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  • Fontcase – Bedeutung/Definition

    Der OSX-Fontmanager Fontcase von Pieter Omvlee tritt in erste Linie als professioneller Ersatz die Apple Schriftsammlung an und hat sich eine einfache und intuitive Bedienung auf die Fahnen geschrieben. Die Fonts können in Sets oder nach Designern, Foundrys, Stichworten oder Genre organisiert werden. Eine Druckfunktion ermöglicht das einfache Erstellen von gedruckten Schriftmustern.

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    Insgesamt orientiert sich das Programm an OS-X-Programmen wie iTunes oder iPhoto mit ihren typischen Listen, Alben und Informationsfenstern. Das Programm hat eine klare Benutzeroberfläche, die sich in drei Bereich gliedert: die Menüleiste, den Schriftbereich und den Vorschaubereich.

    Schriften werden in »Alben« zusammengefasst. Bei Bedarf können sich mehre dieser Alben zusammenlegen lassen. Das ist praktisch, wenn die Software verschiedene Schnitte nicht automatisch als zusammengehörig erkennt. Ein Album kann man durch doppelklicken öffnen und die dazugehörigen Schriften bzw. -schnitt ansehen – analog zur iTunes-Albendarstellung.

    Schriftverwaltung

    Programmseitig: Zur Verwaltung verschiebt das Programm alle Schriften in eine eigene Bibliothek und kopiert nur die jeweils aktivierten in den offiziellen Benutzerschriftordner. Schriften, Alben oder ganze Sammlungen (s. u.) können durch an- oder abhaken (de)aktiviert werden. Die aktiven Schriften werden durch einen gut sichtbaren grünen Balken markiert und Systemschriften bekommen eine Schwarz-Gelb-Baustellen-Banner. Letztere lassen sich mit der Software nicht deaktivieren.

    Benutzerseitig: Es gibt verschiedene Kategorien, in denen man die Schriften sortieren kann:

    1. Fonts zeigt eine Liste mit allen Kästen der Schriften an.
    2. Smart zeigt eine Liste der intelligeneten Sammlungen. Diese können Schriften, bei bei denen bspw. der Name einen bestimmten Text enhält oder die aktiviert sind, sammeln.
    3. Collections zeigt eine Liste der manuell angelegten Sammlungen. Einer solchen Sammlung kann ein Font über das Kontextmenü oder via Drag & Drop hinzugefügt werden.
    4. Genre
    5. Tag
    6. Designers kategorisiert nach dem Schriftentwickler
    7. Foundries sammelt die Schriften nach der Herstellerangabe
    8. Languages sortiert die Schriften nach damit darstellbaren Sprachen

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    Für jeden Schriftschnitt gibt es ein Infofenster, in dem Name, Genre, Tags usw. festgelegt werden können.

    Ist eine oder mehrere Schriften ausgewählt, können diese in einer Vorschau dargestellt werden. Dabei stehen drei Ansichten mit änderbarer Schriftgröße zur Auswahl:

    1. Display zeigt einen kurzen, wählbaren Text und darunter eine AaBbCc-Liste
    2. Body zeigt einen längeren wählbaren Text, der links-, rechtsbündig, zentriert oder im Block dargestellt werden kann
    3. Glyphs zeigt alle verfügbaren Zeichen einer Schrift ggf. nach Kategorien sortiert/gefiltert

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    Druckfunktion

    Eine Druckfunktion ist vorhanden, aber relativ rudimentär. Es wird für jeden ausgewählten Schriftschnitt eine Seite mit Infos, je einer Darstellung als Head und Body sowie eine Glyphenliste ausgegeben.

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    Typesetter

    Zum Lieferumfang des Programmes gehört auch der Typesetter, der wie ein kleiner Internetbrowser funktioniert, in dem man die auf den aufgerufenen Internetseiten benutzten Schriften austauschen und Schnitt, Größe, Durchschuss, Farbe und Ausrichtung verändern kann. Um eine Schrift zuzuweisen, kann man diese einfach aus dem Fontcase-Fenster ziehen; dazu muss diese nichtmal aktiv sein.

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    Update

    Das Programm ist mittlerweile nicht mehr erhältlich.


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