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Trennungen InDesign CS2

Hervorgehobene Antworten

Irgendwie bin ich leicht geschockt! Ich habe ein englischsprachiges Poster in InDesign CS2 (PC) erstellt und habe ob der vermeindlich hohen typografischen Ansprüche die Silbentrennung eingeschaltet. Und ich erhalte schlichtweg 50 % falsche (!) Trennungen, wenn ich als Spracheinstellung »English: UK« wähle und dann mit Hilfe des Oxford Advanced Learners Dictionary kontrolliere (linksbündiger Flattersatz; in allen Formatvorlagen ist die Standard-Einstellung »mittel« für Trennungen vs Wortabstände gewählt).

Ich habe mich ja schon mal darüber beömmelt, daß die Macher in der Englischen Hilfe ausgerechnet das Beispielwort »Glockenspiel« wählen und die Deutsche Trennroutine fein säuberlich zwischen c und k trennt. Aber so viele falsche Trennungen im UK Englisch? Ist bekannt, daß InDesign Trennungsschwächen hat? Ich weiß auch, daß Trennungen im Englischen außerordentlich kompliziert sind und habe neben dem Wörterbuch auch Kollegen befragt. Die Meinungen sind alle konform mit dem Wörterbuch: Die Trennungen sind falsch. Ist es tatsächlich notwendig, ein extra Trennprogramm zu besorgen? Ich fände das etwas reichlich übertrieben!

Verwirrte Grüße,

Christian[/i]

  • Ersteller

Hallo Magnus,

das habe ich befürchtet. :cry:

Allerdings ist es kein sonderlich gutes Qualitätsmerkmal, wenn sogar M$ Word mit einer besseren Silbentrennung aufwartet als InDesign. Und ich bin eben Privatmensch, da tun dann 200 € extra schon etwas weh ...

Man kann nur hoffen, daß die Silbentrennung weiter ausgebaut wird.

Dank für die Antwort,

Christian

Dazu kommt noch, dass Trennungen im Englischen wohl nicht so klar geregelt sind wie im Deutschen. Es gibt einige Wörter, die bei Pons und Langenscheidt unterschiedlich getrennt werden. Auf Anfrage hieß es, beide Wörterbücher wären richtig.

  • Ersteller

Ja, das ist in jedem Fall richtig. Selbst die Einheimischen wissen hier z.T. nicht genau, wie man trennt und entscheiden auch gerne mal nach Lust und Laune. Und wenn man an die Deutschen Trennregeln gewöhnt ist, dann erscheinen die Wortfugen im Englischen, die im Wörterbuch angegeben sind, oftmals als völlig kontraintuitiv. Aber: Es gibt Trennstellen, bei denen sich alle einig sind, daß man nicht trennen kann und InDesign trennt genau einfach da. Das finde ich schon ziemlich mager. Insbesondere da Programme wie M$ Word oder OpenOffice hier keinerlei Schwierigkeiten haben. Schade ... :(

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