Veranstaltungen
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GANZ-
TÄGIG
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05. März 2017 14. Mai 2017
Tschichold-Ausstellung in LeipzigDer Leipziger Typograf Jan Tschichold und seine Arbeitsbibliothek. Ausstellung vom 5. März bis 14. Mai 2017 im Museum für Druckkunst Leipzig.
Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, den 3. März 2017, um 18 Uhr, laden wir herzlich in das Museum für Druckkunst Leipzig ein.
Begrüßung: Dr. Susanne Richter. Direktorin Museum für Druckkunst Leipzig Einführung: Jost Hochuli. Kurator der Ausstellung, St. Gallen (CH)
Am 5. März, 12 Uhr, findet eine Kuratorenführung mit Jost Hochuli statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und wir bitten um eine vorherige Anmeldung unter 0341 - 231620 oder [email protected]. Kosten: 8 Euro (incl. Museumseintritt)
Jan Tschichold wurde 1902 in Leipzig geboren und besuchte die Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe, heute HGB. Sein Name ist unter Verlegern, Buchhändlern, Bibliothekaren, Bibliophilen, Typografen und Buchgestaltern weltweit bekannt. Seit frühester Zeit und bis zu seinem Tod 1974 in der Schweiz hat er unablässig publiziert. Mit seinen Arbeiten, seinen Büchern und einer Unzahl von Artikeln hat er die Typografie der westlichen Welt im 20. Jahrhundert entscheidend geprägt. 2010 haben die Erben von Jan Tschichold der Kantonsbibliothek Vadiana in St. Gallen dessen Arbeitsbibliothek geschenkt, ein wahrer Schatz an Zeugnissen zur Geschichte der Typografie.
Die Ausstellung bietet in 24 Vitrinen einen Querschnitt durch diese Arbeitsbibliothek und zeigt Dokumente, die neues Licht auf Persönlichkeit und Werk von Jan Tschichold werfen.
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31. März 2017 11. Juni 2017
Die Schrift- und Buchkünstlerin Gudrun Zapf-von HesseEine Ausstellung im Goethe-Museum Frankfurt am Main
31.03.2017 bis 11.06.2017
Gudrun Zapf-von Hesse zählt zu den renommiertesten Schriftkünstlerinnen des 20. Jahrhunderts. 1918 in Schwerin geboren, verbrachte sie ihre Lehr- und Gesellenjahre bei dem berühmten Buchbinder Otto Dorfner in Weimar. Nach dem Krieg betrieb sie in Frankfurt am Main eine eigene Buchbinderwerkstatt – erst in der Bauerschen Gießerei Georg Hartmanns, dem damaligen Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses im Hochstift, dann in der Schriftgießerei D. Stempel AG. Zwischen 1946 und 1954 war sie als Lehrerin für Schrift an der Städelschule beschäftigt. Ihre erste und zugleich erfolgreichste Schrift ist die „Diotima“, eine klassische Antiqua, die sie 1953 für D. Stempel entwirft. Auch die folgenden Schriften verbinden auf anschauliche Weise Tradition und Modernität und sind nicht allein für den Bleisatz, sondern auch für den Fotosatz und die digitale Wiedergabe entworfen.
Die kleine Schau präsentiert das Werk von Gudrun Zapf-von Hesse im Dialog mit der Kunst der Goethezeit, denn die Werke Goethes und Hölderlins spielen in ihrer Schrift- und Buchbindekunst eine besondere Rolle. Zur Eröffnung ist die Künstlerin zugegen. Der Typograf und Schriftforscher Ferdinand P. Ulrich spricht über „Gudrun Zapf-von Hesse – Schrift und Buch“.
Der Besuch der Ausstellung ist im Eintrittspreis ins Goethe-Haus enthalten.
Die Eröffnung findet am 30. März um 19.00 Uhr im Seekatzsaal statt.
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08. April 2017
14. Tag der Schrift ZürichBerufsschule für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 104
8005 Zürich
Vorträge
09.00 Uhr
Begrüssung
Jonas Schudel, Schulleitung BfGZ
Dominique Kerber, BfGZ (Moderation)
09.15 Uhr
Dieter Hofrichter (DE)
Idee und Metamorphose
Sehgewohnheiten und Gestaltungsspielräume bei Textschriften
10.00 Uhr
Binnenland (CH/AT)
Objects with references
Diverses Material wird beschrieben, besprochen, begriffen
11.15 Uhr
Frank Rausch (DE)
Digitale Typografie ohne Ausreden
Gute App- und Web-Typografie durch Liebe zur Technik
12.00 Uhr
Mustafa Ruckstuhl (CH)
Pointed Pen Calligraphy and Oblique Penholders
Das Schreiben mit der Spitzfeder und einem Oblique Penholder
14.00 bis 15.30 Uhr – Workshops
Dieter Hofrichter (DE)
Modifizierung der Formelemente und Auswirkung
Die Anmutung einer Schrift verändern
Binnenland (CH/AT)
Let’s talk about…
Betrachtungen und Diskussion über Buchtypografie
Frank Rausch (DE)
Mikrotypografie im Browser
Die richtigen Zeichen und ein paar Kniffe
Mustafa Ruckstuhl (CH)
Penmanship
Einführung in die Kunst der angloamerikanischen Schreibkunst
Sylvie Xing Chen (CH/CN)
Weg des Schreibens: chinesische und japanische Kalligrafie
Entdeckung der Kalligrafie-Kunst ShoDô
Kosten:
Morgen (Referate) CHF 50.–
Nachmittag (Workshops) CHF 30.–
Ganzer Tag CHF 80.–
Weitere Infos und Anmeldung:
http://tagderschrift.org
Anstehende Veranstaltungen
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Koptisch gut! Eine Einführung in die koptische Buchbindetechnik
In dem eintägigen Workshop werden wir uns allgemeine Werkzeuge und Materialien, die zum Handwerk der Buchbinderei gehören anschauen, ausprobieren und dann in einer koptischen Bindung anwenden. Die koptische Bindung ist eine der ältesten Techniken um Bucheinbände zu fertigen. Sie geht zurück bis ins vierte Jahrhundert n. Chr. ! Das besondere ist die Buchdecke, welche direkt in den Kettenstich eingebunden wird. So lässt sich das Buch am Ende flach aufschlagen.
Gemeinsam erlernen wir diese Technik Schritt für Schritt, sodass am Ende alle Teilnehmenden ein selbst gebundenes Notizbuch mit nach Hause nehmen können.
https://pavillon-presse.de/events/event/148-koptisch-gut-eine-einführung-in-die-koptische-buchbindetechnik/
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Kaserne Pirna: Sommerakademie 2026
Kunst trifft Handwerk. Die Sommerakademie in der Kaserne Pirna bietet in verschiedenen Formaten die Möglichkeit, eine Woche lang in Gemeinschaft traditionelles Handwerk mit zeitgenössischer Gestaltung zu verknüpfen.
Beteiligte Werkstätten:
Officina Arcana Buchdruck-Werkstatt
ANKLAMO Buchbinde-Werkstatt
TIZIANA Lithografie-Werkstatt
https://www.kaserne-pirna.de/events-1/sommerakademie-2026
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Vom Schriftzeichen zur KI: die Kunst der Verflachung.
Prof. Dr. Sybille Krämer
Ob wir schreiben, lesen oder rechnen, stets verwandeln wir komplexe Gedanken in flächig angeordnete Zeichen. Diese »Kulturtechnik der Verflachung« macht Wissen vergleichbar, speicherbar und berechenbar. Wenn Künstliche Intelligenz als schriftfundierte Kulturtechnik betrachtet wird, treten unerwartete Aspekte ans Licht.
https://tgm-online.de/programm/veranstaltungen/vom-schriftzeichen-zur-ki-die-kunst-der-verflachung
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Auftrag und Wirkung der typografischen Komposition
Martin Mosch
Vom Dialog der bedruckten und der unbedruckten Fläche. Schrift ist die Voraussetzung zur typografischen Gestaltung. Jedoch spielt die eigentliche Anordnung als Komposition eine ganz dominante Rolle.
https://tgm-online.de/programm/veranstaltungen/auftrag-und-wirkung-der-typografischen-komposition