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seltenes Zeichen für die Ziffer 3


Tina25

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Tina25

Hallo!

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen?  Mir fiel heute die seltene Schreibweise der Ziffer 3 (die einzige Schriftart, die ich in dieser Form gefunden habe ist Harlow Solid Italic) auf meiner Lohnabrechnung auf und wüsste gerne, welche Schriftart das ist.

Unbenannt.PNG.b867aba9f056d46fe75f835af67e0f02.PNG

Im Voraus vielen Dank!

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bertel

Dachte ich auch zuerst, die OCR B hat aber den senkrechten Aufstrich der 4 leider nicht.

 

Könnte der Font von DATEV zu sein  welcher das ist, wissen wir seit 9 Jahren nicht … ;-)

In dem alten Beispiel ist die 1 anders … Heute verwendet die DATEV wohl eine Courier New, falls das nicht mandantenspezifisch abweichend ist.

 

@Tina25: Weißt du, mit welcher Software die Abrechnung gemacht wurde? Oft steht das irgendwo aus dem Blatt …

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Tina25

mit Datev, aber es wird wirklich Mandantenspezifisch sein, ich habe alte Abrechnungen, die auch mit Datev, aber von anderen Arbeitgebern erstellt wurden, die andere Schriftarten benutzen.

Seit 9 Jahren ist da noch niemand hinter gekommen?  Nicht schlecht ... 

Ich habe gelesen, Datev unterstützt nur True Type Schriftarten. 

 

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bertel

Datev ist nur der Datenverarbeiter. Du kannst entweder deren Software nutzen, dann werden Datev-spezifische Fonts verwendet, oder du nutzt eine Software eines Drittherstellers mittels Datev-Schnittstelle, dann werden wieder andere Fonts verwendet. Müsste man wissen, was in deinem Fall der Fall ist.

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Tina25

Naja, so wichtig ist es nun auch nicht, es hängt nicht mein Überleben davon ab, ob ich rausfinde, welche Schriftart es nun wirklich ist, es hatte mich nur interessiert weil ich diese Form der 3 mag und auf meinem läppi keine Schriftart in der Form installiert ist, die alltagstauglich wäre. Das ist Harlow Solid Italic für mich leider nicht. Aber dafür war ja schon der erste Tipp Gold wert, davon kann ich mir ja dann was aussuchen. 

 

Vielen Dank!

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Tina25

Aber eine andere Frage hätte ich da ja noch, diese Funktion, die ich gerade nutze, gibt es die auch für Word? Diese Schrift ist toll, ich hab die früher mit Tusche und Feder geschrieben, wenn mein Vater eigenen Wein gekeltert hat oder Aufgesetzten hatte, und dafür Etiketten brauchte. 

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Phoibos
vor 2 Minuten schrieb Tina25:

gibt es die auch für Word?

Das ist ja "nur" ein Schriftsatz, ein Font. Wenn Du einen Font installiert hast, der diese Formensprache hat, kannst Du einfach einen Text markieren und dann den entsprechenden Font auswählen. Bei @catfonts findest Du viele, die kostenfrei nutzbar sind: https://www.peter-wiegel.de/Fonts/index.html

 

Bei Helzel die größte Auswahl: http://romana-hamburg.de/
 

Und den hier im Forum genutzten findest Du hier: http://unifraktur.sourceforge.net/

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catfonts

Datenvearbeiter, wie DATEV verwenden auch heute noch Impact-Printer, wie Nadeldrucker oder Zeilendrucker, da diese Geräte zu 100% sichere Durchschäge anfertigen können, wodurch sichergestellt ist, dass der Inhalt der Duchschläge garanziert identisch mit dem Originalausdruck sind.

 

Werden die Ausdrucke nacheinander ausgegeben, könnte es vorkommen, das durch einen Datenübertagungsfehler Ziffern ausgetausch werden.

Damit scheiden hier Truetype-Schriftarten aufgrund der Datensicherheit praktisch aus. Das oben gezeigte Bild mit den deutlichen Treppchen in Schrägen scheinen mit ein Nadeldrucker-Ausdruck zu sein.

 

Bei größeren Druckvolumen und dem Bedarf von recht vielen Durchschägen verwendet man Zeilendrucker, wie z.B. Typenwalzen, Ketten und Typenband-Zeilendrucker.

 

Ach ja, die 3: Hier geht es ja darum, dass die Ziffern nicht falsch gelesen, oder durch unkompletten Abdruck verwechselt werden können. Also ein ähnliches Problem.wie bei den Nummernschild- Schriftzeichen bei der FE-Schrift. Durch diese Z-ähnliche Form ist die 3 eindeutig auch von einem der 3 ähnlichen kyrillischen Buchstaben unterscheidbar.

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bertel

Das, was du beschreibst, war vor vielen Jahren und Jahrezehnten mal. Heute verwendet praktisch niemand mehr Nadeldrucker (ich rede jetzt nicht von Protokolldruckern im Sicherheitsbereich), Durchschläge gehören in Zeiten zertifizierter elektronischer Systeme auch schon lange der Vergangenheit an. Meine Gehaltsabrechnungen hab ich schon vor 30 Jahren aus dem Laserdrucker bekommen.

vor 20 Minuten schrieb catfonts:

Das oben gezeigte Bild mit den deutlichen Treppchen in Schrägen scheinen mit ein Nadeldrucker-Ausdruck zu sein.

Nö, das ist das typische Druckbild eines Laserdruckers.

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catfonts

Doch, diese Impact-Drucker werden tatsächlich in wenigen Sonderanwendungen (wie z.B. für diese Lohnabrechnungs-Ausdrucke  noch immer genutzt, und auch noch immer verkauft. und für einen Epson LX 300+ 24 Nadel-Drucker zahlt man heute ca 1000 €

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Phoibos
vor 26 Minuten schrieb bertel:

niemand

Ärzte für mindestens Krankschreibungen und BTM-Rezepte, da beides auf mehreren Durchschlägen dokumentiert werden muss. Sprich, überall dort, wo zwischen verschiedenen Stellen kein sicherer elektronischer Kommunikationsweg existiert bzw. nicht praktikabel ist (ich glaube nicht daran, dass die elektronische Gesundheitskarte und das e-Rezept bald kommen werden).

Der Empfangsbereich meines Psychiaters sieht witzig aus: zwei Arbeitsplätze, je mit einem Fax/Kopierer, einem Laserdrucker, einem Einzugscanner und einem Nadeldrucker ausgestattet. Und sie bekommen es keinem Tischler erklärt, warum sie all die Geräte brauchen und wie schön doch ein Schrank wäre statt eines Tapeziertisch-langen und Tischtennisplatte-breiten Tisches zwischen den beiden Arbeitsplätzen.

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bertel

Sicherlich gibt es noch ein paar weitere einzelne Anwendungen für Nadeldrucker und sicherlich werden eine Handvoll Betriebe die Gehaltsabrechnung auf einem Nadeldrucker drucken, die Normalität, wie von catfonts geschildert, ist das aber nicht.

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<p>Canapé – die gemütliche Schriftfamilie von Sebastian Nagel</p>
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