FUTURA: Die »Zukünftige«. Unter diesem Namen veröffentlichte der Typograf und Schriftgestalter Paul Renner 1927 seine neue Schrift bei der Bauerschen Giesserei in Frankfurt am Main. Entwickelt im Kontext der Neuen Typografie, gilt sie bis heute als die wohl bekannteste und wirkungsvollste deutsche Schrift.
Was ist das Erfolgsgeheimnis dieser geometrischen Sans Serif? Sicherlich nicht nur ihr Name, der sie immer wieder aufs Neue für Zukunftsprojekte – etwa die Mondlandung 1969 – prädestinierte. Ein großer Teil ihres Erfolges dürfte auch ihrer zeitlosen Eleganz geschuldet sein, die es erlaubte, diese Schrift gestalterisch immer wieder überraschend neu und ästhetisch überzeugend einzusetzen. Und das bis heute.
Das Translations 5 Symposium unter dem Titel FUTURA – TRIBUTE TO A TYPEFACE stellt aktuelle Positionen im Type und Corporate Design vor, die sich begeistert auf die berühmte geometrische Sans Serif beziehen oder aber sich von ihr inspirieren lassen. Vorgestellt und diskutiert werden aber auch kritische Positionen sowie neue designhistorische Forschungsergebnisse zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte.
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