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InDesign: Dokument überspeichert


James Joyce

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https://helpx.adobe.com/at/creative-cloud/help/versioning-faq.html

 

jetzt noch danach gesucht: Adobe legt tatsächlich Dateiversionen von in der Cloud gesicherten Dokumenten ab ... wir haben das Feature nicht aktiviert, weil viel zu unübersichtlich für uns wer da was wo speichert, aber falls das zufällig doch aktiv war, bestünde eventuell doch noch Hoffnung ...

 

Und vielleicht ist es ja doch mal ein Cloud-Feature das einen echten Mehrwert mit sich bringt für alle denen Netzwerkinfrastruktur, NAS und Server zu viel Overhead ist ... wobei der Dienst wieder adobe-only ist und eine Gesamtlösung auf Projektordner-Ebene von dropbox, Google, Microsoft, ... die bessere Wahl wäre. (außer Adobe kann das auch?)

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Ich habe über die Jahre mehrfach korrupte Dateien für Word, InDesign und Illustrator gehabt. Ich habe es auch erlebt daß ich selber bestimmte Teile aus Dokumenten gelöscht habe weil sie nicht passten, nur um dann 2 Wochen später festzustellen daß ich sie doch brauchte. Um diesen Problem vorzubeugen lege ich nun schon seit 10 Jahren schlicht jeden Tag eine neue Datei an. Ist zum Reflex geworden, der erste Arbeitsgang ist immer die gestrige Datei aufzurufen und unter einem neuen Namen zu speichern. Das kostet gerade einmal ein paar Sekunden und es hat sich mehr als einmal als nützlich erwiesen. Korrupte Dateien kommen mitlerweile immer weniger vor, zum Glück, aber ich hatte es schon mehrfach daß ältere und nicht mehr aktuelle Versionen z.B. von Illustrationen plötzlich für einen späteren Zweck sehr brauchbar waren. Das hat die Zeit der manuellen Versionierung mehr als wett gemacht.

 

Alle alten Versionen landen einmal pro Woche in einem "old versions"-Folder. Theoretisch kann man den unbesehen löschen wenn ein Projekt wirklich durch ist, aber bei den heutigen Preisen für "Platz" mache ich das dann letzlich doch nie (aus oben genannten Gründen).

 

Ist eine anfänglich etwas mühsame Strategie, hat sich aber zumindest für mich in den letzten 10 Jahren wirklich aus mehreren Grünen sehr gut bewährt.

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vor 10 Stunden schrieb Sebastian Nagel:

Aber es ist gut zu wissen dass es eine zeitnahe Kopie außer Haus gibt.

So machen wir das auch. Allerdings nicht bei einem externen Cloud-Dienstleister sondern über ein identisches NAS welches bei bei einer Kollegin zuhause steht. Im Ernstfall (wenn das NAS im Büro komplett ausfallen sollte) könnten wir das Backup einfach ins Büro transportieren und weiterarbeiten.

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Auch wir machen das agenturweit genau so, hat uns schon öfter den Hintern gerettet. Zudem sind alte Versionen verfügbar, wenn der Kunde meint, dass die von vor 2 Wochen jetzt aber doch besser wäre als die aktuelle.

Zudem laufen ein tägliches CCC-Backup sowie ein TM-Backup – die stundenweise TM-Sicherung brauch ich fast täglich, weil irgendein Kollege (ja, auch ich) irgendeine Datei überspeichert hat, da kann ich die alte Version kommod aus dem Backup ziehen und es ist max. 1 Stunde verloren.

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Ich habe auch in meinem jeweiligen Projekt-Ordner einen „alt-Ordner" in den ich jeden morgen, bevor ich an einem Dokument weiter arbeite, ein Duplikat ablege. Bei besonders komplexen Daten auch mehrmals täglich. Und dazu noch ein TimeMachine Backup auf einer externen Festplatte.

 

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Yep, technische und ausgeklügelte Lösungen mögen manchmal die letzte Rettung sein, aber die gute alte Daten-Disziplin (jede Datei, die angefasst und bearbeitet wird, bekommt einen aktuellen Dateinamen, die alte Version wird in einen Archiv-Ordner verschoben, damit sie aus dem Blick ist und nicht versehentlich Bearbeitungen auseinanderlaufen) ist am Ende am besten und am billigsten.

 

Das hilft hier im konkreten Fall natürlich nicht weiter, spart auf lange Sicht aber Zeit und schont die Nerven.

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PS: Und natürlich ein Back-Up! Meine Arbeits-Dateien sind fast alles Word-Dateien, die ich mir in den meisten Fällen mit den jeweiligen Kund:innen (Autor:innen oder Herausgeber:innen) teile über Cloud-Dienste, die zuverlässig synchronisieren.

 

Neue Kund:innen bekommen inzwischen von mir nach einigen einleitenden Fragen, die die Notwendigkeit solcher Erklär-Bär-Sitzungen erfühlen sollen, eine Einleitung zu dieser Arbeitsweise per Telefon- oder Video-Konferenz. Sicher ist sicher!

 

Mir und auch den Autor:innen kann so quasi in jeder Minute der Rechner unter den Händen wegsterben, ohne dass es nennenswerte Verluste gäbe. 

 

Wer technisch versierter ist und sensiblere Daten als ohnehin zur Veröffentlichung bestimmte Texte behandelt, bekommt das sicher auch mit eigenen Servern hin.

 

Edit: Tippfehler

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vor 7 Stunden schrieb JulieParadise:

(jede Datei, die angefasst und bearbeitet wird, bekommt einen aktuellen Dateinamen, die alte Version wird in einen Archiv-Ordner verschoben, damit sie aus dem Blick ist und nicht versehentlich Bearbeitungen auseinanderlaufen) ist am Ende am besten und am billigsten.

 

Aber bei einer Buchdatei, womöglich mit viel Bildanteil, ist es schon problematisch, nach jeder Änderung eine neue Datei anzulegen.

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Dann einfach eine Sicherungsdatei anlegen, damit sich im Buch der ursprüngliche verknüpfte Name nicht ändert. Hauptsache, man hat eine zweite Version der Daten.

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Am 12.4.2021 um 14:42 schrieb Phoibos:

Oder Du installierst die Software auf eine andere Platte. 

Hier die Antwort des Ontrack-Mitarbeiters. Er erwähnt u.a. auch, was hier schon das Aktivlassen des Betriebssystems betreffend erwähnt wurde:  

 

"Erstens, wenn Sie Daten auf Ihrem Hauptsystemlaufwerk haben, die wiederhergestellt werden müssen, führt das bloße Einschalten des Computers dazu, dass Ihr Betriebssystem viele Daten auf dieses Laufwerk schreibt, was schnell und dauerhaft wiederherstellbare Daten zerstören kann.  Daher birgt JEDE Verwendung eines Computers, auf dessen Laufwerk 😄 sich Daten befinden, die Sie wiederherstellen möchten, die Gefahr, dass die Daten, die Sie wiederherstellen möchten, überschrieben werden, auch wenn Sie den Computer einfach nur im Leerlauf eingeschaltet lassen.

 

Außerdem, selbst wenn Sie die Software auf ein externes Laufwerk herunterladen, laden Betriebssysteme wie Windows die Datei oft in einem temporären Ordner auf das Laufwerk 😄 herunter und verschieben sie dann auf das externe Laufwerk.  

 

Darüber hinaus wird die Lizenz nur auf einem Computer aktiviert, die Lizenz reist nicht mit einem externen Laufwerk, auf dem die Software installiert ist.

 

Mir fällt kein Grund ein, warum es für Sie von Vorteil wäre, die Software auf einem externen Laufwerk zu installieren."

 

(…)

 

Also müsste ich doch die Festplatte ausbauen lassen (selbst scheue ich mich etwas davor) und auf einem Laptop prüfen.

 

vor 20 Stunden schrieb Sebastian Nagel:

Adobe legt tatsächlich Dateiversionen von in der Cloud gesicherten Dokumenten ab ... wir haben das Feature nicht aktiviert, weil viel zu unübersichtlich für uns wer da was wo speichert, aber falls das zufällig doch aktiv war, bestünde eventuell doch noch Hoffnung ...

 

In der Cloud wurde das Dokument nicht gesichert, also auch nicht synchronisiert.  Ich bin gegenüber diesen Datenkraken auch skeptisch. Nur würde mir genau das jetzt helfen… tja.

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vor 23 Stunden schrieb CRudolph:

Ich habe über die Jahre mehrfach korrupte Dateien für Word, InDesign und Illustrator gehabt. Ich habe es auch erlebt daß ich selber bestimmte Teile aus Dokumenten gelöscht habe weil sie nicht passten, nur um dann 2 Wochen später festzustellen daß ich sie doch brauchte. Um diesen Problem vorzubeugen lege ich nun schon seit 10 Jahren schlicht jeden Tag eine neue Datei an. Ist zum Reflex geworden, der erste Arbeitsgang ist immer die gestrige Datei aufzurufen und unter einem neuen Namen zu speichern. Das kostet gerade einmal ein paar Sekunden und es hat sich mehr als einmal als nützlich erwiesen. Korrupte Dateien kommen mitlerweile immer weniger vor, zum Glück, aber ich hatte es schon mehrfach daß ältere und nicht mehr aktuelle Versionen z.B. von Illustrationen plötzlich für einen späteren Zweck sehr brauchbar waren. Das hat die Zeit der manuellen Versionierung mehr als wett gemacht.

 

Alle alten Versionen landen einmal pro Woche in einem "old versions"-Folder. Theoretisch kann man den unbesehen löschen wenn ein Projekt wirklich durch ist, aber bei den heutigen Preisen für "Platz" mache ich das dann letzlich doch nie (aus oben genannten Gründen).

 

Ist eine anfänglich etwas mühsame Strategie, hat sich aber zumindest für mich in den letzten 10 Jahren wirklich aus mehreren Grünen sehr gut bewährt.

Ich mache das auch so. 👍

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  • 1 Monat später...
Am 12.4.2021 um 18:27 schrieb Eckhard:

Das ist auch mir tatsächlich in 17 Jahren InDesign-Nutzung zweimal passiert.

Ich muss mich korrigieren: dreimal. 36 Seiten Magazin sind dahin, weil ich Teile aus einer früheren Ausgabe kopiert hatte und diese dann unter dem neuen Namen abgespeichert habe. Ja, das Programm hat mich gefragt, ob ich das auch tun will. Jetzt habe ich zwei alte Ausgaben. Mal sehen, wie schnell ich das wieder hinbekomme. Layout ist ja im Kopf. Den würde ich allerdings nun gerne gegen die Wand werfen.

Feierabend.

 

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  • 2 Wochen später...

Appendix: Ich hatte mich dann in Klausur begeben und den Buchkern neu aufgebaut. Hatte etwas Meditatives Dank Brian Enos "Music for Airports" sowie Alva Noto & Ryuichi Sakamoto… 

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<p>Eine elegante Display-Schrift von Friedrich Althausen mit 200 Ligaturen</p>
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