Das Verlagsgeschäft läuft immer schlechter, Bücher werden immer günstiger, überall wird gespart, gekürzt, rationalisiert, vereinheitlicht. Was bedeutet das für die Typografie? Und für die Typografen?
Warum ist die Typografie bei Büchern oft so schlecht? Wissen Verleger zu wenig darüber? Hat gute Typografie keine Bedeutung für Verlage, oder können Verleger schlicht und ergreifend gute Typografie nicht bezahlen? Spielt für die Verlage gute Schriftgestaltung überhaupt eine Rolle? Hat Erfolg mit Typografie zu tun, und braucht man im Zeitalter des eBooks überhaupt noch Typografie?
Und wie sieht es mit den Gestaltern aus? Wird ihr Engagement für gutes Design überhaupt wahrgenommen, geschweige denn geschätzt? Fühlen sie sich unter Wert behandelt? Sind die Verleger alle Verbrecher (Balzac)? Und kennt man die Arbeit und die Sachzwänge eines Verlegers im Umbruch des Buchmarkts? Wie sind die Erfahrungen gerade mit jungen Verlagen?
Das Podiumsgespräch will diesen und weiteren Fragen auf den Grund gehen. Mit dabei sind Wendelin Hess, Grafiker und Verleger (Echtzeit Verlag in Basel), Michael Volk, Verleger (Volk Verlag in München), Dr. Anne Dreesbach, Typografin und Verlegerin (August Dreesbach Verlag in München) sowie die Gestalter Stephanie Rothmeier und Anton Huber (etcorporate design).
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