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Wie teile ich eine URL im Print ab?

Hervorgehobene Antworten

Ich stehe vor dem Problem, eine Zeitschrift zu gestalten, in der in den Fußnoten bzw. als Endnoten öfter mal umfangreiche URLs vorkommen. Wie trenne ich diese jetzt korrekt ab? Trennstriche verbieten sich ja, da sie auch teil der Verweise sein könnten. Gibt es Standards für korrekte Abteilungen?

Wenn sich's nicht vermeiden läßt, dann trenne ich nach Punkten oder Schrägstrichen, ohne Bindestrich. Ob's dafür Regeln gibt? In der "Detailtypografie von Forssman und de Jong heißt es auf Seite 189:

Wenn Internet-Adressen getrennt werden müssen, darf natürlich kein Trennstrich eingefügt werden, der abgetippt werden und zu einer Fehlermeldung führen könnte. Man trennt an einer beliebigen Stelle, auch ganz willkürlich mitten in einem Wort (aber nicht nach, eher vor einem vorhandenen Bindestrich).

Die einzige sinnvolle Stelle zum Trennen ist nach einen Schrägstrich:

http://www.typografie.info/typoforum/

posting.php?mode=reply&t=2437

Bei einzelnen Adressen würde ich so vorgehen.

Bei einer langen Liste von URLs ergibt das aber wahrscheinlich einen ziemlichen Flattersatz. Dann doch eher einfach am Zeilenende trennen.

Ralf

Nur als Anregung:

Wichtig ist es eine kurze, schnell erfassbare URL zu penetrieren.

Professionell ist die Nutzung von "friendly links", soll heissen:

man richtet auf der Webseite eine freundliche Adresse ein, die dann auf die eigentliche Seite einen Redirect macht.

Meist geht es ja um die Bewerbung von Produkten, die z.B. in einem Deeplink der Seite verborgen sind.

Beispiel - echte URL:

http://www.argonaut.de/service/?rigbmod ... bpbsl=5001

Friendly URL:

http://www.argonaut.de/escape

Aber dafür müssen natürlich alle Beteiligten zusammenspielen, da es mehr Aufwand mit sich bringt.

Im besten Falle setzt man die Zeile so, dass es zu keinem Umbruch kommt.

Falls Umbruch unbedingt erforderlich, dann würde ich mich meinem Vorredner anschliessen. Dann ergibt das "und" einen sinnvollen Hinweis das noch etwas folgt.

  • 2 Wochen später...

Das „und“ steht doch nicht zum Zeck der Umbruchsverdeutlichung da sondern weil es Bestandteil der url ist.

Mit den verschiedenen Varianten kann man sicherlich schon sinnvolle Ümbrüche machen. Vor Bindestrich, nach Slash oder einfach auch mitten in Wörtern.

Also mir hilft das, danke.

es war mir schon bewusst, dass das "und" nicht in jeder URL steht :D

Ich meinte dies ja nur in bezug auf o.g. Beispiel, indem das "und" als Bonus des Umbruches dient.

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