Werkstattgespräch mit Jun.-Prof. Dr. Christopher Busch, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Fachliche Betreuung: Dr. Christian Mathieu
Der Vortrag gibt einen Überblick über ausgewählte Kontexte, in denen ein von Johann Friedrich Unger bekannt gemachter Fraktur-Schnitt seit Mitte der 1790er Jahre dazu verwendet wird, literarische Bedeutsamkeit zu erzeugen. Von Karl Philipp Moritz bis Max Goldt profitiert die deutsche Literatur von den Formgewinnen, die sich mit der Unger-Fraktur erzielen lassen. Daher plädiert der Vortrag für einen Formbegriff, welcher es erlaubt, buchmediale Visualität als einen zentralen Aspekt des Literarischen zu perspektivieren.
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