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Gast

Suche Hilfe # Schrift für Buch

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Gast

Halli, hallo!
Ich bin neu hier (auf Empfehlung eines Freundes). Er meinte, hier sind nur Profis unterwegs, die mir helfen können! 🙂
Ich suche eine passende Schrift für ein Projekt. Leider bin ich keine Expertin auf diesem Gebiet.

 

Worum es geht: Ich stehe kurz davor, mein 1. Buch zu veröffentlichen. Ja! 🙂
Nun stellt sich mir die Frage, welche Schrift soll ich für ein Taschenbuch und ein eBook wählen? Ein und dieselbe für beide Medien oder unterschiedliche? Auf die (Standard-) Vorgabe des Teams, das die technische Umsetzung des Layouts macht, mag ich mich (ehrlich gesagt) nicht allein verlassen. Ich habe keine Ahnung, ob die ein gutes Gespür für Schriften haben. 😉

Das Buch wird" SONNENLAUNE - 555 Tipps für einen schönen Urlaub heißen" und der Titel ist Programm. 🙂
Eben 555 Tipps, was man so alles tun kann, um schlechte Laune im Urlaub zu vermeiden, wie z.B. Abzocke, Wucherpreise, Verlust von Wertsachen, Krankwerden, Unfälle haben etc.
Die Zielgruppe ist ganz klar weiblich, ca. 30+ , die gerne reisen - Männer dürfen es selbstverständlich es auch gerne lesen. 😉

Ich habe mir ein paar Bücher angeschaut, die ich sehr gerne gelesen habe (ich wäre meine eigene Zielgruppe), die man flüssig lesen konnte und die auch meiner Zielgruppe entsprechen. Dabei stand bei manchen im Impressum, dass es sich um "Minion" oder "Fairfield Light" handelt. Allerdings sind das alles keine so aktuellen Titel. Ein neueres Buch (Ariston Verlag) hat wohl "Bembo" verwendet, gefällt mir auch ganz gut. Hab aber gehört, dass die Schrift auch nicht so neu ist... Auffällig fand ich hier, dass die Schrift selbst viel kleiner ist als sonst, dafür aber der Zeilenabstand größer.

Ich bin total neugierig, welche Empfehlungen Ihr (Du ist okay, oder?) mir geben könnt bzw. worauf ich bei der Vorgabe/Wahl achten sollte. Es soll ein modernes, aber gut lesbares Buch werden. 🙂 Auf Eure Antworten bin ich sehr gespannt. Danke! Tschüss, liebe Grüße - Irene



 

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BerndH
vor 32 Minuten schrieb SONNENLAUNE:

Ein neueres Buch (Ariston Verlag) hat wohl "Bembo" verwendet, gefällt mir auch ganz gut. Hab aber gehört, dass die Schrift auch nicht so neu ist...

Nach einer Vorlage von 1496 hergestellt. "Nicht so neu" trifft es also. Ist "neu" ein wichtiges Kriterium für dich? Etliche sehr gute Schriften gelten deswegen allgemein als gut, weil sie sich schon (sehr) lange im Einsatz bewährt haben. Bembo wäre mir allerdings zu dem Them nicht als erste eingefallen.
Obwohl: Das erste in der Schrift gesetzte Buch war eine Reisebeschreibung :-) 

 

vor 34 Minuten schrieb SONNENLAUNE:

Auf die (Standard-) Vorgabe des Teams, das die technische Umsetzung des Layouts macht, mag ich mich (ehrlich gesagt) nicht allein verlassen.

Was empfehlen/nutzen die denn so? Und was lässt dich an deren Kompetenz zweifeln?
(Das ist jetzt keine versteckte Kritik, es gibt gute und deutlich nicht so gute Empfehlungen, ich möchte nur gern den Hintergrund der Frage besser verstehen.)

  • lustig! 1

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Gast
vor 24 Minuten schrieb BerndH:

Nach einer Vorlage von 1496 hergestellt. "Nicht so neu" trifft es also. Ist "neu" ein wichtiges Kriterium für dich? Etliche sehr gute Schriften gelten deswegen allgemein als gut, weil sie sich schon (sehr) lange im Einsatz bewährt haben. Bembo wäre mir allerdings zu dem Them nicht als erste eingefallen.
Obwohl: Das erste in der Schrift gesetzte Buch war eine Reisebeschreibung :-) 

 

Was empfehlen/nutzen die denn so? Und was lässt dich an deren Kompetenz zweifeln?
(Das ist jetzt keine versteckte Kritik, es gibt gute und deutlich nicht so gute Empfehlungen, ich möchte nur gern den Hintergrund der Frage besser verstehen.)

Tatsächlich # Bembo?!! Lustig. 🙂
Und nein, "NEU" ist nicht wichtig.
Naja
, bisher hat der Setzer noch gar keine Empfehlung abgegeben. Er antwortet tendenziell eher ein bisschen an Fragen vorbei...  Deswegen dachte ich, ist es vielleicht besser, ihm eine Schrift zu nennen, die ich gerne hätte... 😉

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BerndH

OK. Es ist ganz bestimmt eine gute Idee, Vorschläge, die von einem Setzer kommen, ernstzunehmen, wenn denn welche kommen. Allerdings ist jetzt nicht klar, was oder vielmehr wer sich hinter der Bezeichnung Setzer verbirgt, was für einen Hintergrund derjenige hat -- wenn er oder sie z.B. tatsächlich vom klassischen Buchsatz herkommt, haben die Empfehlungen ein anderes Gewicht, als wenn jemand an der VHS ein Semester Word belegt hat und dann einen Nebenerwerb sucht.
Die Qualität einer Buchgestaltung wird übrigens von ganz vielen Faktoren beeinflusst, von denen die Schriftwahl nur eines ist. Man kann mit der besten Schriftart eine Seite völlig verhunzt bis zur Unleserlichkeit setzen, aber auch mit einer mittelmäßigen Schrift erfreuliche Seitengestaltungen vornehmen.
Um mich aber, obwohl mir naturgemäß wirklich fast alle relevanten Informationen fehlen, nicht vor dem Benennen einer Schrift zu drücken, hier mal ein Hinweis auf eine Gruppe von Schriften, die sich gegenseitig sehr harmonisch ergänzen, in verschiedenen Strichstärken daher kommen und Varianten mit und ohne Serifen (das sind diese kleinen Querstriche an den Linienenden) haben (und daneben noch eine  monospaced, also mit gleichbleibender Buchstabenbreite -- aber so was ist als Grundschrift nicht zu empfehlen):

https://www.fontsquirrel.com/fonts/source-serif-pro
https://www.fontsquirrel.com/fonts/source-sans-pro
https://www.fontsquirrel.com/fonts/source-code-pro (letztere nur der Vollständigkeit wegen genannt, s.o.)

Damit lässt sich m.E. eine Menge anfangen.

Das sind jetzt sowohl für den privaten als auch für den kommerziellen Bereich kostenlos nutzbare Schriften, war doch von der Anfrage her so gemeint, oder? Erstes Buch und so...
Ansonsten sag einfach mal, was du für ein Budget für den Einsatz von kostenpflichtigen Schriften hast.

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Phoibos
vor 5 Stunden schrieb SONNENLAUNE:

Nun stellt sich mir die Frage, welche Schrift soll ich für ein Taschenbuch und ein eBook wählen?

Da gibt es viele Kriterien, die es zu berücksichtigen gibt. Ich würde zuerst mit der Frage beginnen wollen, welche Emotion soll Dein Buch transportieren? Wie willst Du das durch gestalterische Maßnahmen (wie Schriftwahl, Papier, ...) erreichen?

Hier ist ein Erfahrungsbericht, was die Schriftwahl anbelangt: https://www.editionblaes.de/welche-schrift-fuer-ein-buch/

Doch ist nicht nur die Lesbarkeit wichtig, wie oben geschrieben, haben Schriften unterschiedliche Anmutungen. Ich will Schriften jetzt nicht in eher männlich oder eher weiblich trennen, denn das finde ich nicht mehr zeitgemäß, aber es gibt halt weichere Schriften und kantigere. 

Dann zum Ebook: Gibt es die Schrift der Printausgabe auch mit einer Embedding-Lizenz? Hat die Zielgruppe überhaupt die technische Ausstattung, das Ebook so zu sehen, wie Du es möchtest? 

Kurz: Wenn Du das Geld hast, wende Dich an einen Profi, der das Erscheinungsbild mit Dir erarbeitet.

Wir werden Dir hier natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehen, aber natürlich nicht die wertvolle Arbeit der Profis, von denen einige auch hier mitschreiben, kannabalisieren.

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Gast
vor 16 Stunden schrieb BerndH:

OK. Es ist ganz bestimmt eine gute Idee, Vorschläge, die von einem Setzer kommen, ernstzunehmen, wenn denn welche kommen. Allerdings ist jetzt nicht klar, was oder vielmehr wer sich hinter der Bezeichnung Setzer verbirgt, was für einen Hintergrund derjenige hat -- wenn er oder sie z.B. tatsächlich vom klassischen Buchsatz herkommt, haben die Empfehlungen ein anderes Gewicht, als wenn jemand an der VHS ein Semester Word belegt hat und dann einen Nebenerwerb sucht.
Die Qualität einer Buchgestaltung wird übrigens von ganz vielen Faktoren beeinflusst, von denen die Schriftwahl nur eines ist. Man kann mit der besten Schriftart eine Seite völlig verhunzt bis zur Unleserlichkeit setzen, aber auch mit einer mittelmäßigen Schrift erfreuliche Seitengestaltungen vornehmen.
Um mich aber, obwohl mir naturgemäß wirklich fast alle relevanten Informationen fehlen, nicht vor dem Benennen einer Schrift zu drücken, hier mal ein Hinweis auf eine Gruppe von Schriften, die sich gegenseitig sehr harmonisch ergänzen, in verschiedenen Strichstärken daher kommen und Varianten mit und ohne Serifen (das sind diese kleinen Querstriche an den Linienenden) haben (und daneben noch eine  monospaced, also mit gleichbleibender Buchstabenbreite -- aber so was ist als Grundschrift nicht zu empfehlen):

https://www.fontsquirrel.com/fonts/source-serif-pro
https://www.fontsquirrel.com/fonts/source-sans-pro
https://www.fontsquirrel.com/fonts/source-code-pro (letztere nur der Vollständigkeit wegen genannt, s.o.)

Damit lässt sich m.E. eine Menge anfangen.

Das sind jetzt sowohl für den privaten als auch für den kommerziellen Bereich kostenlos nutzbare Schriften, war doch von der Anfrage her so gemeint, oder? Erstes Buch und so...
Ansonsten sag einfach mal, was du für ein Budget für den Einsatz von kostenpflichtigen Schriften hast.

Danke für die ausführliche Info und die Empfehlung. Ich werde das beherzigen. Jetzt warte ich mal ab, welche Anwort und Anregungen ich von dem Team bekomme... Schönes Wochenende!

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Gast
vor 14 Stunden schrieb Phoibos:

Da gibt es viele Kriterien, die es zu berücksichtigen gibt. Ich würde zuerst mit der Frage beginnen wollen, welche Emotion soll Dein Buch transportieren? Wie willst Du das durch gestalterische Maßnahmen (wie Schriftwahl, Papier, ...) erreichen?

Hier ist ein Erfahrungsbericht, was die Schriftwahl anbelangt: https://www.editionblaes.de/welche-schrift-fuer-ein-buch/

Doch ist nicht nur die Lesbarkeit wichtig, wie oben geschrieben, haben Schriften unterschiedliche Anmutungen. Ich will Schriften jetzt nicht in eher männlich oder eher weiblich trennen, denn das finde ich nicht mehr zeitgemäß, aber es gibt halt weichere Schriften und kantigere. 

Dann zum Ebook: Gibt es die Schrift der Printausgabe auch mit einer Embedding-Lizenz? Hat die Zielgruppe überhaupt die technische Ausstattung, das Ebook so zu sehen, wie Du es möchtest? 

Kurz: Wenn Du das Geld hast, wende Dich an einen Profi, der das Erscheinungsbild mit Dir erarbeitet.

Wir werden Dir hier natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehen, aber natürlich nicht die wertvolle Arbeit der Profis, von denen einige auch hier mitschreiben, kannabalisieren.

Danke. Sehr nützliche Anrgungen und das Beispiel ist super. Und ich sehe, dass das ein eigener Prozess ist (neben dem Schreibes des Buchs und der Herausgabe etc.). Sehr wertvolle Erkenntnis. 😉

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