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Hervorgehobene Antworten

Also wenn das Bundeministerium für Finanzen in Berlin schon eine Briefmarken-

sonderausgabe für die Internationalen Sportereignisse 2004 gestalten läßt und

das entsprechende DesignBüro dann nicht in der Lage ist, einfachste typofgrafische

Grundsätze einzuhalten, dann finde ich das schon beschämend. Aber wenn die

Arbeit dann noch mit einem RedDot Award ausgezeichnet wird, halte ich das für

sehr fragwürdig. Man sollte ja nicht zum Erbsenzähler oder Haarspalter mutieren,

aber anstelle des Geviertstriches einen Divis zu setzten, der aussieht wie ein

Punkt und nicht wie ein dafür vorgesehener Streckenstrich (der ja nicht ohne

Grund so lang ist, um eben eine Distanz, Strecke oder einen Zeitabschnitt zu

symbolisieren), ist aus rein informationstechnischen Gründen doch absolut

unerklärlich. Das Argument, dass der Geviertstrich zu lang aussähe und dabei

das optische Gesamtbild zerstöre, fände ich dabei auch unangebracht.

Gruß am letzten Ostertage

Christoph

http://de.red-dot.org/1616+M594c95ed5a4.html

Möge man uns ruhig Pedanten schimpfen – aber das sieht wirklich ganz übel aus.

Für mich ein gutes Beispiel dafür, wie ein Entwurf so lange konzeptionell durchdacht wurde, bis er flach und blass wurde. Tatsächlich preisgekrönt?

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