Veranstaltungen
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GANZ-
TÄGIG
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21. September 2018 28. April 2019
Ausstellung: Ohne Zweifel Gutenberg?Ohne Zweifel Gutenberg? Die Erfindung des Buchdrucks in Europa und Asien
Sonderausstellung im Gutenberg-Museum Mainz
21.9.2018 –28.4.2019
Um 1450 erfand Gutenberg den Druck mit beweglichen Lettern und revolutionierte damit die Medienwelt Europas. Allerdings hatte man schon 800 Jahre zuvor in China Texte im Holzschnitt reproduziert, und um 1050 formte der Chinese Bi Sheng bewegliche Lettern aus gebranntem Ton. Eine Weiterentwicklung stellten die Metalllettern dar, mit denen die Koreaner seit dem 13. Jahrhundert druckten. Indessen gibt es keinerlei Hinweise dafür, dass Gutenberg die asiatische Druckmethode kannte. Vielmehr wurde die Parallelerfindung unabhängig voneinander in Asien und Europa zu unterschiedlichen Zeiten gemacht. Die Ausstellung versucht, die Eigenarten der beiden Entwicklungen klar zu benennen. Dazu werden die technischen Details der asiatischen und europäischen Druckverfahren so exakt wie möglich dargelegt und gegenübergestellt, um einen unbefangenen Vergleich zu ermöglichen.
http://www.gutenberg-museum.de
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14. Januar 2019 26. April 2019
Ausstellung: Paul Renner in seiner ZeitDie Ausstellung zeigt Paul Renner, der als Erfinder der Schrift „Futura” bekannt ist, von anderen Seiten. Entdeckt werden kann er als Buchgestalter, als Maler oder als politisch handelnder Zeitgenosse. Seine Biographie ist eng mit der Stadt München verbunden: Er studierte an der Akademie der Künste und der Debschitz-Schule, gestaltete unzählige Bücher für den Münchner Georg Müller Verlag und leitete die Meisterschule für Deutschlands Buchdrucker. In den 1920er Jahren trat er mit Thomas Mann öffentlich gegen den aufkeimenden Nationalsozialismus auf. Sein kritischer Text „Kulturbolschewismus?” von 1932 führte dazu, dass seine Schriften auf die Liste der verbotenen Bücher gesetzt wurden.
Die Ausstellung ist ein Projekt von Studierenden des Instituts für Deutsche Philologie unter der Leitung von Prof. Dr. Waldemar Fromm (Arbeitsstelle für Literatur in Bayern) und Laura Mokrohs (Zentrum für Buchwissenschaft) in Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek, der Universitätsbibliothek der LMU München und der Typographischen Gesellschaft München.
Dauer der Ausstellung: 15.01.2019 - 26.04.2019
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 09:00 - 22:00 Uhr
Ort: Ausleihhalle der Bibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1 (Zentralbibliothek, Erdgeschoss)
https://www.ub.uni-muenchen.de/aktuelles/veranstaltungen/ausstellung-renner/index.html
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19. März 2019 13. Oktober 2019
Ausstellung: Jan Tschichold, ein Jahrhunderttypograf?Obwohl selbst nie am Bauhaus tätig gewesen, gilt der in Leipzig geborene Typograf, Plakatdesigner und Buchgestalter Jan Tschichold (1902–1974) als einer der wichtigsten Vertreter der funktionalen Typografie. Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums zeigt das Deutsche Buch- und Schriftmuseum in seiner neuen Wechselausstellung die Meilensteine seines typografischen Lebenswerkes.
Jan Tschicholds (1902–1974) Entwürfe sind Klassiker des Grafik-Designs und inspirieren bis heute junge Schriftgestalter. Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig schöpft in seiner neuen Wechselausstellung aus dem umfassenden Nachlass Tschicholds, den es 2015 als Schenkung übernommen hat.
Der 176 Kisten umfassende Nachlass Tschicholds gewährt Einblick in alle Schaffensperioden und Meilensteine seiner typografischen Arbeit: Beginnend mit den ersten Skizzenbüchern des 16-Jährigen über zahlreichen Schriftentwürfe, Studien zu Buchcovern und Arbeiten im Umfeld der „Neuen Typographie“ bis hin zu seinen pädagogischen Schriften und den Arbeiten für die gestalterischen Gesamtauftritte großer Unternehmen. Anhand einer Auswahl von ca. 200 Objekten führt die Ausstellung durch die Biografie dieses Jahrhunderttypografen, dessen Leben von zahlreichen, auch exilbedingten Brüchen und Neuanfängen geprägt ist. Dieses „Zick-Zack“ durch das Jahrhundert der Typografie bettet Tschicholds berühmte Arbeiten aus den 1920er-Jahren in den Kontext seines Gesamtwerkes. Dass die „Neue Typographie“ im Umfeld des Bauhauses, die Tschicholds Ruhm begründet hat, dabei nur eine Facette des Werkes darstellt, wirft auch ein neues Licht auf 100 Jahre Rezeption des Bauhauses.
Eine Ausstellung in Kooperation mit der Universität Erfurt.
Wo:
Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig
Wann:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr Donnerstag 10 bis 20 Uhr feiertags 10 bis 18 Uhr -
06. April 2019
16. Tag der SchriftAm 6. April 2019 findet in Zürich zum 16. Mal der Tag der Schrift statt.
Programm
09.00 Uhr Begrüssung 09.15 Uhr Petra Beiße (DE)
Gebrochene Schriften. Gedruckt, gemalt, geschrieben 10.00 Uhr Moiré – Marc Kappeler, Dominik Huber und Simon Trüb (CH)
In fonts we trust! Hausschriften als ausdrucksstarker Werkzeugkasten 11.15 Uhr Martin Wenzel (DE)
Gute Kunde: Typografie. Kunden für das Thema Typografie gewinnen 12.00 Uhr Mathias Truniger (CH)
Der Charme des Makels. Handgemalte Beschriftungen sind wieder gefragt 14.00 bis 15.30 Uhr – Workshops Petra Beiße (DE)
Textur-Experiment. Vom kalligrafischen Grundstich zur kraftvollen «Wortmarke» Moiré – Marc Kappeler, Dominik Huber und Simon Trüb (CH)
T-Message. Dein Wort, deine Typo, dein T-Shirt Martin Wenzel (DE)
90 Minuten, 26 Zeichen . 1 Design, 15 Designer Mathias Truniger (CH)
Einführung in die traditionelle Schriftenmalerei. Wie man eine Groteske mit dem Schriftenpinsel malt Stefanie Preis (CH)
Vom Material zum Buchstaben. Schriftzeichen von Hand gestalten Preise
Morgen (Referate) CHF 60.– Nachmittag (Workshops) CHF 40.– Ganzer Tag CHF 90.–
http://tagderschrift.org
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Anstehende Veranstaltungen
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Koptisch gut! Eine Einführung in die koptische Buchbindetechnik
In dem eintägigen Workshop werden wir uns allgemeine Werkzeuge und Materialien, die zum Handwerk der Buchbinderei gehören anschauen, ausprobieren und dann in einer koptischen Bindung anwenden. Die koptische Bindung ist eine der ältesten Techniken um Bucheinbände zu fertigen. Sie geht zurück bis ins vierte Jahrhundert n. Chr. ! Das besondere ist die Buchdecke, welche direkt in den Kettenstich eingebunden wird. So lässt sich das Buch am Ende flach aufschlagen.
Gemeinsam erlernen wir diese Technik Schritt für Schritt, sodass am Ende alle Teilnehmenden ein selbst gebundenes Notizbuch mit nach Hause nehmen können.
https://pavillon-presse.de/events/event/148-koptisch-gut-eine-einführung-in-die-koptische-buchbindetechnik/
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Kaserne Pirna: Sommerakademie 2026
Kunst trifft Handwerk. Die Sommerakademie in der Kaserne Pirna bietet in verschiedenen Formaten die Möglichkeit, eine Woche lang in Gemeinschaft traditionelles Handwerk mit zeitgenössischer Gestaltung zu verknüpfen.
Beteiligte Werkstätten:
Officina Arcana Buchdruck-Werkstatt
ANKLAMO Buchbinde-Werkstatt
TIZIANA Lithografie-Werkstatt
https://www.kaserne-pirna.de/events-1/sommerakademie-2026
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Vom Schriftzeichen zur KI: die Kunst der Verflachung.
Prof. Dr. Sybille Krämer
Ob wir schreiben, lesen oder rechnen, stets verwandeln wir komplexe Gedanken in flächig angeordnete Zeichen. Diese »Kulturtechnik der Verflachung« macht Wissen vergleichbar, speicherbar und berechenbar. Wenn Künstliche Intelligenz als schriftfundierte Kulturtechnik betrachtet wird, treten unerwartete Aspekte ans Licht.
https://tgm-online.de/programm/veranstaltungen/vom-schriftzeichen-zur-ki-die-kunst-der-verflachung
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Auftrag und Wirkung der typografischen Komposition
Martin Mosch
Vom Dialog der bedruckten und der unbedruckten Fläche. Schrift ist die Voraussetzung zur typografischen Gestaltung. Jedoch spielt die eigentliche Anordnung als Komposition eine ganz dominante Rolle.
https://tgm-online.de/programm/veranstaltungen/auftrag-und-wirkung-der-typografischen-komposition