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Re: TelNr. mit Ausländischer Vorwahl trennen

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Gast

Hallo,

nach typoRegel werden Tel Nr. mit 2 Stellen von recht getrennt z.B.: (01 23) 4 56 78.

</p>

Wie ist es jedoch wenn vor der Ortskennzahl noch die Ausländische Vorwahl dazu kommt</p>

1. 0039 (1 23) 4 56 78

2. +39 (0)1 23 4 56 78

3. +39 - 1 23 - 4 56 78

4. (00 39 1 23) 4 56 78

</p>

Danke im Vorraus....

PS: Also in der Vorschau sieht die erste Variante am schönsten aus...

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Gast

Würde es so machen:

(+39) 01 23/45 67

Habe hier weder in meinem Typo-Buch noch im Duden eine eindeutige Regel finden können. Grundsätzlich soll die Ortsvorwahl in Klammern gesetzt werden. Ich mach das bei Tel.-Nr. mit Auslandsvorwahl jedoch lieber mit einem Schrägstrich. So kann ich die Klammern für die Auslandsvorwahl benutzen. Die Null wird in der Ortsvorwahl meines Wissens nach mit gesetzt. Das + bedeutet, dass bei Auslandsgesprächen dann die Null nicht gewählt werden muss (außer Italien). Divis benutze ich nicht zur Abtrennung von Vorwahlen. Ist zwar nicht falsch benutze ich allerdings nur um eine Nebenstelle abzutrennen.

Also: Klammern für Auslandsvorwahl, Schrägstrich zu Abtrennung ver Ortsvorwahl, Divis zur Abtrennung von Nebenstellen.

Grüßle

Magnus

PS: Für Alternativen oder Verbesserungen bin ich offen.

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Gast

Der Hauptgrund für das + ist meines Wissens ein anderer; ich muß allerdings gestehen, daß ich nicht wußte, daß man offenbar in Italien die 0 der Ortskennzahl mitwählen muß. Oder habe ich das jetzt mißverstanden? Jedenfalls steht das + für eine länderspezifische Ländervorwahl. In allen mir bekannten Europäischen Ländern ist das 00. Also wenn man z.B. von Deutschland nach England telefonieren will, dann wählt man 0044 plus die entsprechende Nummer. Dies ist allerdings nicht in allen Ländern gleich. Wenn ich recht informiert bin, dann ist die Ländervorwahl in Japan für England eben nicht 00 sondern anders. Um Telefonnummern trotzdem international verständlich zu machen, schreibt man statt der 00 das + (falls das nicht korrekt ist, bitte ich wiederum um Korrektur).

Ich persönlich merke mir sowohl Länder- als auch Ortsvorwahlen immer am Stück und viele meiner Kollegen stimmen mit mir darin überein. Ganz davon abgesehen, daß bei einer Vorwahl mit drei Ziffern wie Hamburg eine 0 40 Aufteilung gräußlich ist. Aber selbst bei längeren Vorwahlen merken sich offenbar die meisten Menschen die gesamte Vorwahl, also 04795 anstatt 0 47 95. Ich empfinde daher Trennungen stets als störend. Damit kommt man allerdings zu einer m. E. recht klaren Gliederung. Man gliedert Landes- und Ortsvorwahl mit Spatien. Damit kann man die Klammer für die 0 der Ortsvorwahl verwenden und gleichzeitig alle Unklarheiten ausschließen. Die eigentliche Nummer gliedere ich dann möglichst merkfreundlich. 252525 ist natürlich am ehesten als 25 25 25 zu merken, während es bei 255 255 schwachsinn ist, in 25 52 55 zu untergliedern, weil sich das kaum jemand so merkt. Damit ergibt sich für eine internationale Nummer

+44 (0)113 70 56 57

bzw.

+44 (0)113 255 255

Insbesondere beim letzten Beispiel trägt eine weitere Gliederung z. B. durch den Schrägstrich zur Lesbarkeit bei.

+44 (0)113/255 255

Den Divis benutzt man, wie schon richtig gesagt, für Extensionen.

+44 (0)223/93 25-435

Ich denke, strikte Regeln kann man eigentlich nicht aufstellen. Ich würde grundsätzlich versuchen, die Nummer so aufzuteilen, daß sie sich möglichst gut merken läßt und gleichzeitig eindeutig ist. Dabei werfe ich auch gerne die Regel über den Haufen, daß normalerweise Zweierstellen abgetrennt werden.

Liebe Grüße,

Christian

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Gast

Hi Christian,

zu +, jetzt wo du es sagst fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren. Zur Gliederung - ich bin halt gelernter Schriftsetzer des bekommt mer nimmer raus. Die Regel besagt eben von re. nach li. in Zweierschritten, steht so übrigens auch im Duden. Außerdem wird die Gliederung in erster Linier gemacht, um die Lesbarkeit zu erhöhen und nicht um sich Nummern leichter zu merken. Durch die Gliederung wird auch eine Kontrolle auf Richtigkeit der Nummer erleichtert. Merken kann sich die Nummer dann jeder wie er es am besten kann. Ich merke mir Nummern z. B. indem ich mir jede einzelne Ziffer ins Hirn ramme Andere merken sie sich in Zweier-Schritten Andere widerum ... Zu deinen Vorschlägen, die letzte gefällt mir am besten. Ich würde dann eben noch die Gliederung vornehmen - bin halt manchmal ein Erbsenzähler.

Grüßle Magnus

PS: Das mit Italien habe ich auch erst heute auf Grund meiner Recherche von einem Kollegen erfahren.

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Gast

Nochmal ich,

muss mich hier verbessern. Laut neuem Duden gibt es keine feste Regelung der Gliederung, hier der Auszug:

Früher waren Telefonnummern nach DIN grundsätzlich in Zweierblöcken von rechts ausgehend zu gliedern, die Vorwahl stand in Klammern:

(0 62 81) 43 91.

Damit ist es nun vorbei. Es entfällt nicht nur die Gliederung in Zweierblöcken, auch auf die Klammern bei der Vorwahl wird verzichtet. Stattdessen wird »funktionsbezogen« mit Hilfe von Leerzeichen gegliedert. Leerzeichen werden zum Beispiel zwischen Vorwahl (bzw. Netzkennzahl) und Rufnummer gesetzt. Lediglich bei der Durchwahl hat sich nichts geändert. Sie wird wie gewohnt mit Bindestrich angeschlossen:

0621 4391-0

0172 3701458

Bei Servicerufnummern wird die Nummer des Anbieters (z. B. 0190) von der Ziffer für die Gebührenzählung mit einer Leertaste getrennt. Damit lässt sich schneller erkennen, wie teuer das Gespräch ist:

0190 8 70098

(Anmerkung von mir: ist inzwischen hinfällig da man beim Wechsel des Providers seine alte Nummer übernehmen kann)

Und für alle, die sich auf internationalem Parkett bewegen, zum Schluss auch für die Gliederung internationaler Telefonnummern noch ein Beispiel:

+49 6251 89-0

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Gast

Na, in jedem Fall haben wir wohl alle mal wieder etwas dazu gelernt. Insofern wars schon mal lohnenswert.

Die Regelung, in Zweierschritten zu trennen, hat ja auch insbesondere bei komplexeren Zahlen durchaus ihren Sinn und erhöht selbstverständlich die Lesbarkeit.

Nichts desto trotz:

welche Zahl liest sich wohl einfacher? 28 92 89 oder 289 289? Jeder wird Zahlen etwas anders wahrnehmen, aber die Erfahrung zeigt, daß ein Großteil der Menschen mit Mustern eben weniger Schwierigkeiten haben (Wortbilder etc. pp). Und 289 289 ist nun mal ein Muster, welches schnell erfaßt und in der Repetition sofort wiedererkannt wird. Ich wage also ernsthaft zu bezweifeln, daß 28 92 89 besser lesbar ist als 289 289, selbst wenn man adäquate Spatien verwendet. Aber vielleicht sind alle Leute die ich kenne auch nur eine Ausnahme und in Wirklichkeit ist der überwiegende Teil der Bevölkerung mit 28 92 89 viel Glücklicher? Wer weiß?

Liebe Grüße,

Christian

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