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Alternative zu Excel

Hervorgehobene Antworten

Vielleicht ist das nicht ganz der richtige Ort für diese Frage, aber eventuell weiss jemand Rat, resp. hat einen guten Tipp, wo nachschauen.

Mein Problem besteht darin, dass ich für ein Lehrbuch Graphiken erstellen muss. Dabei handelt es sich um Histogramme und Scatterplots. Mit Excel kann man zwar die Daten gut bearbeiten, die graphische Darstellung überzeugt mich nicht gerade. Zudem ist der Export der Grafiken nicht besonders gut gelöst. Auch bestehen aus meiner Sicht zuwenig Freiheiten in der Gestaltung (vor allem die Formatierung ist aufwändig).

Ich denke auch, dass gute Tabellen gesetzt werden und nicht von der Druckfunktion einer Datenbankverwaltung erzeugt werden. Sehr guten Tabellensatz kann man mit dem tabsatz-Paket von LaTeX erreichen.

Für Vektorgrafiken die sich voll in den Text integrieren lassen ist PSTricks ein sehr mächtiges Werkzeug.

Was Excel oder ähnliches angeht, sehe ich schwarz -- das ist eine Datenbankveraltung, kein Satz- oder Grafikprogramm.

Gruß, Georg

Gut und komfortabel scheint mir RagTime zu sein (für Mac und PC bei http://www.ragtime.de ). Da es als nicht kommerziell genutzte Version mit vollem Funktionsumfang kostenlos benutzt werden darf, kann man es sehr gut austesten. Und das enthaltene Lernprogramm ermöglicht einem einen Einstieg in 30 Minuten.

Weil es ein volles Layoutprogramm mit integrierten Textbearbeitungs- und Tabellen-/Datenbankfunktionen ist, sollte es für diese Aufgaben gut geeignet sein.

Jedenfalls lassen sich die Grafiken gut layoutmäßig bearbeiten und dann trotzdem noch mit neueren Daten aktualisieren - ohne dass man von neuem anfangen muss.

Die Verbindung von Indesign und XML-Datensätzen (oder tagged text) ist für Tabellensatz eigentlich ganz brauchbar.

Was reine Grafiken angeht, so besteht unser weg meist darin, die reinen Datensätze in Excel anzulegen und das ganze dann in FH, Illustrator und Indesign nachzubearbeiten, bis der Look okay ist.

Genau das Problem kenne ich nur zu gut: Die Berechnungen sind so, wie man sie haben will, während die Grafiken scheußlich sind. Für wissenschaftliche Zwecke benutze ich daher SigmaPlot. Ich finde den Formelmodus absolut gewöhnungsbedürftig, aber die Algorithmen zur Kurvenberechnung sowie die Kurvendarstellung ist sehr gut. Zudem gibt es viele Darstellungsparameter, die man selber einstellen kann. Ich bin mit den Grafen sehr zufrieden und man kann sie problemlos als hochaufgelöste tif-Bilder exportieren. Weiterhin ist die Interaktion von SigmaPlot mit Excel problemlos möglich. Man kann also die Berechnungen in Excel machen, die Datei in SigmaPlot importieren und dort den Grafen erstellen.

Der Nachteil ist natürlich, daß die Software teuer ist; für die akademische Benutzung zahlt man immerhin noch rund 500 $. Trotzdem würde ich raten, die 30-Tage-Testversion mal auszuprobieren. Vielleicht ist es genau das, was Du brauchst.

Grüße,

Christian

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