Jump to content
Typografie.info
Eine elegante Display-Schrift von Friedrich Althausen mit 200 Ligaturen
Eine elegante Display-Schrift von Friedrich Althausen mit 200 Ligaturen
Eine elegante Display-Schrift von Friedrich Althausen mit 200 Ligaturen
Eine elegante Display-Schrift von Friedrich Althausen mit 200 Ligaturen
Lory

Hilfe beim Entziffern

Empfohlene Beiträge

Lory

Hallo,

ich beschäftige mich seit zwei Tagen mit einem Dokument und konnte schon einiges entziffern, nur diese zwei Zeilen kann ich partout nicht "übersetzen". Kann mir jemand helfen, der mehr Erfahrung mit Kurrentschrift hat?

Die erste Zeile ist ein Familienname, die zweite Zeile die Ortschaft, aus der die Person stammt.

Herzlichen Dank im Voraus!

Lory

 

__.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
catfonts

Erst einmal ist es immer schlecht, wenn man nur 2 Worte, die noch dazu als Namen keine alltäglichen Worte sind, zum Erkennen bekommt. Je mehr sinnvollen Text man hat, um so eher kommt man hinter die Schreibweise bestimmter Buchstaben des Schreibers. Auch wenn man mehr Einträge des wahrscheinlichen Kirchenbuchs hat, kann man da auf die Region schließen, und hat vielleicht bekanntere Ortsnahmen in der Umgebung, von denen aus man auch den gesuchten Ort finden kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Oliver Weiß

Catfont hat recht - man muß in der Regel so viel Text wie möglich sehen, um da etwas auszumachen. Auch ist dies u. U. Nicht das richtige Forum hierfür. 

 

Trotzdem wage ich es mal: Riebekin v. Edelprinz. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Liuscorne

Ich vermute ein "K" am Anfang, also Kiebekin v[on] Edelprinz.

 

Hier gibt's ein Sammlung von Dokumenten (habe nicht genau geschaut, worum es sich eigentlich handelt). Da tauchen ganz viele Kiebekins (oder in anderer Schreibweise: Kühbekin, Küwekin etc.) auf, alle mit dem Zusatz "von Edelprinz".

 

https://archive.org/details/georgevlada_07_reel07/page/n96

  • Gefällt 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
catfonts

Jetzt sehe ich das auch so, jedoch lese ich eher Kiebekin. Und mir diesem Text fand ich in Google eine Textstelle, die allersungs keine wirklich hilfreichen Informationen bietet:

 

"Kiebek von Edlprinz Philipp Tenk von Nondorf Hebamme: Kiebekin v. Edelprinz Fol. 38"

  • Gefällt 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Oliver Weiß

Ich hatte auch anfänglich ein K ausgemacht, aber der Name schien mir zu außerirdisch...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
catfonts

Immerhin ist Edelprinz ein Ortsteil von Waidhofen an der Thaya-Land in Niederösterreich, ein anderer Ortsteil ist Nondorf, und hier befanden sich unter den Geburtseinträgen eben auch ein Eintrag:

Fol. 37) 7. 8.1790 lEschenau No.3

* Michael

Joh Georg Biedermann

Theres. Kühbeckinn v. Edelprinz

Philipp Denk v. Nondorf

  • Gefällt 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
catfonts

Und Theresias Verandte zogen in den nächsten 150 Jahren nach Elmshorn, um dort Teppiche zu verkaufen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Lory

Danke vielmals an alle, die sich mit meiner Frage befasst haben, insbesondere an Catfonts und Bertel, denen ein Volltreffer gelungen ist, denn das ist genau das Dokument, mit dem ich mich befasse!!! Jetzt kann ich auch "Edelprinz" deutlich erkennen, aber ohne Hilfe wäre ich nie darauf gekommen. Nochmals herzlichen Dank und liebe Grüße aus Wien!

Lory

  • Gefällt 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Lory

Darf ich ein zweites und letztes Mal um Hilfe bitten? Es geht um die 3. Zeile der in rot markierten Stelle im angehängten Dokument.

Ich glaube zu erkennen:

den 9. Februar

Par: Mathias

????? (den Nachnamen kann ich nicht entziffern)

Mater Ursula

Allhier

 

Danke nochmals!

Lory

Taufe_.....1712_Rafings.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Liuscorne

Spontan hätte ich "Silbermann" gesagt. "Silb" ist gut lesbar; "er" ist auch wahrscheinlich, wenn man's mit dem "alhier" drunter vergleicht. Die folgenden Buchstaben sind aber schwierig. Zunächst ein Kringel, der wie ein Schluss-s aussieht. Gibt es den Namen "Silbersman[n]"? Und dann gibt's noch den umgedreht-s-förmigen Kringel, der wie der Überstrich für ein "u" aussieht; aber wo soll das "u" hin?

 

Vielleicht hatte der Schreiber auch einen schlechten Tag. Wenn man sich den Eintrag darüber anschaut, ist z.B. "Febs" als Abkürzung gut lesbar. In der markierten Spalte hat sich aber noch ein Buchstabe eingeschlichen, wo gar keiner sein sollte.

 

Man ist wohl auf den Kontext verwiesen, um den Namen zu verifizieren. Vielleicht weitere Einträge im Umfeld, wo der Name des taufenden Geistlichen besser lesbar ist?

 

Warum unsere Vorfahren aber auch immer so unleserlich schreiben mussten ...:cry:

  • lustig! 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Lory

Danke Liuscorne,

"Silbermann" scheint sehr plausibel.

Ich habe gehofft, dass es sich Biedermann oder Bittermann ergibt, aber man tendiert eben dazu, das zu lesen, was man finden möchte, was sehr gefährlich ist...🙂

  • Gefällt 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Einloggen

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
Proxima Nova – ein MyFonts-Bestseller
Proxima Nova – ein MyFonts-Bestseller
Proxima Nova – ein MyFonts-Bestseller
Proxima Nova – ein MyFonts-Bestseller
×
×
  • Neu erstellen...

Hinweis

Wie die meisten Websites, legt auch Typografie.info Cookies im Browser ab, um die Bedienung der Seite zu verbessern. Sie können die Cookie-Einstellungen des Browsers anpassen. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte die Speicherung von Cookies. Weitere Details in der Datenschutzerklärung