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Graublau Sans Pro von Georg Seifert — ein MyFonts-Bestseller
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EinJemand

Schrift passend zur Tuna gesucht

Empfohlene Beiträge

EinJemand

Hallo ihr guten Geister,

 

 

ich brauche mal eine Schriftempfehlung für ein am Computerbildschirm gelesenes (in eine Anwendung eingebettetes) Dokument über Zauberei und Magie in der Fantasy-Literatur.

Für den Fließtext möchte ich gerne die Tuna verwenden.

Die gesuchte Schrift ist für Überschriften. Möglicherweise auch zur Hervorhebung im Fließtext.

 

Ich dachte an eine hübsche (dynamische/humanistische) Grotesk, wenn jemand einen Vorschlag für eine passende Statische  hat, gucke ich sie mir natürlich auch mal an.

 

Erste Wahl war Myriad Pro. Aufgrund von Lizenzzweifeln habe ich dann verglichen und bin (überraschend) über die Orkney gestolpert.

 

Zur Auswahl stehen: Alegreya Sans, Aller Regular, Lato, Myriad Pro (diese fand ich ursprünglich sehr gut. Meinung dazu?), Orkney, Source Sans, Akrobat, Vegur, Ubuntu

Letztere kann ich ausschließen, da sie mir zu verspielt aussieht.

 

Ja ich weiß, die meisten der Schriften sind kostenlose, aber ich habe erst dieses  Jahr angefangen mir welche zu kaufen und das sind nunmal die Tuna  und die Myriad Pro.

 

Im Anhang ist mal ein Beispieldokument wo alle 3 Schriftarten genutzt werden. Zuerst Tuna und Orkney und darunter der selbe Textinhalt aber mit Tuna und Myriad Pro. Die fett hervorgehobenen Wörter sind zusätzlich in Orkney beziehungsweise Myriad Pro gesetzt. Folgende Worte sind nur durch Schriftfamilienwechsel hervorgehoben:  »Spruch aufsagt«, »schriftliche Zauberformeln« und »Objekt benutzt«.

Ich habe keine manuellen Änderungen (z.B. Kerning) bei der Orkney angewendet. Was man natürlich sieht. (Es muss sicher ganz schrecklich aussehen für geübte Augen?)

 

 

Ich danke im Voraus für eure Unterstützung und Meinungen.

Magie.pdf

bearbeitet von EinJemand

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Phoibos

Wird der Text als helle Schrift auf dunklem Hintergrund oder als dunkle Schrift auf hellem Untergrund gezeigt?
Womit wird der Text rezipiert? Mobilgeräte oder Desktops?

Was wird der vermutete Leseabstand sein?

 

Unabhängig von den Antworten auf obige Fragen, würde ich keine Schrift nehmen, die für den Druck optimiert ist, sondern eine, die über die technischen Voraussetzungen verfügt, gut als Bildschirmschrift zu funktionieren.

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EinJemand

Hallo Phoibos.

 

Es wird eine Desktop/Laptop-Anwendung. Der Abstand zwischen Gesicht und Bildschirm sollte im Normalfall zwischen 70 und 60 cm liegen.

Die Überschriften werden auf dunklem Grund angezeigt.

Beim Fließtext bin ich mir noch unsicher, ob dieser auf hellem oder eher dunklem Untergrund landet. Ich tendiere beeinflusst durch Andere auf dunklen, schwarzem bzw. graublau schwarzem Hintergrund. Von der Lesbarkeit tendiere ich zu matt-weißem beziehungsweise eher dezent beigem – zum Beispiel RGB(255,248,220) – Hintergrund.

 

Ich hatte auch nicht vor eine rein für den Druck optimierte Schrift zu wählen, sondern eine, die explizit auch für das Lesen am Bildschirm geeignet ist. Laut Angaben der Designer ist die Orkney sowohl für Druck, als auch für Bildschire entworfen worden.

Bei der Auflistung von Schriftarten habe ich nur aufgezählt, was prinzipiell an Grotesken vorhanden ist.

 

Nachtrag

Zur Frage der Darstellung der Schrift: es wird freetype verwendet.

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Phoibos

Bei heller Schrift auf dunklem Hintergrund spielt das Überstrahlen auch eine Rolle. Im Signage-Bereich gibt es eigene Schriftschnitte, die dafür spezialisiert sind: https://fdi-type.de/fonts/wayfinding-sans-pro/ als Beispiel

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EinJemand

Danke für die Beiden, gucke sie mir gleich an, wenn ich zuhause Zeit habe. 😃

 

Habe grade in die Desktop EULA von fdi-type.de gelesen. Folgender Abschnitt trifft auf meinen Fall zu:

Zitat

Für PDFs, die bearbeitbar sind oder kostenpflichtig verteilt werden sollen (E-Books, PDF-Magazine etc.), müssen Sie eine zusätzliche Lizenz erweben. Bitte kontaktieren Sie uns.

Es handelt sich zwar nicht um PDF Datein, aber die Anwendung wird verkauft. Und ich weiß nicht, wie sicher es ist, wenn ich die Font Datei zusammen mit weiteren benötigten Datein in ein verschlüsseltes, komprimiertes Archiv packe und mit der Anwendung mitliefere. Grund? Die Anwendung hat intern Zugriff auf dieses Archiv, wird es aber nicht entpacken. Garantiert findet sich irgendjemand, der das Programm untersuchen könnte und code schreibt, der das Verhalten meiner Anwendung nachahmt, um an die verwendeten Resourcen zu kommen. Andererseits wäre das ja nicht in meinem Sinne.

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EinJemand

So, ich habe mir die beiden Vorschläge jetzt angeschaut.

Als Serifenschrift habe ich mich wie gesagt schon auf die Tuna eingeschossen, daher fällt der – wirklich allerliebst gemeinte – Vorschlag zur Videtur weg. Aber Du hast mich damit auf die Spur der FF Schriften gebracht.

Die Wayfinding Sans sieht – alleinestehend – echt gut aus, allerdings habe ich keine Möglichkeit, sie vor Erwerb einer Lizenz zu testen und vom Schriftbild wirkt sie auf mich etwas kindlich (oberer Bogen vom f, der verbindene Teil des k) . Eine dezent sachlicher wirkende Schrift wäre klasse.

Hat noch jemand andere Vorschläge?

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Phoibos
vor 8 Stunden schrieb EinJemand:

testen

@Ralf Herrmann hatte mal irgendwo eine Demo-Version zur Verfügung gestellt, aber die finde ich grad nicht.

 

vor 8 Stunden schrieb EinJemand:

kindlich

Du bist der erste, der diese Assoziation hat 🙂 Dieser Bogen ist eben gerade der besseren Lesbarkeit geschuldet.

 

Willst Du wirklich technisch-kühle Emotionen vermitteln? Dann schau Dir doch mal die DIN-Schriften an. Mit der Bahnschrift hat Microsoft seinem Windows eine Entsprechung beigelegt. Ansonsten finde ich die Segoe-Familie auch recht nett. Oder die C-Schriften, die zudem für Cleartype optimiert wurden.

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Ralf Herrmann
vor 19 Minuten schrieb Phoibos:

@Ralf Herrmann hatte mal irgendwo eine Demo-Version zur Verfügung gestellt, aber die finde ich grad nicht.

 

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Phoibos

Danke @Ralf Herrmann, die Premium-Downloads hatte ich ganz vergessen! Da sind ja ein paar Schönheiten bei 🙂

 

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catfonts

Ich habe mir in bezug auf diesen Strang mal die FDI Standard Desktop Eula angesehen, und muss sagen, ich bin etewas verwundert.

 

Zar wird hier ganz direkt und speziell auf kommerziell verbreitete PDF-Dateien eingehangen:

"You need an additional license to produce editable PDFs or commercial PDFs like E-Books or PDF magazines. Please contact us."

bzw "Für PDFs, die ... kostenpflichtig verteilt werden sollen (E-Books, PDF-Magazine etc.), müssen Sie eine zusätzliche Lizenz erweben. Bitte kontaktieren Sie uns."

 

Es geht hier eindeutig auf PDF-Dateien, und nimmt man es genau, eben nur auf PDF-Dateien.

 

Und da stellt sich mit die Frage, warum eigentlich nicht auf andere E-Book-Formate, die eben kein PDF sind, aber trotzdem eingebundene Schriftarten verwenden, und warum gibt es hier nicht auch einen Abschitt über das Einbinden in Apps und andere Anwendungen?

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Ralf Herrmann

Gehört vielleicht besser in einen anderen Diskussionsstrang. Mit »Schrift passend zur Tuna gesucht« hat das nichts zu tun. 

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catfonts

OK, bin halt hier darüber gestolpert...

Am 8.9.2019 um 17:14 schrieb EinJemand:

Es handelt sich zwar nicht um PDF Datein, aber die Anwendung wird verkauft.

 

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