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Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk
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Kathrinvdm

Helle Schrift auf dunklem Grund

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Phoibos
vor 22 Stunden schrieb Phoibos:

Ich teste

Zweiter Tag: Das Lesen ist deutlich angenehmer, sofern Bildschirmumgebung nicht zu hell ist. Hingegen sind vielerlei Formulare unbenutzbar, da die Knöpjes und Nupsies und überhaupt ja nicht an mein CSS angepasst sind. Außerdem überstrahlen bei einigen Webseiten schnell Texte bei on-hover, was sehr störend ist. Kurzum, ich habe mein CSS deaktiviert. Werde aber bei ausreichend Muße es noch einmal versuchen, diesmal dann mit solarized hell.

Fazit: Für meine nächste Website werde ich zwei Farbschemata fest einplanen: solarized hell und dunkel. Und dann gucken, ob ich ggf. den Helligkeitssensor abfragen kann, dessen Ergebnis dann eine automatische Wahl bedingt.

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Buchlayout
Am 3.12.2018 um 22:15 schrieb catfonts:

Jetzt wundere ich mich ein wenig, arbeiten hier nicht viele mit Software, die standardmäßig so einen Darm-Mode für das aktuelle Userinterface verwendet? 

 

Ich arbeite mit verschiedenen Softwareprodukten, die diesen Modus als Voreinstellung anbieten, aber zum Glück kann man ihn ja abstellen. Selbst die Affinity-Produkte haben inzwischen auf Druck der Anwenderschaft einen hellen Modus eingeführt, da fand ich den dunklen Modus besonders furchtbar.

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catfonts

"Darm-Modus" sollte natürlich "Dark-Modus"  - war wohl ne Freud'sche Fehlleistung beim Schreiben, weil ich den Modus ziemlich für'n A... finde. Wahrscheinlich nur ersonnen, um überhaupt noch etwas zu finden, damit die neue Version irgendwie modern ausschaut.

 

Vor einigen Jahren ging durch PC-Presse der Hinweis, dass ein solch genereller Dunkelmodus sehr viel Strom sparen könne. Als das auch noch stimmte, nämlich bei den alten Bildröhren, hat sich das aber so gut wie nicht durchgesetzt.

Jetzt, wo dies derzeit aber nicht mehr stimmt, kommt die Softwareindustrie aus dem Mustopf, und baut überall solche Dunkelmodi ein, obwohl bei LCD-Bildschirmen, egal wie da die Hintergrundbeleuchtung läuft, als Kaltkathode oder LED. Erst well OLED-Bildschirme so weit sein werden, dass sie für professionelle Bildschirme brauchbar sein werden, also das Thema unterschiedlicher Alterung der drei Leuchtstoffe und das gerade wieder auftretende Problem des Einbrennens bei Computermonitoren gelöst ist, wird die Energieeinsparung beim Darkmode wieder interessant. Jetzt aber wird man durch den dunklen Hintergrund eher dazu verleitet, die Hintergrundbeleuchtung sogar noch heller zu stellen, um so den Kontrast der Buchstaben zu erhöhen, und dann verbraucht der dunkle Modus sogar recht viel mehr Strom.

 

Meine Bildschirme mit dunkler Schrift auf hellem Grund fahre ich außer bei starker Sonne mit nur 50% der Hintergrundleuchtstärke, ich finde dies angenehm.

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Wolfgang Petit

Wie würde eine Zitrone schmecken, wenn sie blau wäre?

 

Ich will damit sagen, dass die Frage „schwarze Schrift auf weiß (hell)" oder „weiße (helle) Schrift auf schwarz (dunkel)" nur hypothetisch sein kann.  Denn schwarze Schrift auf weiß – ich gehe hier nur von Mengensatz/Fließtext aus – ist gelernt. Und was noch entscheidender ist, sie ist so gestaltet worden. Oder glaubt jemand, Schriftenschneider hätten die selben Schriften entworfen, wenn der Druck weiß auf schwarz erfolgt wäre?

 

Wenn man die – für mich irrelevante Frage – beantwortet haben möchte, dann müssen Untersuchungen gemacht werden, die wissenschaftlich haltbar sein müssen.

 

Ich erinnere mich an eine solche Untersuchung in den 80er/90er-Jahren (Nein, Herr Herrmann, die Quelle habe ich nicht parat), in der man die Qualität von damals aktuell verwendeten Schriften (zum Beispiel Berthold) mit den von Apple-Schriften zu vergleichen versucht hat. Zwei repräsentative Gruppen erhielten den identischen, mehrseitigen Text in identischer Schriftgröße, Satzbreite auf identischem Papier und Druckverfahren. Eine Version war herkömmlich gesetzt, der andere auf Apple geschrieben.

 

Die Gruppe, die den „Apple-Text" lasen, legten diesen früher – große Teile davon ungelesen – beiseite. Den Grund, den die Gruppe dafür nannte, war, dass „sie der Text/die Inhalte nicht interessierten". Was der tatsächliche Grund hierfür war, werden die Leser hier wohl wissen.

 

Ein solcher wissenschaftlicher Test müsste auch dergestalt der Frage „schwarze Schrift auf weiß" oder „weiße (helle) Schrift auf schwarz (dunkel)" nachgehen. Meine Prognose ist ganz klar, dass schwarz auf weiß bessere Ergebnisse erzielen wird.

 

 

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