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Das Typografie-Wiki
Das große gemeinschaftsbasierte Fachlexikon der Typografie und Drucktechnik mit über 350 Begriffen.
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In digitalen Textverarbeitungen beschreibt kompress dagegen heute das Weglassen von Leerräumen, zum Beispiel vor oder nach Interpunktionszeichen.
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Eine reguläre Ersetzung wäre zum Beispiel das Ersetzen jeder auftretenden Buchstabenkombination f i mit der entsprechenden fi-Ligatur. Eine kontextsensitive Ersetzung hingegen macht die Ersetzungen von dem Kontext abhängig, in dem die gesuchte Zeichenkette auftritt. So könnte zum Beispiel geprüft werden, ob die Buchstabenkombination f i am Anfang eines Wortes steht. Wenn ja, wird sie vielleicht durch eine alternative Ligatur ersetzt, die einen weiter ausladenden Abstrich am f aufweist. Folgt die Buchstabenkombination dagegen einem Buchstaben mit Unterlänge (q, y, j) wäre solch eine Ersetzung ungünstig. Deshalb kann sie hier – kontextsensitiv – verhindert werden.
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Schriftmuster von Neudörffer, 1538
Schriftmuster von Bauerenfeind, 1716
Charakteristisch sind die im Gegensatz zur lateinischen Schreibschrift vorkommenden spitzen Winkel der Kurrentschrift. Die Buchstabenskelette unterscheiden sich zum Teil erheblich von der lateinischen Schreibschrift. Wer nur letztere gewohnt ist, kann Texte in Kurrent nicht ohne Weiteres lesen. Die Kurrent vermeidet die sogenannten Deckstriche unserer heutigen Schulschriften – das ist das Hin- und Zurückschreiben auf derselben Spur. Die Korrent benutzt stattdessen nebeneinander geschriebene, gerade Striche (siehe r), oder bei den Großbuchstaben Kurven nach oben (siehe R). Die Großbuchstaben benutzen bei deutlich mehr Buchstaben als der lateinischen Schreibschrift ähnliche Formen wie die Kleinbuchstaben.
Darstellung der Kurrent aus einem Musterheft um 1900
Leseprobe: Ein Schreiben aus dem Jahr 1877. »Zu unſerm Bedauern war es nicht allent-halben möglich, den Fahrplan der Saalbahn für das bevorſtehende Winterhalbjahr den Verkehrsbe-dürfniſſen des oberen Saalthals und der auf den Anſchluß in Saalfeld angewieſenen Gegenden entſprechend zu gestalten.
Zu einer deutlich sichtbaren Reform kam es erst wieder im 20. Jahrhundert durch Ludwig Sütterlin. Er verzichtete in seiner Vorlage auf eine Schrägstellung seiner Kurrent und den typischen Schwellzug, vereinfachte Buchstabenformen und legte eine Lineatur von 1:1:1 fest. Die Schrift wurde ab 1914 testweise eingeführt und wurde in der Folge zunächst in preußischen Schulen, später in weiten Teilen des deutschsprachigen Raums angewandt. Sütterlin schuf zeitgleich auch eine lateinische Schulschrift, der Begriff Sütterlinschrift prägte sich jedoch vor allem für seine Schreibschrift als Nachfolgerin der Kurrent ein. Beide Schreibschriftstile wurden durch den Normalschrifterlass 1941 verboten und kamen in der Folge außer Gebrauch.
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Die kursive Schrift geht auf die Handschrift zurück und behauptete sich lange Zeit als eigenständige Schriftform neben den frühen Monumental- und späteren Druckschriften.
Die Bezeichnung »kursiv« geht auf das lateinische »currere« (laufen) zurück und spiegelt die fließenden, verbundenen Formen einer (oft eher flüchtig geschriebenen) Handschrift wider. Erst in der Renaissance beginnen italienische Drucker wie Aldus Manutius die Kursive auch im Buchsatz zu verwenden. (Vom Ursprungsland Italien stammt die englische Bezeichnung »italic« ab.)
Erst über die Jahrhunderte fügten sich der aufrechte Normalschnitt und die Kursive zur heute üblichen Schriftfamilie zusammen. Die Kursive hat in diesem Prozess immer mehr an Identität verloren und sich dem Normalschnitt angenähert. Bedingt durch den Druck mit einzelnen Lettern, gingen zum Beispiel die in der Handschrift üblichen Ligaturen verloren. Dennoch verraten auch in der kursiven Druckschrift einige Zeichen noch immer ihren Ursprung in der Handschrift. Beispiele dafür sind das kursive a, e, f und g. Diese weisen – im Vergleich zum Normalschnitt – meist eine eigenständige Gestaltung auf, insbesondere in Antiqua-Schriften.
Ist die Kursive lediglich ein künstlich schräg gestellter Normalschnitt, der keine eigenen Gestaltungsmerkmale aufweist, wird dies »oblique« genannt. Bei manchen geometrisch konstruierten Schriften stellt dies kein Problem dar – bei den meisten Antiqua- oder humanistischen Grotesk-Schriften schon. Sofern hier also ein echter Kursivschnitt zur Verfügung steht, sollte man die Benutzung oder Erstellung von künstlich schräggestellten Schriften vermeiden, da diese hier einen unnatürlichen Schreibduktus erzeugen.
Normalschnitt und Kursive einer Schriftfamilie
Künstliche kursive (Oblique)
Da der aufrechte Normalschnitt heute die meistgebrauchte Buchstabenart ist, zählt das Verwenden von Kursivschnitten zu den Auszeichnungsmöglichkeiten im Schriftsatz.
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Das Zeichen entstand durch eine Streckung des Versal-S und kam in der karolingischen Minuskel als alleinige Repräsentation des s-Graphems zum Einsatz. Im 15. und 16. Jahrhundert setzt sich dann in Druck- und Handschriften im lateinischem Schriftsystem eine gemeinsame Anwendung von langem und rundem s durch – zunächst gänzlich unabhängig von Schriftstil und Sprache. Die Wahl zwischen ſ und s erfolgte stellungsbasiert. Wortschließend kam s zum Einsatz, im Wort ſ. Auch Kombinationen beider Formen (gegebenenfalls auch legiert) in einem Doppel-s waren verbreitet (z.B. Miſsiſsippi, cariſsimo).
Seit dem 18. Jahrhundert kam die gemeinsame Anwendung von ſ und s außerhalb des deutschsprachigen Raumes zunehmend außer Gebrauch. Im deutschsprachigen Raum verfestigte sich die Anwendung jedoch im Satz mit gebrochenen Schriften und es entstanden dazu eigenständige Satzregeln. Die letztüblichen Regeln sind in einem separaten FAQ-Artikel beschrieben. Um 1800 wurden immer mehr deutsche Texte auch in Antiqua-Schriften gedruckt. Der Einsatz des langen s blieb dabei im Verlauf des 19. Jahrhunderts uneinheitlich. Erst im Zuge der Orthografischen Konferenzen wurde das lange s als Einzelform aus dem Antiqua-Satz gestrichen.
Scan aus dem Duden, Anfang des 20. Jahrhunderts
Da das lange s lediglich eine grafische Variante des s-Graphems darstellt, wurde es nie in Versalform etabliert. Eine Ausnahme war die Anfang des 20. Jahrhunderts veröffentlichte Schrift Ehmcke Antiqua und Kursiv, die über ein großes langes s verfügte.
Technische Anwendung:
Das lange s ist im Unicode als LATIN SMALL LETTER LONG S auf Position U+017F kodiert.
Ähnliche Zeichen:
In lateinischer Schreibung kaukasischer Sprachen existierte vor der Ablösung durch das Kyrillische (um 1938) ebenfalls ein langes s, das jedoch nicht als grafische Variante, sondern als regulärer Buchstabe mit phonetischer Funktion gedacht war. Dementsprechend existierte dieses lange s auch in Minuskel- und Versalform. Das kaukasische lange s hat demnach lediglich optische Ähnlichkeiten mit den langen s als grafische Variante des Buchstabens s. Daher ist das kaukasische lange s in seiner Klein- und Großbuchstabenform als eigenständiges, sinntragendes Zeichen anzusehen und es wurde dementsprechend auch zur Aufnahme in den Unicode vorgeschlagen.
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Darüber hinaus wird der Begriff Laufweite heute auch allgemein für den horizontalen Platzbedarf einer Schrift verwendet. Beispiel: »Die Times New Roman läuft schmaler als die Palatino«.
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Zu den Einflussgrößen der Lesbarkeit zählen unter anderem:
Darstellung der Textinformation (siehe Leserlichkeit)
Satzbau und Sprachstil
Inhalt und dessen Komplexität
Subjektabhängige Einflüsse (Lese-Erfahrung, Bildungsstand, Sprachkenntnis, Vertrautheit mit dem jeweiligen Thema etc.)
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Die Lesefreundlichkeit beschreibt eine darüber hinaus gehende Eigenschaft. So können etwa die Buchstaben einer Monospaced-Schrift problemlos lesbar sein. Aber wegen ihrer gleichförmigen Buchstabenweiten wirken sie auf einen Leser auf Dauer ermüdend und sind daher nicht leserfreundlich. Gleiches gilt oft auch für Schriften nach statischem Formprinzip. Die beste Lesefreundlichkeit weisen heute Schriften mit dynamischen Formprinzip auf, zum Beispiel Vertreter der Renaissance-Antiqua-Schriften. Sie wurden speziell für den Einsatz in längeren Fließtexten entwickelt und weisen daher meist eine sehr gute Lesefreundlichkeit auf.
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Zu den Einflussfaktoren der Leserlichkeit zählen unter anderem:
Textabhängige Einflüsse (Schriftart, Schriftgröße, Textmenge, Layout, Kontrast etc.)
Zeichenträgerabhängige Einflüsse (Material, Glanzeigenschaften etc.)
Situationsabhängige Einflüsse (Abstand, Sichtwinkel, Lichtverhältnisse etc.)
Anforderungen für optimale Leserlichkeit unter verkehrsüblichen Bedingungen sind in der Norm DIN 1450 definiert.
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1. Allgemeinsprachlich
In der Allgemeinsprache beschreibt lettering als Partizip Präsens von letter ganz allgemein den Einsatz von Buchstaben, etwa im Sinne des deutschen Begriffes »Beschriftung«. (siehe Wiktionary)
2. In der Typografie
Als typografischer Fachbegriff bezeichnet Lettering eine spezifische Art, Textinformationen zu entwerfen. Beim Lettering werden Buchstaben oder Wörter einzeln für den konkreten Entwurf gezeichnet, gemalt, gesprüht, graviert, in Holz geschnitten, in Stein gehauen etc. Das Lettering grenzt sich dadurch insbesondere von der Kalligrafie (→ dem Schreiben von Schrift) und dem typografischen Satz (→ der Anwendung von vorgefertigten Satzschriften) ab.
(siehe auch: Understanding The Difference Between Type And Lettering)
Beispiele für Lettering im Fachbereich der Typografie. (Quellen: links: Anton Burmistrov, rechts: Martina Flor)
3. Comic-Bücher
Bei Comic-Büchern wird das Ausfüllen der Sprechblasen ebenfalls als Lettering bezeichnet.
4. Technisches Zeichnen
Werden die Buchstaben auf technischen Zeichnungen konstruiert und nicht geschrieben oder gesetzt, spricht man im Englischen vom Technical Lettering.
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Ungeachtet dieser Definition benutzten die Schrifthersteller im deutschsprachigen Raum die Bezeichnung »licht« insbesondere für solche Konturschriften, die heute, im Zuge der Globalisierung meist mit dem Zusatz »outline« bezeichnet werden. Wesentliches Merkmal ist aber, dass das Schriftbild nicht vollständig flächig gefüllt ist. Jede Art von innenliegender Linie rechtfertigt also die Bezeichnung licht.
Handbuch der Schriftarten, Seemann, 1926
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Logotypensatz als Technik
Mit Logotypensatz (»Logotypie«) zur Beschleunigung des Handsatzes wurde mindestens seit dem 18. Jahrhundert experimentiert. Statt Einzellettern zu benutzen, werden mehrere Zeichen auf einen Kegel gegossen und die nötigen Handgriffe des Setzers somit reduziert. Zeitweise wurde die Logotypie beim Druck der Londoner Times angewandt. Bei einem Logotypensatzwettbewerb in Wien im Jahre 1883 wurde eine Höchstleistung von 3500 Zeichen in der Stunde erreicht. Dennoch konnte sich die Technik nicht auf breiter Front durchsetzen. Einerseits nahmen die Setzkästen mit bis zu zehnmal so vielen Fächern gewaltige Dimensionen an und waren somit für einen einzelnen Setzer schwer benutzbar. Andererseits versprachen die Entwicklungen von Setzmaschinen seit dem 19. Jahrhundert eine Geschwindigkeitssteigerung, die jene des Logotypensatzes bei weitem übertreffen sollte.
Logotypen im klassischen Handsatz
Obgleich sich die Logotypie nicht durchsetze, wurden einzelne Logotypen im Handsatz mit Einzellettern regelmäßig verwendet – etwa, wenn Begriffe fester Bestandteil fortlaufender Publikationen waren oder wenn die Gestaltung des Wortes nicht durch Einzellettern umsetzbar war.
Logotype heute
Im heutigen Sprachgebrauch hat sich der Begriff Logotype (oder kurz »Logo«) von seinen Ursprüngen im Bleisatz entfernt und bezeichnet nun die visuellen Markenzeichen von Unternehmen, selbst wenn diese gar nicht aus Schriftzeichen gebildet werden.
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Oft aufgerufene Begriffe
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Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenf
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Versalien ist der typografische Fachbegriff für Großbuchstaben. Der Begriff leitet sich ursprünglich von den Großbuchstaben ab, die am Anfang einer Verszeile (lat. versus = »Zeile«) standen. Der Singular lautet der Versal, wird aber in der Typografie praktisch nie gebraucht. Die Schreibweise in Versalien zählt neben kursiv, fett etc. zu den Auszeichnungsarten im Schriftsatz. Ein anderes, ebenfalls häufig gebrauchtes Wort für Großbuchstaben ist Majuskeln – im Gegensatz zu den Minuskeln, den
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Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem
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Mit Condensed wird eine im Vergleich zum Normalschnitt schmaler laufende Schrift bezeichnet. Condensed-Schriften bieten sich auf Grund des geringeren Platzbedarfes zum Beispiel für Tabellen oder Zeitungsüberschriften an. Eine Schrift, die im Gegensatz zur Standardweite noch breiter läuft, wird im Englischen Extended bezeichnet.
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Die Versalhöhe beschreibt die Höhe eines Großbuchstabens (z.B. des H) des jeweiligen Schriftschnittes.
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LF ist die Abkürzung für Lining Figures – im deutschen Sprachraum in der Regel als Versalziffern bezeichnet.
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Anfang des 20. Jahrhunderts schuf der deutsche Grafiker Ludwig Sütterlin im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums zwei Schulausgangsschriften: eine nach lateinischen Schriftstil, und eine zweite als Weiterentwicklung der bis dahin im deutschsprachigen Raum vorherrschenden Kurrentschrift. Letztere bekam in der Folge die umgangssprachliche Bezeichnung Sütterlinschrift. Sütterlin verzichtete in seiner Vorlage auf die typische Schrägstellung der Kurrent und den Schwellzug.
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Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua Entwickelt um 1470 vor allem durch Nicolaus Jenson, Venedig, aus der humanistischen Minuskel. Das handschriftliche Vorbild dieser Druckschrift wurde mit der schräg angeschnittenen Breitfeder im Wechselzug geschrieben. Erkennungsmerkmale: Serifen Achse der Rundungen Ansatz (Dachansatz) der Serifen Querstrich des kleinen »e« der Kleinbuchstaben sind höher als die Versalien Strichstärken-Unterschiede
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Der Begriff Kurrent kann im weitesten Sinne als Synonym von Schreibschriften (von lateinisch currere: »laufen«) benutzt werden. Diese Bedeutung ist jedoch nicht die übliche. In der Regel meint man mit Kurrent einen spezifischen Schreibschriftstil des lateinischen Schriftsystems, der auf die gotische Kursive des 15. Jahrhunderts zurückgeht und sich im deutschsprachigen Raum bis ins 20. Jahrhunderts als verkehrsübliche Schreibschrift halten konnte. Die Kurrent bildet als Schreibschrift das Pendant
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Der Bleisatz ist ein Satzverfahren, das in unserem Kulturkreis seit seiner Erfindung durch Johannes Gutenberg in Mainz um 1440 angewendet wird. Dabei werden die Texte aus sogenannten beweglichen Lettern – einzelnen Buchstaben aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung – zu einer Druckform zusammengesetzt, und von diesen wird im Hochdruckverfahren gedruckt. Handsatz in einer amerikanischen Staatsdruckerei Das manuelle Zusammenfügen der einzelnen Lettern durch einen Schriftsetzer wird H
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Typo-Wiki-Index
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