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Tierra Nueva – vier Fonts, basierend auf einer Karte Amerikas
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anetta.kowalska

Passende Schriftart für Lebenslauf ? Die Optisch Überzeugt

Empfohlene Beiträge

anetta.kowalska

Welche Schriftart und Größe würdet ihr empfehlen für ein Anschreiben und Lebenslauf ?

das Optisch ein guten Eindruck hinterlässt.

 

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bertel

Ich würde zwei Dinge noch vor die Schriftwahl stellen:

  1.  Nicht nur in Anschreiben und CV verwenden, sondern auch im Motivationsschreiben etc., damit das Gesamtpaket aus einem Guss ist
  2. Hauptaugenmerk aufs Inhaltliche und korrekte Rechtschreibung legen – das hinterlässt auch optisch, nicht Optisch, einen besseren Eindruck

Eine absolute Größenangabe zu nennen ist immer schwierig, weil die Schriften unterschiedliche x-Höhen haben und somit einen unterschiedlich großen Eindruck hinterlassen, auch wenn sie identische Punktgrößen aufweisen. Mit 11/13 oder 12/14 (Fließtext/Name oder Überschriften im CV) je nach verwendeter Schrift liegst du schon mal nicht falsch.

 

Die PT Serif gefällt mir für den Verwendungszweck am besten – nicht zu altbacken, nicht zu abgehoben modern, gut lesbar, nicht allzuweit weg von der sicherlich gewohnten Times. Je nach Menge und Individualisierung der Bewerbungen musst du ja einen Massengeschmack treffen und solltest dich trotzdem irgendwie abheben. 

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spectator

Sollte man nicht auch auf die Laufweite achten? Schmal laufende Schriften können unsicher oder ängstlich wirken; breiter laufende strahlen mehr Selbstsicherheit aus (vielleicht auch zu viel!). Analoges kann auch für Grauwerte gelten, die vom gewohnten Durchschnitt nach oben oder unten abweichen. 

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Uwe Borchert

Hallo,

 

ich werfe mal wieder reichlich Bedenken in das Forum, als inoffizieller Reichsbedenkenträger. Die meisten Bewerbungen werden elektronisch weitergegeben und nicht auf Papier. Damit hat der Bewerber keinerlei Kontrolle mehr über die Darstellung seiner Bewerbung. Sieht sich der Empfänger die Bewerbung am Bildschirm an oder wird diese ausgedruckt herumgereicht? Und wenn die Bewerbung ausgedruckt wird: Auf was für einem Drucker? Der schnelle S/W-Laserdrucker oder doch irgend was mit Farbe? Fragen über Fragen über Fragen ... aber keine Antworten ...

 

Daher würde ich auf jeden Fall bei der Schriftwahl auf eine gute Bildschirmdarstellung bei gleichzeitig erträglichem Druckbild achten. Die feinsten Feinheiten der schönen Schönheiten sind da eher nachrangiges Schweben im Luftschloss. Wichtig ist hier die Funktionalität. Ich benutze daher für diese Zwecke die Schriftfamilie DejaVu, idR die Sans, also Serifenlose. Das ist auch die Schrift mit der ich Montage- und Kurzanleitungen zusammenbaue. Protokolle gibt es dann in der Fixweiteschrift aus der Familie. Diese Schrift leitet sich aus der BT Vera von Jim Lyles, welche Anfang diesen Jahrtausends der Gnome-Foundation geschenkt wurde und nun in der Unix-Welt allgegenwärtig ist.

 

https://www.typografie.info/3/Schriften/fonts.html/dejavu-sans-r693/

 

Wikipedia zu DejaVu-Schriften
https://de.wikipedia.org/wiki/DejaVu
https://en.wikipedia.org/wiki/DejaVu_fonts

Offizielle Projektseite DejaVu:
https://dejavu-fonts.github.io/
Dort aktuell Version 2.37

Download vom Schriftenhörnchen:
https://www.fontsquirrel.com/fonts/list/foundry/dejavu-fonts
Dort findet man die Version 2.35, die Angabe 2.29 ist falsch.

Wikipedia zu BT-Vera-Schriften
https://de.wikipedia.org/wiki/Bitstream_Vera
https://en.wikipedia.org/wiki/Bitstream_Vera

Was nicht passt ... :hammer:  Das ist mal die Betrachtung eines Technokacker aus den designfernen Schichten.

 

MfG

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Phoibos

Vielleicht guckst Du Dir mal die CI der Angeschriebenen an. Wenn Du zufällig deren Schrift hast, zeigt das ein Stück weit Vorbereitung.

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Schnitzel
vor 2 Stunden schrieb spectator:

Schmal laufende Schriften können unsicher oder ängstlich wirken; breiter laufende strahlen mehr Selbstsicherheit aus (vielleicht auch zu viel!)

Uiuiui, so viel Interpretation würde ich aus der Schriftwahl nicht lesen wollen und ich glaube auch nicht, dass man das erwarten kann. Wer einen Stapel von Unterlagen hat, wird so genau nicht gucken. Da zählt doch eher der Gesamteindruck ...

 

vor 2 Stunden schrieb Phoibos:

Vielleicht guckst Du Dir mal die CI der Angeschriebenen an. Wenn Du zufällig deren Schrift hast, zeigt das ein Stück weit Vorbereitung.

Das Thema hatten wir auch schon in ähnlichen Threads und festgestellt, dass das auch zu anbiedernd rüberkommen kann, bzw. man auch meinen könnte, dass sich der Bewerber der Sache schon zu sicher ist, wenn er sich per Mimikri als unternehmenszugehörig zeigt oder zeigen will. Das kann – muss nicht – auch auf Widerstand stoßen!

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Liuscorne

Die Ausgangsfrage ist wie eine Gleichung mit zu vielen Unbekannten. Ohne genauere Informationen lässt sich nur schwer eine hilfreiche Antwort geben. Ich werfe mal einen praktischen Hinweis in die Diskussion:

 

Die größte Herausforderung ist aus meiner Sicht die Anordnung aller Informationen im Lebenslauf: wie viel Text ist unterzubringen; welche Überschriften / Zwischenüberschriften brauche ich (und wie häufig kommen sie vor); wo platziere ich Jahreszahlen; wie gebe ich dem Ganzen eine übersichtliche Struktur, damit man sich beim ersten Blick auf den CV bereits gut orientieren kann (also z.B. Hervorhebung einzelner Wörter; deutliche Markierung von Überschriften; Einsatz von Linien o.ä.).

Für diesen ersten Schritt braucht man sich um die Schriftauswahl nicht allzu viele Gedanken zu machen; ich empfehle Times New Roman in Schriftgröße 10,5pt, mit einem Zeilenabstand von 14pt. Baue eine Tabelle, die für alle benötigten Elemente eine passende Struktur von Spalten und Zeilen vorsieht (vermeide die Verwendung von Tabs oder Leerzeichen). Verwende Absatz- und Zeichenformatvorlagen für alle Elemente (vermeide händische Formatierungen, weil die Gefahr besteht, dass das Dokument nicht einheitlich ist; außerdem ist die Anpassung des Layouts leichter, wenn man nur Formatvorlagen anpassen muss). Experimentiere mit dem Layout, bis alles ungefähr zusammenpasst.

Wenn die Grundstruktur feststeht, kannst Du Dir Gedanken machen, welche Schriftart Du für Dein Dokument aussuchen möchtest. Und dann kannst Du alle Parameter (Seitenrand, Spaltenbreite, Schriftgröße, Zeilenabstand) im Detail anpassen, um dem Dokument den letzten Feinschliff zu geben.

 

Die Entscheidungen, die Du für den CV getroffen hast, lassen sich dann auf andere Dokumente der Bewerbung in abgewandelter Form übertragen, also z.B. Schriftart, Arten der Auszeichnung usw.

 

Oder ein konkreter Vorschlag, wie ich ihn vor Kurzem für eine Kollegin verwendet habe:

Textschrift für CV: Cambria 10/14pt; Auszeichnung in Source Sans bold 9,5/14pt; Breite der Hauptspalte: 122mm.

Textschrift für das Anschreiben: Cambria 10,5/16pt; Seitenränder 25mm links, 40mm rechts.

 

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