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Identifikation und Vervollständigung einer Schrift vom Friedhof


peer c.

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peer c.

Hallo,

 

im Rahmen meiner Ausbildung zum Holzbildhauer versuche ich derzeit über ein Foto von einer Frottage - zugegeben eine schlechte Referenz - das Alphabet der Majuskeln sowie die Zahlen einer Schrift vom Friedhof zu komplettieren. Den einzigen Hinweis auf eine zeitliche Einordnung zur Identifikation der Schrift bietet dabei die Jahreszahl 1819.

Erkennt jemand die Schrift und könnte mir den Namen verraten, wäre ich deshalb überaus dankbar!

Meine bisherige Arbeit - genauer das vermutete Raster - scheint mir nämlich fehlerhaft zu sein, was angesichts meiner wenigen Anhaltspunkte durch das Foto wenig verwunderlich ist.

 

Auch Tipps und Tricks zur Rekonstruktion helfen mir ungemein!

 

Danke schonmal fürs Lesen und potenzielle Antworten!

 

LG

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Ralf Herrmann

Das war einfach Handarbeit eines Steinmetzes. Sowas hatte keinen Namen, da es ja (im Gegensatz zu zum Beispiel Bleischriften für Druckereien) nicht verkauft wurde. 

 

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Stötzner

Epigraphische Schriften abzureiben und sich damit zu beschäftigen ist eine interessante Sache (Friedhofsschriften überhaupt). Aber woher „die Vermutung eines Rasters“ hier kommt ist mir absolut schleierhaft. Von solchem Hokuspokus bitte unbedingt die Finger lassen (die oben gezeigte Skizze demonstriert brachial den Holzweg). Stattdessen empfehle ich mit Nachdruck, sich die typographischen Schriften aus der Zeit genau anzusehen und sie mit den epigraphischen zu vergleichen.

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catfonts
vor 3 Stunden schrieb Stötzner:

Von solchem Hokuspokus bitte unbedingt die Finger lassen

Wobei es aber eben doch nicht auszuschließen ist, dass Steinmetze für den Entwurf ihrer spezifischen Schrift auch Hilfsraster-Konstruktionen verwendet haben. In den Lehrbüchern für Steinmetze, Schildermaler oder andere in der Zeit mit Shrift arbeitende Handwerke sind solche Konstruktionswege ja gezeigt. Das dann aber aus der damm oft verfeinerten tatsächlich umgesetzten Schrift zurück zu schließen,ist dann doch eher ein Kartenlesen.

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<p>Eine elegante Display-Schrift von Friedrich Althausen mit 200 Ligaturen</p>
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