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  • Falzkegel – Bedeutung/Definition

    Beim Falzkegel ist der gesamte Bleisatz-Letternkörper schräg gestellt, entsprechend dem Neigungswinkel der jeweiligen Schriftart. Für Zeilenanfang und -ende werden spezielle dreieckförmige Ausschluss-Stücke benötigt, die an der der Letter zugewandten Seite ein entsprechendes Profil haben müssen.

    Falzkegel sollten das Abbrechen von Überhängen bei Kursiv- und Schreibschriften verhindern. Der Vorgang des Setzens ist mit Falzkegelschriften in der Regel etwas verlangsamt, weil man mit zwei Arten Auschluss arbeitet und die Lettern genau ineinanderstecken muss – in manchen Schriften auch mittels Nut und Feder.

    Hersteller für Falzkegelschriften in Deutschland waren zum Beispiel Genzsch & Heyse in Hamburg und Schelter & Giesecke in Leipzig.

    ccs-1-0-66460200-1389358593_thumb.jpg

    (Beispiel einer Falzkegelschrift. Fotos: Thomas Gravemaker)


    Quellenangaben:

    Georg Kandler, Alphabete


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Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold
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