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Hooptie Script – Schriften aus der Motor City
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Pywi

.ttf oder .otf (nochmal in anderem Zusammenhang)

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Pywi

Guten Abend
Ich bin dabei mir einen Webshop zu bauen und möchte dann da Sprüche zum plotten verkaufen.


Da heute Black Friday ist, habe ich mir ein paar schöne Schriften für 1$ gekauft. Nun wird mir zum Download zum Teil zwei bis drei Varianten angeboten. .ttf, .otf und wof. Durch Suchen im Forum weiss ich jetzt, was die Schriften machen. Aber ich weiss für meinen Fall nicht, welche Variante ich am besten abspeichere.
Ich habe bei diesen Schriften eine premium Lizenz. Kann ich die für mein Vorhaben dann nutzen? Leider ist mein englisch miserabel.

Kann mir da jemand bitte helfen?

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Ralf Herrmann
vor 13 Minuten schrieb Pywi:

Aber ich weiss für meinen Fall nicht, welche Variante ich am besten abspeichere.

Abspeichern? Mit welcher Software sollen denn die Sprüche gesetzt bzw. gestaltet werden?

vor 13 Minuten schrieb Pywi:


Ich habe bei diesen Schriften eine premium Lizenz. Kann ich die für mein Vorhaben dann nutzen?

Sieht nicht so aus. Du bräuchtest für diese Anwendung die Corporate License. 

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Pywi

Danke Ralf für die schnelle Antwort.

Ich arbeite neuerdings mit dem Affinity Designer, da ich mit dem Illustrator auf Kriegsfuss stehe.

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Pywi

Es hat mir kkeine Ruhe gelassen und ich habe FontBundles angeschrieben, ob ich denn diese 1$ Schriften auch commerziell nutzen darf.
Die Antwort kam schnell und hat mich überaus gefreut:
 

Zitat

Hello, Pia!  Yes, you may create designs of words, phrases, and quotes from these fonts, flatten them to SVG, and sell them.

 

The only things you can not do are make a design of the alphabet of the font to sell it - that would be competing with the original font; and you cannot share the font file with anyone else, or make a design where the buyer would need to have a copy of the font file.  As long as you flatten the words to vector shapes for an SVG, you're covered.

 

Best,

Mickey

On Fri, 23 Nov at 3:01 PM

Ist das nicht toll? Jetzt kann ich loslegen.
 

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Kathrinvdm

Super! Es lohnt sich doch immer, einfach mal direkt an der Quelle nachzufragen. Gratuliere! :huhu: 

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catfonts

Nicht so ganz.

Wenn du dich jetzt immer selbst hinsetzt, die Sprüche in Affinity Designer setzt und dann auch aus plottest, ist das soweit OK. Wenn du dir dann aber eine Software auf deinen Webshop baust, wo die Kunden dann selber ihre Sprüche online setzen können, wie es bei ähnlichen Anbietern ja läuft, bei denen ja ein Mensch nur noch die Folie in den Plotter spannt, und das Ergebnis nur noch versandfertig verpackt. Deine Kunden also praktisch selbst zum Anwender deiner Fonts werden, dann brauchst du eine andere Lizenz, bzw sogar ganz eigene Exklusiv-Fonts .

 

Was deine Frage nach TTF oder OTF anbelangt ist das mehr ein historischer Unterschied als heute ein qualitativer.

Zuerst gab es nämlich die Adobe-Typ1-Schriften, bei denen man eben den ATM brauchte, um sie auf dem Rechner einzusetzen. Diese Schriften verwendeten die sehr saubere Konturen hervorbringenden kubischen Bezierkurven, wie es der ebenfalls auf Postscript basierende Adobe Illustrator eben auch verwendet. Dies ermöglichte bei den damals noch recht schwachen Rechnern mit einem recht groben Raster  mit 1000 Punkten in der Höhe auf dem virtuellen Kegel auszukommen. Die Rechner dieser Zeit arbeiteten aber eben für die Bildschirmanzeige mit Rasterfonts, weil sonst die Darstellung eines Textes Ewigkeiten gedauert hätte. Nicht selten dauerte damals das Rendern eines längeren Textes für den Druck mehr als eine Stunde, sofern man nicht auf im Drucker selbst vorhandene Schriften zurückgreifen konnte.

 

Als man, bei leistungsfähiger gewordenen Rechnern dann Vektorschriften selbst im Betriebssystem einführen wollte, wurden für das neue Fontformat eine schneller und einfacher zu berechnende Kurvenbeschreibung verwendet, quadratische Splines. Diese haben aber den Nachteil, dass diese eben mehr Anker und Steuerpunkte benötigen, um den Kurvenverlauf zu beschreiben. Da diese aber als ganzzahliger wert genau auf dem Raster liegen muss, kommt es bei mehr gespeicherten Knotenpunkten auch zu mehr Rundungsfehlern. Um dieses auszugleichen wurde dann das Raster von 1000 Einheiten auf 2048 Einheiten mehr als verdoppelt. Wodurch diese Rundungsfehler dann nicht mehr so deutlich in Erscheinung treten.

 

Da das Angebot von gleich als TTF-Datei gefertigter Schriftarten anfangs nicht recht groß war, wurden viele Schriften durch automatische Konvertierungsprogramme umgewandelt, oft ohne die Auflösung zuvor zu erhöhen, und auch mit schnellen, aber nicht sehr präzisen Umrechnungs-Routinen. Das Ergebnis, die so umgewandelten Fonts hatten oft sehr eierige Konturen, da sich so die schon in der Typ1-Datei enthaltenen Rundungsfehler mit denen der TTF-Kurvenbeschreibung addierten. Hierdurch erwarben sich Truetype-Fonts den oft schlechten Ruf. Besonders wenn man dann solche "Converted by Alltype" Fonts verwendete.

 

Heute aber bekommst du nur noch OpenType, nur eben in den 2 Varianten mit kubischen Bezierkurven als .OTF und mit quadratischen Splines, die sich noch immer etwas schneller rendern lassen als .TTF. Die Genauigkeit der Kurvenbeschreibung ist durch weitaus effektivere Kurvenglättung im Font-Editor nahezu identische Kurvenqualität. Die Ausgabe im Font-Editor als TTF-Variante dauert dafür um einiges länger, um dies so präzise wie möglich zu machen.

 

Zudem gibt es eben auch nicht mehr diese Beschränkung des Auflösungsrasters auf 1000 Einheiten bei Postscript, und 2048 bei Truetype, sondern kann je nach Kompliziertheit der Kurven mit vielen feinen Details auch beliebig größer gewählt werden, bzw auch statt der bisher üblichen Ganzzahlwerte auch auf Gleitkommazahl anzugeben. Hiermit wird es dann möglich die analog gezeichneten Entwürfe des ursprünglichen Font-Gestalters wirklich zu 100% genau in eine digitale Kurvenbeschreibung zu überführen.

 

Hast du heute anständig gemachte OTF oder TTF-Fonts wirst du, selbst wenn du einen Buchtaben einen Meter hoch ausplottest keinen sichtbaren Unterschied mehr finden.

 

Ich habe dafür übrigens eigene Versuche mit einer selbst gezeichneten Figur gemacht.

 

Sofern du also nicht auf eine alte 10 000 Fonts-CD zurückgreifst, sollte es bei den heutigen kommerziellen Font-Anbieter völlig egal sein, ob du .TTF oder .OTF verwendest.

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Pywi

Danke, man lernt eben immer noch dazu.
Nein, ich will auf meiner Webseite keinen Editor oder so einbinden. Ich mache Sprüche einfach so zum Hobby. Und da es im Netz nicht viele deutsche gibt versuche ich diese Lücke zu schliessen. Es gibt so viele Menschen mit Heimplotter, die eben kein Wissen von Grafikprogrammen haben, aber gerne T-Shirts oder für Karten etwas plotten. Und die möchte ich ansprechen. Ich denke selbst gezeichnetes zusammen mit Sprüchen wird sicher gut ankommen. Mal gucken. Und wenn nicht, so ist es ja immerhin nur ein Hobby. Es wird auch kein grosses Business werden. Gerade darum ist es ja wichtig, dass man da nicht in eine Copyright-Falle tritt.

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catfonts

Dann ist ja alles fein...

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