Veranstaltungen
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GANZ-
TÄGIG
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10. März 2013 05. Mai 2013
Ausstellung zu F.H. Ernst SchneidlerBuch, Kunst, Schrift. F. H. Ernst Schneidler
Ausstellung im Klingspor-Museum vom 10. März bis 5. Mai 2013,
Eröffnung: Sonntag, 10. März, 11.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart zeigt das Klingspor-Museum eine Retrospektive des breitgefächerten Werkes von Ernst Schneidler. Er gehörte zu den bekanntesten Schriftdesignern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und übte großen Einfluss als Begründer der sogenannten Stuttgarter Schule auf die Buch- und Schriftgestaltung aus. Aus ihr ging eine ganze Generation von Protagonisten der Typografie hervor. Zu seinen Schülern zählen unter anderen HAP Grieshaber, Imre Reiner und Georg Trump. Weniger bekannt sind seine freien Schriftarbeiten und Zeichnungen, die Einflüsse der verschiedensten Kunstrichtungen von der Jahrhundertwende bis in die fünfziger Jahre zeigen.
Klingspor-Museum
für internationale Buch- und Schriftkunst
Herrnstraße 80 (Südflügel des Büsing Palais)
63065 Offenbach am Main
http://www.klingspor-museum.de
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24. März 2013 16. Juni 2013
Ausstellung zu Peter Behrens, ErfurtPeter Behrens. Vom Jugendstil zum Industriedesign
24. März – 16. Juni 2013, Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen
Das künstlerische Schaffen von Peter Behrens (1868–1940) umfasst alle Bereiche der angewandten Kunst: Buchgestaltung und Typografie, Malerei und Druckgrafik, keramische Arbeiten wie Fliesen, Kannen und Vasen, Möbel aller Art und für jeden Zweck, Porzellanservice, Schmucksachen, Silber und Zinnwaren wie Bestecke und Service, Tapeten, Textilarbeiten wie Kleider, Stoffe, Teppiche, Tischdecken, Servietten und Wandbehänge, Trinkgläser, Karaffen und Vasen aus Glas, Werbegrafik, Plakate und vieles andere mehr.Peter Behrens war als Autodidakt auch Industriedesigner und vor allem Architekt. Nach seinen Entwürfen entstanden während des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts Villen, Wohnbauten, Fabrikanlagen und Arbeitersiedlungen. Es gibt keinen Winkel in Wohnung und Hausrat, Lebens- und Arbeitswelt, in den Peter Behrens nicht gestalterisch eingegriffen und entscheidend mitgewirkt hätte. Wie Henry van de Velde ist Peter Behrens ein Alleskünstler gewesen.
Daneben ist er in der Zeit ab 1901 einer der wichtigsten Architekten der Moderne mit einer Fülle von Industrie- und Verwaltungsbauten, mit Villen und ganzen Wohnsiedlungen. Von Bedeutung ist Behrens zudem als Lehrer von Walter Gropius, von Ludwig Mies van der Rohe, und auch Le Corbusier war zeitweise sein Schüler.
Vom Jugendstil zum Industriedesign
Dem jahrzehntelangen unermüdlichen Eifer eines Hamburger Privatsammlers ist es zu verdanken, dass Schöpfungen aus allen Bereichen von Wohnung und Hausrat, die auf Entwürfe von Peter Behrens zurückgehen, in der Kunsthalle Erfurt ausgestellt werden können. Diese Sammlung enthält nahezu lückenlos das komplette kunstgewerbliche OEuvre von Behrens, exzellente Möbel und Bücher sowie weitere Kunstwerke aus dem Umfeld des Künstlers.
Ähnlich der umfassenden Ausstellung zum Gesamtwerk von Henry van de Velde, die zeitgleich in Weimar stattfindet, steht das Werk von Peter Behrens im Mittelpunkt und wird durch ausgesuchte Arbeiten anderer namhafter Gestalter ergänzt. Die Hamburger Sammlung bietet eine Fülle an Vergleichbeispielen. Dazu zählen seltene, in Deutschland wenig bekannte Objekte von Christopher Dresser. Der um eine Generation ältere englische Designer war einer der Wegbereiter der Moderne um 1900. Kunsthandwerkliche Preziosen der Wiener Werkstätte, so von Josef Hoffmann oder Kolo Moser sowie Arbeiten von Richard Riemerschmid und Henry van de Velde runden dieses einmalige Gesamtbild ab.
Erstmals seit 1980 erhält der Besucher die Gelegenheit, das umfassende Werk von Peter Behrens im Rahmen des Van de Velde-Jahres 2013 in Thüringen neu zu entdecken. Für den Besucher ergibt sich so die einmalige Möglichkeit, die wichtigsten Designer der Moderne in Deutschland parallel zu erleben, eine Chance, die in dieser Form nicht wiederkehren wird.
Weitere Informationen
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06. April 2013 07. April 2013
John Baskerville Conference, BirminghamThis conference explores the life, context and significance of the eighteenth-century typographer, printer, industrialist and Enlightenment figure John Baskerville [1706—75] from the perspective of different subject disciplines. It will consider Baskerville’s contribution to both typographic and eighteenth-century history.
Keynote speakers: Prof. James Mosley and Dr Susan Wyman
Speakers include: The Baskerville Club, Dr Caroline Archer; The regularization, standardization, systematization, & unitization of roman type from its Renaissance origins until Baskerville’s time, Frank E. Blokland; Creating an impression: why choose Baskerville? Anne Brady; Baskerville and the written roman letter, Ewan Clayton;Baskerville and Bodoni, Dr Andrea de Pasquale; Baskerville’s buildings, George Demidowicz; The topographies of a typographer: interpreting John Baskerville since the eighteenth century, Dr Malcolm Dick; Do you believe? an examination of typeface effectiveness, Joey Hannaford; John Baskerville and William Shenstone, John Hemingway; Printing and the ‘English Urban Renaissance’, Dr John Hinks; Baskerville and the Baroque stage,Joanna Jarvis & Mary Collins; John Baskerville: ‘Japanner of tea trays and other household goods’, Yvonne Jones; The Baskerville Collection at the Cadbury Research Library, Martin Killeen; The Presence of John Baskerville in the Southern Slavic Enlightenment, Persida Lazarevic; John 1, Victor 0: a reappraisal of Baskerville’s Greek types,Gerry Leonidas; The Eginton family and the development of printed images, Dr Val Loggie; Franklin and Baskerville: how a typefounder nearly saved the first British Empire, Simon Loxley; A pretty art: decorated papers of the eighteenth-century, Barry McKay; The types of Claude Jacob, ‘élève de Baskerville’ (1784-9, Sébastien Morlighem; Baskerville: a man of parts, Diana Patterson; Books bound after what manner you please: English bookbinding in the mid-eighteenth century Prof. Nicholas Pickwoad; Laying the Groundwork for John Baskerville’s innovations: the Star Chamber, the Stationers’ Company and William Caslon, Jeff Pulaski; John Baskerville & Benjamin Franklin, Lady Joan Reid; Loose ends, Ben Waddington; Rough Diamonds: John Baskerville & William Hutton, Dr Susan Whyman and A modular typeface design inspired by John Baskerville, Jesvin Yeo.
http://www.typographichub.org/diary/entry/baskerville-enlightenment/
Anstehende Veranstaltungen
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Koptisch gut! Eine Einführung in die koptische Buchbindetechnik
In dem eintägigen Workshop werden wir uns allgemeine Werkzeuge und Materialien, die zum Handwerk der Buchbinderei gehören anschauen, ausprobieren und dann in einer koptischen Bindung anwenden. Die koptische Bindung ist eine der ältesten Techniken um Bucheinbände zu fertigen. Sie geht zurück bis ins vierte Jahrhundert n. Chr. ! Das besondere ist die Buchdecke, welche direkt in den Kettenstich eingebunden wird. So lässt sich das Buch am Ende flach aufschlagen.
Gemeinsam erlernen wir diese Technik Schritt für Schritt, sodass am Ende alle Teilnehmenden ein selbst gebundenes Notizbuch mit nach Hause nehmen können.
https://pavillon-presse.de/events/event/148-koptisch-gut-eine-einführung-in-die-koptische-buchbindetechnik/
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Kaserne Pirna: Sommerakademie 2026
Kunst trifft Handwerk. Die Sommerakademie in der Kaserne Pirna bietet in verschiedenen Formaten die Möglichkeit, eine Woche lang in Gemeinschaft traditionelles Handwerk mit zeitgenössischer Gestaltung zu verknüpfen.
Beteiligte Werkstätten:
Officina Arcana Buchdruck-Werkstatt
ANKLAMO Buchbinde-Werkstatt
TIZIANA Lithografie-Werkstatt
https://www.kaserne-pirna.de/events-1/sommerakademie-2026
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Vom Schriftzeichen zur KI: die Kunst der Verflachung.
Prof. Dr. Sybille Krämer
Ob wir schreiben, lesen oder rechnen, stets verwandeln wir komplexe Gedanken in flächig angeordnete Zeichen. Diese »Kulturtechnik der Verflachung« macht Wissen vergleichbar, speicherbar und berechenbar. Wenn Künstliche Intelligenz als schriftfundierte Kulturtechnik betrachtet wird, treten unerwartete Aspekte ans Licht.
https://tgm-online.de/programm/veranstaltungen/vom-schriftzeichen-zur-ki-die-kunst-der-verflachung
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Auftrag und Wirkung der typografischen Komposition
Martin Mosch
Vom Dialog der bedruckten und der unbedruckten Fläche. Schrift ist die Voraussetzung zur typografischen Gestaltung. Jedoch spielt die eigentliche Anordnung als Komposition eine ganz dominante Rolle.
https://tgm-online.de/programm/veranstaltungen/auftrag-und-wirkung-der-typografischen-komposition