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Re: Wer kennt diese Bindung?

Hervorgehobene Antworten

Das ist eine Fadenheftung. Allerdings eine sehr einfache, da nicht wie üblich die einzelnen Lagen miteinandern verkettet sind, sondern scheinbar einfach der ganze Buchblock.

Einfach mal bei Buchbindereien fragen.

Ralf

  • 3 Wochen später...

In the Netherlans this kind of binding is called 'Singer-binding', named after the classical Singer sewing machines. This is different method than 'normal' Japanese binding.

Underware,

Bas

  • 3 Wochen später...

donhondo,

wir haben einmal für den feinstpapiergroßhändler römerturm eine weihnachtskarte geprägt, die dann später ebenso verarbeitet wurde. fadenheftung ist sachlich falsch, der holländische kollege gibt die richtung an: das ganze wird einfach mit einer nähmaschine genäht - singer eben...

vorgenannte weihnachtskarte ist von faktor design in hamburg entwickelt worden. wer's verarbeitet hat entzieht sich leider meiner kenntnis. experimentierfreudige bubis sollten aber damit keine probleme haben. klappt aber nur bei nicht allzu vielen seiten.

gruß,

marco o. bölling

http://boelling.com

  • 4 Wochen später...

habe gehört, dass sattlermaschinen dafür sehr gut geeignet sind.

eine ähnliche richtung ist die japan-broschur. über google hab ich mal simple tutorials gefunden, wie man sowas für eine auflage erstellen kann. (japan binding eingeben)

:nike

  • 7 Jahre später...

da ich öfters mal ein dummy für eine broschüre o.ä. anfertigen muss und die singer-bindung, oder die japanische-fadenheftung eine einfache möglichkeit ist kleine booklets oder broschüren zu binden, wollte ich mal nachfragen ob sich eine handelsübliche nähmaschine dafür eignet? oder braucht man da spezielle maschinen dafür? gibt es da evtl. etwas günstiges bei ebay zu schießen?

die booklets, welche ich binden möchte, haben im durschnitt 24 seiten plus umschlag. eine normale nähmaschine würde das wahrscheinlich nicht mitmachen!?

Hmmm. Also, wenn überhaupt, dann ginge das sicherlich am ehesten mit sehr stabilen Nadeln, solchen für Jeansstoff zum Beispiel. Und dann relativ langsam nähen … Allerdings fürchte ich, dass die Nadeln durch das Papier ganz schnell stumpf würden – und das wäre dann auf Dauer ein recht teuerer Spaß. Die robusten Maschinen, die Segelmacher verwenden, könnten sich eignen, allerdings sind die so teuer, da kann man den Spaß auch gleich binden lassen. Wenn Du es selber machen willst, dann würde ich die Löcher vorstechen und das Ganze von Hand nähen. Sofern es sich nur um Einzelexemplare handelt.

Die Heftung ist nicht schlecht, muss ich mir merken :-) Bemerkenswert allerdings ist eher, dass komplett vergessen wurde, den entstehenden Bund beim Layout zu berücksichtigen. So verschwinden leider Textteile im Nirwana, wenn das Buch nicht mit Gewalt aufgedrückt wird. …

zmji9e.png

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merci kathrin für die antwort, per hand die löcher vorstechen und den faden dann durchziehen habe ich schonmal probiert. es funktioniert, ist aber sehr unpräzise. mit einer industrienähmaschine werde ich es wohl mal probieren. die sollten das evtl. packen durch den stärkeren motor.

um bund und satzspiegel ging es mir eigentlich garnicht!

… um bund und satzspiegel ging es mir eigentlich gar nicht!

Beide sind aber untrennbar mit der Bindung verbunden ;-)

ja hast du richtig festgestellt! :D

war aber dennoch nicht meine frage. :)

ja hast du richtig festgestellt! :D war aber dennoch nicht meine frage. :)

:tuschel: Dann darfst du gern meine Antworten für dich geistig ausblenden, alle anderen an Bindungen Interessierten freuen sich vielleicht über meinen Hinweis. Die Bundzugabe wird nämlich viel zu oft vergessen, als dass auf einen Hinweis verzichtet werden sollte.

Meist lassen wir Weißmuster fertigen, allein schon, weil der Kunde das vorab auch sehen möchte.

hihi, das Original wurde ja schon gefertigt :lol:

:tuschel: Logisch, dass Du Weißmuster anfertigen lässt.

Sobald ich mir mal eine Bemerkung verkneife, kann man aber sicher sein, daß jemand anders … ;-)

Und das in diesem altehrwürdigen Strang!

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