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ITC Avant Garde – a MyFonts Bestseller
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gegenwind

Produkt nach Markennamen benannt mit anschließender Portfolio-Erweiterung

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gegenwind

Hallo Leute,

mich würde eure Meinung zu folgender Situation interessieren.

Der Kunde Cherry ist neu am Markt und vertreibt unter seinem Markennamen ein Notebook. Das einzige Produkt.

Nach einem Jahr erweitert Cherry das Produktportfolio. Jetzt gibt es auch ein weniger leistungsstarken aber kleineren Computer, den Cherry Start.

Jetzt stellt sich die Frage, wie man fortan mit der Betitelung des Notebooks umgeht.

Denn wenn man jetzt von Cherry redet, muss nicht mehr zwangsläufig vom großen Notebook die Rede sein.

 

So ähnlich spielt es sich gerade mit einen meiner Kunden ab. Er möchte partout nicht das Erstprodukt umbenennen. Ich sehe dutzende Probleme auf mich zukommen. Spinne ich?

 

 

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catfonts

Och nö, da sehe ich kein Problem, der erste Smart hieß auch nur Smart, die Folgemodelle bekommen dann eben ein Anhängsel

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bertel

Beim iPhone hat’s auch gut geklappt.

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Kathrinvdm

Und beim Betriebssystem wars auch kein Problem – als die Katzen aufgebraucht waren, kamen einfach Landschaften dran … :-D

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Christian Z.
vor 5 Stunden schrieb gegenwind:

Ich sehe dutzende Probleme auf mich zukommen

Ich nicht. 🙂

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Schnitzel
vor 6 Stunden schrieb gegenwind:

Ich sehe dutzende Probleme auf mich zukommen. 

Erst wenn es dutzende verschiedene Produkte (nicht Versionen, s. Großkatzen) gibt, wird’s wohl Probleme geben – aber bei zwei … :-?

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gegenwind
vor 10 Stunden schrieb catfonts:

Och nö, da sehe ich kein Problem, der erste Smart hieß auch nur Smart, die Folgemodelle bekommen dann eben ein Anhängsel

Das stimmt nicht. Er hieß smart City-Coupé und nicht nur Smart. https://de.wikipedia.org/wiki/Smart_Fortwo

Falls dir noch andere Beispiele einfallen, fände ich das super!

 

vor 8 Stunden schrieb bertel:

Beim iPhone hat’s auch gut geklappt.

Apple (Hersteller),  iPhone (Produktname).

Der Markenname Apple allein stand nie für das iPhone.

 

vor 8 Stunden schrieb Kathrinvdm:

Und beim Betriebssystem wars auch kein Problem – als die Katzen aufgebraucht waren, kamen einfach Landschaften dran … :-D

Das Betriebssystem hieß auch nie nur Apple.

 

vor 6 Stunden schrieb Christian Z.:

Ich nicht. 🙂

  • Suchmaschine: Man kann nicht nach dem Produkt suchen. Ergebnisse vermischen sich mit dem Hersteller.
  • Auf der Messe:  A: Was habt ihr für Produkte? B: Wir haben Cherry und Cherry Start. A: Wie bitte? Ist Cherry nicht der Hersteller?
  • In der Broschüre: Wir haben 2 Cherry Produkte: Cherry und Cherry Start.
  • In den FAQs:  Wodurch unterscheiden sich die Cherry Produkte Cherry und Cherry Start?
     
vor 5 Stunden schrieb Schnitzel:

Erst wenn es dutzende verschiedene Produkte (nicht Versionen, s. Großkatzen) gibt, wird’s wohl Probleme geben – aber bei zwei … :-?

Das dritte Gerät kommt bestimmt. Wäre jetzt nicht der beste Zeitpunkt das zu ändern?

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bertel
vor einer Stunde schrieb gegenwind:

Der Markenname Apple allein stand nie für das iPhone.

Dass der Firmenname gleichzeitig der Produktname ist, ging aus deinem Post nicht hervor.

 

"Coca Cola" wäre ein Beispiel, wo der Firmenname gleich dem Produktnamen ist und dann ergänzt wurde. Cherry Cola … ;-)

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catfonts

Oder zurück zur Ausgangsfrage. Da ist also sie die Firma "Peach", und die stellt ihren ersten Laptop her, der auch Peach heißt, OK, so weit so gut. Jetzt soll die Modellpalette erkennbar durch einen Kleineren ergänzt werden, dann heißt der eben "Peach S". Im nächsten Jahr ist der "Ur-Peach" technisch veraltet, und braucht ein Nachfolgermodell, der heißt denn eben Peach2, aber das steht so eben nur unten auf dem Typenaufkleber. Beworben dann als "Der neue Peach, jetzt mit Intel Heroine 64core, 1TB DDR6 Arbeitsspeicher und 128TB Multylayer-SSD.

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Schnitzel
vor einer Stunde schrieb bertel:

Dass der Firmenname gleichzeitig der Produktname ist, ging aus deinem Post nicht hervor.

Irgendwie schon, ist mir aber auch erst im Nachhinein aufgegangen.

Mal ein kurzer Blick in die Zukunft: Dein Kunde nimmt dich nicht ernst und sagt, das geht schon so. In ein paar Jahren kommt das  drölfte Cherry-Produkt auf den Markt und der Firmengründer sagt, da steigt ja keiner mehr durch, unser Laptop muss anders benannt werden und ist jetzt der Cherry Classic. Dabei haut er sich noch kräftig auf die Schulter, weil ihm ganz alleine aufgegangen ist, dass es da ein Problem gibt und er gleich auch noch eine tolle Lösung hat.

Kurzum: Lass sie machen, aber bleib am Ball – die Menschen müssen manchmal auch erst reif sein, für gute Ideen.

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Schnitzel
vor 2 Stunden schrieb gegenwind:

Auf der Messe:  A: Was habt ihr für Produkte? B: Wir haben Cherry und Cherry Start. A: Wie bitte? Ist Cherry nicht der Hersteller?

In der Broschüre und FAQ sehe ich keine Probleme, da hat man es ja selber in der Hand es vernünftig zu kommunizieren. Dein Messebeispiel hatte Apple in den 90ern quasi andersrum: Sie hatten eigentlich nur einen Computer auf dem Markt. Da wurde dann lustig vom Mac, Macintosh, Apple-Computer etc. gesprochen, obwohl das alles ein Gerät ist. Das verwirrt dann auch. Bei der Einführung war der Name eine eindeutige Unterscheidung zum AppleII. Auch hier war der Firmenname, das Produkt. Seit dem Mac heißen aber alle Computer Mac und seit es auch Telefone, MP3-Player und Uhren vom gleichen Hersteller gibt, macht es wieder Sinn. Es muss sich eben entwickeln.

Jetzt aber das Urprodukt umbenennen und auf einmal gibt es drei Produkte: Cherry, Cherrystart und Cherryclassic – da muss dann auch wieder erklärt werden, dass das erste und dritte eigentlich das gleiche ist :-?

 

 

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Kathrinvdm
Zitat

Das Betriebssystem hieß auch nie nur Apple.

Nein, es hieß Mac OS. Das spielt aber für die Markennamenarchitektur als solche keine Rolle.

 

Nachtrag: Sehe jetzt erst das Problem mit dem identischen Herstellernamen! Ok, dann ist die Situation eine andere. 

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Kathrinvdm

Bei Sodastream ist Firmenname gleich Produktname, so weit ich weiß. Die unterschiedlichen Produkte erhalten dann jeweils eine irgendwie geartete Zusatzbezeichnung. 

 

Und was die mögliche Namensverwirrung bei einem solchen Modell angeht: Da hilft hervorragendes Marketing und ein kreatives Kommunikationskonzept. Auch bei anderen Marken hat sich das Verständnis der Konsumenten für deren Markenarchitektur nicht über Nacht gebildet, beziehungsweise ist ganz langsam über Jahre gewachsen. Ich sehe da kein großes Problem. Außerdem sind aus Markensicht Fragen der beste Anknüpfungspunkt zum Kunden überhaupt. Was will man mehr als ein Gespräch mit einem Kunden? Perfekt! Jetzt muss nur ein spannendes Narrativ zum Namen her – fertig! Bei Cherry fielen mir übrigens als möglichen Spartendifferenzierungen „süß/sweet“ und „sauer/sour/morello“ ein. Oder „Cocktail“ für die Luxusversion. Alles eine Sache des Konzepts!

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Christian Z.

Was hast du dem Kunden denn geraten?

Cherry mit Zusatz, z.B. Cherry One, Cherry Original?

 

Die Vermischung von Hersteller- und Produktname ist wirklich nicht soo gut. Vielleicht gibts ja irgendwann sogar eine neue Produktreihe, das Cherry Banana. 😅

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Schnitzel
vor 58 Minuten schrieb Christian Z.:

Was hast du dem Kunden denn geraten?

Cherry mit Zusatz, z.B. Cherry One, Cherry Original?

 

Die Vermischung von Hersteller- und Produktname ist wirklich nicht soo gut. Vielleicht gibts ja irgendwann sogar eine neue Produktreihe, das Cherry Banana. 😅

Das heißt KiBa :nicken::roll:

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Þorsten

Also ich sehe das Problem jetzt auch nicht wirklich. Es gibt doch schier unendlich viele Firmen, bei denen Firmen- und Produktname in der Außenwahrnehmung¹ identisch waren, solange es nur ein Produkt gab. Coca-Cola, Pepsi, unzählige andere Getränke und Nahrungsmittel. Bei primär über das Web bzw. von IT-Startups vertriebenen Produkten ist es doch auch so. Das ist Produkt von produkt.com. Wo ist das Problem?

 

Obendrein besagt eine alte Startup-Weisheit, dass das »Problem«, wie du dein zweites Produkt benennst, eins ist, dass du haben willst. Denn die meisten Startups kommen nie so weit. :tutor:

_______________

1. Formell heißt die Firma oft (leicht) anders, aber das bekommt kaum jemand mit.

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R::bert
vor 23 Stunden schrieb gegenwind:

Jetzt stellt sich die Frage, wie man fortan mit der Betitelung des Notebooks umgeht.

Denn wenn man jetzt von Cherry redet, muss nicht mehr zwangsläufig vom großen Notebook die Rede sein.

Aber das erste Produkte wird ja hoffentlich auch weiterentwickelt. Sollte also das zweite (mit Zusatz) bereits auf dem Markt sein, könnte man auch bei einem Produkt-Update der Usprungsversion über einen Namenszusatz nachdenken. Also soweit alles halb so schlimm, insbesondere weil es sich um dieselbe Produktkategorie handelt: Notebooks – wie zum Beispiel: MacBook, MacBook Pro, MacBook Air (könnte genauso gut auch Apple, Apple Pro, Apple Air heißen). Cherry, MacBook bzw. Apple stünde dann also für Notebook.

Interessant wird es aus meiner Sicht erst dann, wenn eine neue Produktkategorie dazukommt, wie zum Beispiel Tablets (iPad, iPad Mini, iPad Pro). Will man Verwechslungen mit der ersten Kategorie vermeiden, muss man über den Produktnamen bzw. den -zusatz nachdenken. Aber auch da dürften kreativen Köpfen Lösungsansätze einfallen. Dennoch würde ich das zum jetzigen Zeitpunkt schon mal mit in die Diskussion einfließen lassen und den Auftraggeber auf eventuelle Konsequenzen aufmerksam machen – auch wenn das alles noch Zukunftsmusik ist …

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Callelulli
Am ‎17‎.‎10‎.‎2018 um 08:48 schrieb Kathrinvdm:

Bei Sodastream ist Firmenname gleich Produktname, so weit ich weiß. Die unterschiedlichen Produkte erhalten dann jeweils eine irgendwie geartete Zusatzbezeichnung. 

So einfach ist das nicht, wie der Wikipedia-Eintrag zeigt. Die Marke wurde von Soda-Club übernommen. Meiner Erinnerung nach war Soda-Club als Firma und Marke in Deutschland auch marktbeherrschend. Erst später kam Soda-Stream. Die  Flaschen waren auch nicht kompatibel. Seit 2010 gibt es nur noch Soda-Stream. Und seit diesem Jahr gehört die Marke zur PepsiCo.

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Þorsten

What does that have to do with anything?  Im Wikipedia-Artikel selbst wird dutzendmal von SodaStream (der Firma) geschrieben. Wie die Konzernstruktur aussieht und geschichtlich aussah, ist doch nebensächlich. Wenn es darum geht, ob (die Firma) SodaStream SodaStream(-Produkte) in der West Bank herstellen soll und darf, ist immer nur von SodaStream die Rede. Anscheinend ist kein Redakteur der Meinung, dass das für Leser irgendwie missverständlich ist. :-?

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Callelulli

Aus Kathrins Beitrag lese ich, daß SodaStream ein Beispiel für Firmenname=Produktname ist. Das mag sich heute so darstellen. Soweit ich mich erinnere, hat aber in Deutschland anfangs kaum jemand einen SodaStream gehabt, sondern einen SodaClub. Und dich vermute, daß so manch einer auch heute noch SodaClub sagt, obwohl es das schon lange nicht mehr gibt (*). Also ist es ein Beispiel, aber kein so gutes Beispiel. Mehr wollte ich gar nicht dazu sagen.

 

(*) Anekdotische Evidenz: Zwei Kollegen - einer 25, einer 50 - konnten auf Anhieb etwas mit SodaClub anfangen. Auf die Frage, wie SodaClub denn heute heißt - keine Antwort. Erst als ich SodaStream erwähnte, kam ein "Achja, stimmt".

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