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QuarkXPress zu InDesign

Hervorgehobene Antworten

wertes forum,

das war hier bestimmt schon des öfteren ein thema, aber diesen teil des forums habe ich bisher zu wenig beachtet. sorry.

bei mir steht ein wechsel von quark zu indesign an und ich wollte fragen, wie (also: falls) und mit welchen hilfsmitteln ihr diesen wechsel vollzogen habt. bücher und dvd's gibt es einige, die erfahrung zeigt mir aber, dass die angeblich professionelleren nicht unbedingt die besseren sein müssen. wäre für buchtipps also sehr dankbar.

Learning by doing. Einfach machen. Es dauert etwa ein oder zwei Arbeitstage bist du dich an die Eigenheiten gewöhnt hast, dann klappts.

Es gibt ganz bestimmte Details die anders als in Quark sind, aber da mußt du rumprobieren und/oder mit viel Aufmerksamkeit und Ruhe die Menüs durchgehen (z.B.: Schrift: Sonderzeichen einfügen; Fenster: Schrift und Tabellen ... ).

Wenn du auch schon mal mit Adobes-Illustrator gearbeitet hast, kommt dir sehr vieles bereits bekannt vor.

Gruß, Sharif

Du kannst dir in den Voreinstellungen die Shortcuts auf Quark umstellen, um dich zumindest ein wenig heimisch zu fühlen.

Ansonsten ließ das Handbuch einmal komplett durch. »Einfach machen« würde ich nicht empfehlen, weil das nicht nur frustrierend wird sondern meist auch zu unnötig umständlichen Arbeitsweisen verleitet. Denn die eine odere andere Funktion wirst du nie von allein suchen, da du ja noch nicht weißt, dass es sie überhaupt gibt. :wink:

Ralf

Das Handbuch bzw. die Hilfe-Dateien von Adobe sind wirklich sehr gut und gehen über einfache Schritt-für-Schritt-Anleitungen hinaus. Damit kannst du dich einlesen. Ich habe das so gemacht, dass ich immer wenn ich etwas nicht auf Anhieb gefunden habe per Suche die Hilfe konsultiert habe, und mir die Zeit genommen habe etwas zu lesen. So ging das recht gut voran.

Die Möglichkeit, auf xPress-Shortcuts umzustellen besteht... Ob es sinnvoll ist weiß ich nicht sicher. Anfangs ist es bestimmt praktisch, aber du schleppst dann diesen Rucksack weiter mit dir herum, und wann wirst du den los?

  • Ersteller

... für die tipps. ich hatte es ja auch schon fast befürchtet, dass "indesign-profi in 2 tagen" nicht unbedingt funktioniert :wink:

die übernahme der shortcuts werde ich mal für mich prüfen, der langfristig sinnvollere weg wird aber dann tatsächlich sein, sich eben voll auf das programm einzulassen, auch wenn das dann insgesamt etwas länger dauert.

die tutorials sind definitiv sinnvoll, es gibt da wohl noch eigene, von adobe produzierte, tutorial dvds, die etwas tiefer in die materie gehen. wird man sehen, ob es nötig wird.

Übernahme der Shortcuts würde ich nicht unbedingt empfehlen, sondern gleich mit den Adobe eigenen arbeiten. Die sind (leider nur) Großteils ähnlich wie Photoshop und Illustrator. Die Shortcuts werden wohl auch nicht die Hürde sein – aber du lernst halt sonst die InDesign-Shortcuts nicht. Wenn du Illu gut kennst, kommst eh recht schnell in InDesign rein.

Emfehlenswert zum Lernen soll dieses Skript zu InDesign sein (PDF, ca. 200 Seiten). Ich kann nicht beurteilen, ob es gut ist (weil ich’s geschrieben habe :wink: ) aber das Feedback ist durchwegs positiv (Ende der Werbeeinschaltung in eigener Sache :oops: ).

Liebe Grüße. Markus.

  • Ersteller

... vielen dank. wird für mich jedenfalls ein sinnvoller zweiter weg sein, sich auf die erfahrungswerte tatsächlicher anwender zu verlassen (daher auch die frage in diesem forum). also, danke dafür!

und um das thema illustrator schiffe ich je gerade aus dem grund herum, da unser studium die programme quark und freehand erfordert hat. eine unglaublich sinnvolle kombination, bedenkt man mal die aktuelle tendenz :roll:

... empfehle ebenfalls nicht nicht die Shortcuts von QXP zu verwenden. Man sollte ohnehin nicht versuchen mit ID so zu arbeiten wie mit QXP – Frust ist damit vorprogrammiert.

Falls du mal nicht weiter kommst guckst du hier:

http://www.hilfdirselbst.ch/

Schulungs-DVDs hier:

http://www.video2brain.com/

Gruß und viel Spaß mit ID

Magnus

  • 1 Monat später...

Frust beim Wechsel kann ich nur bestätigen. Indesign denkt leider selber mit und hat mich manches Nagelbett gekostet. Auch die Shortcuts sind nicht alle übernommen worden aus Quark, manche Dinge sind komfortabler, andere eher nicht. Indesign hat zum Beispiel eigene Vorstellungen vom Umbruch und lässt da auch schwer mit sich reden. Auch die pdfs aus Indesign laufen nicht in allen Druckereien. Bin jetzt wieder bei Quark und ganz glücklich damit. Das ist einfach nur ein gutes Programm und arbeitet linear.

btw: Freehand habe ich auch den Vorzug vor Illustrator gegeben. Ich weiß nicht, ob es nur Gewohnheit ist, aber in Adobe Programmen komme ich irgendwie schlechter zurecht.

ja, hat mich auch erstaunt. ID speichert unsichtbare Ebenen mit, die auf manchen Belichtern lustige Muster machen. Manche Druckereien nehmen gar keine ID-pdfs mehr an. Vielleicht in der nächsten Version.

ja, hat mich auch erstaunt. ID speichert unsichtbare Ebenen mit, die auf manchen Belichtern lustige Muster machen. Manche Druckereien nehmen gar keine ID-pdfs mehr an. Vielleicht in der nächsten Version.

Ebenen lassen sich wahlweise beim Export reduzieren. Druckereien, die keine ID-PDFs können leben hinter dem Mond und sollten vermieden werden.

Wir haben bei uns seit InDesign CS kein einziges PDF mehr über den Distiller geschrieben und nur noch die InDesign-Exportfunktion benutzt. Das ist sooo bequem und stressfrei.

Unsere Hausdruckerei hat mit PDFs mit enthaltenen Ebenen keine Probleme. So macht der Export noch mehr Spaß und geht rasend schnell. Sofern die Druckerei im Voraus nicht bekannt ist, wird eben ein PDF 1.4 exportiert - also »flattened«. Dann muss man sich auch um Schlagschatten und Transparenzen keine Gedanken machen.

Ralf

Sicher, dass nicht nur etwas falsch eingestellt ist/war, z.B. bei Transparenz-Reduzierung, bzw. dass statt PDF-X/1a oder PDF-X/3 irgend was anderes als Profil verwendet wurde?

Bisher sind mir keine unsichtbaren Ebenen über den Weg gelaufen, weder mit den Preflight-Tools von Acrobat, noch in denen der Druckerei (meist Pitstop).

Sebastian

(der seit Version 2 PDFs aus Indesign an diverse Druckereien gibt und es sogar schon gewagt hat, direkt danach, ohne das »Daten ok« der Druckerei abzuwarten, auf Urlaub zu fahren...)

Ich habe mich einfach ins Vergnügen gestürzt und freue mich immer wieder über Indesign (meist wenn ich in Quark arbeiten muss). Das Lesen eines Handbuches ist dennoch zu empfehlen, umeinen Überblick über die Möglichkeiten zu erhalten. Das mit den Shortcuts würde ich mir gut überlegen, wenn Du mal an einem anderen Rechner sitzen solltest geht das Gesuche los …

Falls man außerdem mal ein altes QXP-Dokument in ID konvertieren muss, hilft vielleicht das Tool von Markzware (markzware.com), welches ich vor einiger Zeit schonmal auf meiner Seite vorgestellt hatte.

Emfehlenswert zum Lernen soll dieses Skript zu InDesign sein (PDF, ca. 200 Seiten).

Danke dafür. Werd’s mir mal in Ruhe ansehen.

Aber zum Thema: die Einarbeitung in InDesign fand ich bei Quark-Kenntnissen gar nicht so schwer. Außerdem ist die Hilfe wirklich gut. Manche Begriffe sind halt anders. So heißt der „Weiche Bindestrich“ hier „Bedingter Trennstrich“. Und den Adobe-Absatzsetzer habe ich schnell hassen gelernt.

Für die Palettenflut habe ich aber sowieso einen separaten Monitor.

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