legen. Den 'editionsgeschichtlichen' Hinweisen auf bestimmte Auflagen liegt kein starres Prinzip zugrunde, sondern sie stellen Einzelfallentscheidungen dar, die die jeweilige Wahl der Jahreszahl im Kurztitel plausibilisieren sollen. Dass das anfechtbar ist, ist mir klar, und es zu verteidigen, würde eine andere Diskussion eröffnen.

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Phoibos
vor 15 Minuten schrieb spectator:

unregelmäßig verteilten

Ich stelle es mir eher wie Spalten und Zeilen einer Tabelle vor, in denen der Kurztitel und die Literaturangabe immer auf der gleichen Breite beginnen. So wird das Auge vertikal geleitet. Für die Horizontale dienen dann die Extradurchschüsse als Leitplanken.

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Dieter Stockert

 

vor 7 Minuten schrieb Phoibos:

Ich stelle es mir eher wie Spalten und Zeilen einer Tabelle vor, in denen der Kurztitel und die Literaturangabe immer auf der gleichen Breite beginnen. So wird das Auge vertikal geleitet.

Das kann ich mir in der Praxis nicht recht vorstellen. In der Regel sind die Inhalte der einzelnen »Spalten« viel zu unterschiedlich, es würden riesige Lücken entstehen. Und warum bei dieser Textsorte das Auge vertikal geleitet werden soll, kann ich nicht nachvollziehen.

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spectator

Okay, ich verstehe. Man muss dann abwägen: Große Übersichtlichkeit gegen sehr großzügigen Umgang mit Weißraum (korrekte Titelangaben können ja sehr lang werden; dann muss die Kurztitel-"Spalte" in ihrer Länge entsprechend angepasst werden, und auch wenn sie vergleichsweise schmal ist, dürfte das nicht jedem gefallen).

 

Ich sehe schon: Mit meiner Berufung darauf, dass Literaturverzeichnisse keine Lesetexte sind und nicht angenehm aussehen müssen, habe ich wenig in der Hand, andere Vorschläge zu meinem eigenen Vorschlag vergleichend ins Verhältnis zu setzen. Das war mir nicht so klar ... 😕

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Dieter Stockert
vor einer Stunde schrieb spectator:

doch habe ich die Beobachtung gemacht, dass die Doppelauszeichnung einer fetteren Sans gegenüber einer Serif-Brotschrift in vielen Lexika und vor allem in Wörterbüchern praktiziert wird und dort durchaus als funktional hilfreich empfunden wird.

Wobei der Leser ein Lexikon in der Regel deswegen zur Hand nimmt, weil er etwas Bestimmtes sucht, während das Literaturverzeichnis in Deinen Gutachten wohl eher seltener konsultiert werden und auch weniger Einträge haben dürfte. Das spräche in meinen Augen allerdings nur für die Kombination von fetter Sans und Brotschrift-Antiqua im Lexikon, aber nicht gegen dieselbe Kombination im Literaturverzeichnis.

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Dieter Stockert
vor 11 Stunden schrieb spectator:

Das Ganze sieht dann ungefähr so aus wie in der angehängten Datei (in Stuart Caption 9,5/13).

Und wenn ich den Text via Klemmbrett in ein neues Text-Edit-Dokument einfüge, sieht das so aus:spectator.thumb.png.b7f14d6e13fe79beab72b8913a6669e4.png

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spectator
vor 1 Minute schrieb Dieter Stockert:

Wobei der Leser ein Lexikon in der Regel deswegen zur Hand nimmt, weil er etwas Bestimmtes sucht, während das Literaturverzeichnis in Deinen Gutachten wohl eher seltener konsultiert werden und auch weniger Einträge haben dürfte. Das spräche in meinen Augen allerdings nur für die Kombination von fetter Sans und Brotschrift-Antiqua im Lexikon, aber nicht gegen dieselbe Kombination im Literaturverzeichnis.

Meine jetzige Anfrage steht nicht im Zusammenhang mit Gutachten (😉); die fraglichen Literaturverzeichniss können sehr umfangreich sein.

 

Du meinst sicherlich "aber nicht für dieselbe Kombination im Literaturverzeichnis"!?

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spectator
vor 3 Minuten schrieb Dieter Stockert:

Und wenn ich den Text via Klemmbrett in ein neues Text-Edit-Dokument einfüge, sieht das so aus:spectator.thumb.png.b7f14d6e13fe79beab72b8913a6669e4.png

Sorry, ich stehe gerade auf der Leitung - was willst du damit sagen?

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Dieter Stockert
vor 5 Minuten schrieb spectator:

Du meinst sicherlich "aber nicht für dieselbe Kombination im Literaturverzeichnis"!?

Ich wollte damit sagen, dass ich mir auch in Deinem Literaturverzeichnis die Kombination von fetter Sans und Brotschrift-Antiqua durchaus vorstellen könnte.

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Dieter Stockert
vor 3 Minuten schrieb spectator:

Sorry, ich stehe gerade auf der Leitung - was willst du damit sagen?

Dass da anscheinend irgendwas mit der Zeichenkodierung falsch läuft. Vielleicht kann sich das mal jemand anschauen, der sich damit auskennt.

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Phoibos
vor 18 Minuten schrieb Dieter Stockert:

warum bei dieser Textsorte das Auge vertikal geleitet werden soll, kann ich nicht nachvollziehen.

Damit Du Dich nicht im Weißraum verlierst.

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spectator
vor 2 Minuten schrieb Dieter Stockert:

Ich wollte damit sagen, dass ich mir auch in Deinem Literaturverzeichnis die Kombination von fetter Sans und Brotschrift-Antiqua durchaus vorstellen könnte.

Ah, danke für die Klarstellung - das freut mich!

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spectator

Ich habe mal, ohne lange zu fackeln, ein Muster erstellt, dass die fette Auszeichnung des Kurztitels variiert. Es gibt sehr wahrscheinlich bessere Sans-Serif-Kombinationen, aber für einen ersten Eindruck und eine vorläufige Urteilsbildung sollte es genügen.

Literaturverzeichnis StuartCaption 02.pdf

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Dieter Stockert
vor 2 Stunden schrieb TobiW:

Das wäre ja sonst doppelt ausgezeichnet (fest + andere Schrift)

Ich sehe das nicht wie eine Auszeichnung, um im Fließtext etwas hervorzuheben, sondern eher als eine Art optische Boje, so wie Überschriften in einer Zeitung, die ja auch oft serifenlos und fett gleichzeitig gesetzt sind. Und wenn schon anders, dann gleich richtig!

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Dieter Stockert
vor 9 Minuten schrieb spectator:

Ich habe mal, ohne lange zu fackeln, ein Muster erstellt, dass die fette Auszeichnung des Kurztitels variiert.

Ich finde, das geht gut. Allerdings sollte das a oder b nach der Jahreszahl  (ALLISON 2003a) als normaler Kleinbuchstabe und nicht in Kapitälchen gesetzt sein.

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spectator
Gerade eben schrieb Dieter Stockert:

Ich finde, das geht gut. Allerdings sollte das a oder b nach der Jahreszahl  (ALLISON 2003a) als normaler Kleinbuchstabe und nicht in Kapitälchen gesetzt sein.

Stimmt, habe ich in der Hast übersehen!

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