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Liuscorne

Schriftanzeige in unterschiedlichen Office-Programmen

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Liuscorne

Ist jemand schon mal das Problem untergekommen, dass verschiedene MS-Office-Programme Schriften unterschiedlich behandeln? Im konkreten Fall geht es um die Schriftschnitte der Noto Sans bzw. Noto Serif. Die Schriften werden in allen Programmen korrekt angezeigt – mit Ausnahme von MS Word. Dort wird jeweils die Arial bzw. Times New Roman als Ersatzschrift angezeigt.

Dass MS-Office-Programme gelegentlich Probleme machen, wenn viele Schnitte einer Schrift installiert sind, ist ja bekannt. Dass verschiedene MS-Office-Programme aber unterschiedlich mit denselben Schriftschnitten umgehen, ist mir neu.

Falls es einen Unterschied macht: Es geht um MS Office 2016 unter Windows 10.

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HenningH

Ich hatte ein Problem mit Myriad und Minion unter Word 2016. Bei der Suche nach einer Lösung stieß ich auf mehrere Probleme, die diese Word-Version mit Schriften hat, die nicht mit MS-Produkten ausgeliefert werden. Eine Lösung schien es nicht zu geben, so dass ich wieder auf Word 2013 zurückgewechselt bin.

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Phoibos

Besteht das Problem nur bei der Anzeige auf dem Monitor oder auch im Ausdruck?

 

Microsoft benutzt nämlich verschiedene Fontrenderer.

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Liuscorne

Die falsche Schrift erscheint auch im Ausdruck bzw. bei der Erstellung einer PDF.

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catfonts

Nur, dass es nicht vergessen wurde: Ist die betreffende Schrift auf dem Rechner, Wo Word eine Ersatzschrift einsetzt die Schrift auch installiert, also erscheint sie auch im Schriftenmenü?

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BerndH

Bin selber kein MS-Office-Nutzer, aber von Libreoffice, besonders bei älteren Versionen, ebenfalls Kummer in dieser Richtung gewöhnt.
Als Tipp zur Fehlersuche: Taucht das Ersetzungsproblem auch dann auf, wenn nur die vier althergebracht office-tauglichen Schnitte installiert sind?

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Liuscorne

@catfonts: Ja, die Schrift ist ordentlich installiert und erscheint im Schriftmenü (wie sollte sie sonst in anderen Office-Programmen funktionieren?).

 

@Bernd: Ich habe auch den Test gemacht und nur den Regular- und Italic-Schnitt installiert. Gleiches Problem, in Word wird eine Ersatzschrift angezeigt, in anderen Programmen funktioniert die Schrift. (Den Test habe ich an einem anderen Rechner gemacht, wo auch Windows 10 und Office 2016 laufen; die Noto wurde also "frisch" installiert; es wird also auch kein Problem mit Fontcache o.ä. gewesen sein.)

 

Ich habe den Font auch mal im Fonteditor geöffnet. Die einzige Einstellung, die sich von anderen Schriftarten mit vielen Schriftschnitten unterschied: Bei einem UPM-Wert von 1000 waren Ascender/Descender mit 1091 bzw. –293 eingestellt. Ich dachte, das könnte der springende Punkt sein, weil Word mit den abweichenden Werten nicht umgehen kann. Ähnliche Werte gibt es aber auch bei der PT Serif, und die wird in Word problemlos angezeigt.

 

Falls jemand mal testen möchte, ob die Schriften in anderer Umgebung funktionieren, hier die Quelle:

https://www.google.com/get/noto/

 

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HenningH

Ich habe NotoSerif in Regular, Italic, SemiBold und SemiBoldItalic installiert (Windows 7), die in der Systemsteuerung auch korrekt in einem Familien-Fenster angezeigt werden, und dann einiges ausprobiert:

 

in Excel 2013, Sibelius 2019.5 und MuseScore 3 funktioniert alles einwandfrei,

 

im Brother P-touch Editor 5.2 kann ich die Schrift einwandfrei verwenden, allerdings wird der Schriftname in der Liste mit Arial geschrieben und nicht wie bei den anderen mit sich selbst,

 

in Paint wird in der Liste NotoSerif Italic genutzt, im Textfenster dann Arial,

 

in Word 2013 wird sowohl in der Liste wie im Dokument Times New Roman verwendet.

 

Da liegt wohl mehr im Argen...

 

PS: Hier wird das Problem auch diskutiert. Es gibt wohl eine korrigierte Version. Allerdings ist die auf der verlinkten google-Seite nicht verfügbar.

 

PPS: Lädt man sich die Fonts beim Schriftenhörnchen herunter, funktioniert alles. :cheer:

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Thomas Kunz

Könnte bitte einer unserer versierten Font-Füchse hier aus dem Forum mal beiden Versionen (Google vs. Fontsquirrel) in einem Schrifteditor öffnen und über die technischen Unterschiede berichten. Das wäre doch bestimmt hilf- und auch lehrreich.

  • Gefällt 2

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Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold
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