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Frage zu Anführungszeichen

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

Für eine Prüfung muss ich folgende Frage wissen: Welche Anführungszeichen gibt es und welche Anführungszeichen sind in unserem Sprachraum

korrekt?

Allerdings habe ich bis jetzt nichts gefunden, bei denen ich die unterschiede verstehe.

Könnt ihr mir helfen? Vielen dank, mfg

Christoph G

in der deutschschweiz werden guillemets verwendet, allerdings ohne abstände (wie sie im französischen vorkommen). also «Das ist ein Zitat».

In Deutschland normalerweise „Hallo“.

Die 99 66-Anführungszeichen (Kurzbefehl Windows: ALT 0132-ALT 0147)

oder Guillemets, nach innen gewandt, ohne (sonderlichen) Abstand (Kurzbefehl Windows: ALT 0187-ALT 0171)

@Ralf

In deinem Wiki sehe ich bei den franz. Anführungszeichen keinen deutlichen Leerraum* zwischen den Zeichen und dem Text. Ich kenne das so – « Toujour, mon ami »

*ungefähr ein Leerzeichen

in frankreich wird auch nur in hochstehenden texten geplenkt. habe das während 6 wochen frankreichaufenthalten kein einziges mal gesehen..

>in frankreich wird auch nur in hochstehenden texten geplenkt

???

In einer franz. Modezeitung habe ich das letztens gesehen. «[leer]text[leer]», ok, das ist nicht unbedingt eine Referenz, hehe

nun ja, was ich damit sagen wollte: umgangssprachlich ist glaube ich beides möglich. und da das beispiel ja auch für die schweiz gilt, ist das nicht-plenken da durchaus ok.

oder war "plenken" das problem?

Ein Lehrzeichen zwischen Wort und Satzzeichen einfügen.

Eigentlich ein Jargon-Begriff aus Internetforen bzw . dem Usenet , wenn jemand nicht fähig ist , mit Satzzeichen richtig umzugehen . Das führt am Bildschirm dank automatischem Umbruch am Fensterende dazu

, dass oft so etwas passiert .

Meines Wissens sind in Dt. obenstehende A-Zeichen ok. Aber in einem Werk dabei bleiben. letzteres gilt für alle A-Zeichen.

  • 4 Monate später...

Hallo Zusammen,

habe ebenfalls eine Frage bzgl. der Anführungszeichen … ich sitze gerade an einer zweisprachigen Publikation deutsch/englisch. Für den deutschen Teil habe ich Guillemets verwendet » … «. Frage ist, ob ich für den englischen Teil ebenfalls auf Guillemets zurückgreifen kann (evtl. nach außen zeigend), oder ob “6699” die bessere Variante wäre?

Vielen Dank schonmal.

Für den deutschen Teil habe ich Guillemets verwendet » … «. Frage ist, ob ich für den englischen Teil ebenfalls auf Guillemets zurückgreifen kann (evtl. nach außen zeigend), oder ob “6699” die bessere Variante wäre?

Über die alte Satzregel, dass fremdsprachige ganze Sätze auch in fremdsprachigen Anführungszeichen zu setzen seien, kann man sich hinwegsetzen, um das Satzbild nicht unnötig unruhig zu machen. Aber wenn es dannum ganze Absätze geht …

Für einen Engländer ist es sicher merkwürdig Guillemets vorzufinden. Auf der Insel ist in allen Quellen “6699” etabliert. Im deutschen Text hingegen finde ich englische Anführungszeichen »anstößig« im Sinn, dass ich mich daran beim Lesen stoße. Im Gegensatz zu Okela finde ich 6699-oben im Deutschen nicht okay.

Also eine klare Trennung: Guillemets im Deutschen, englische Anführungszeichen im englischen Text.

Gruß, Georg

Frage ist, ob ich für den englischen Teil ebenfalls auf Guillemets zurückgreifen kann (evtl. nach außen zeigend), oder ob “6699” die bessere Variante wäre?

Der Duden sagt dazu:

"Bei einzelnen aus fremden Sprachen angeführten Wörtern und Wendungen werden die Anführungszeichen wie im deutschen Text gesetzt. Werden dagegen ganze Sätze oder Absätze aus fremden Sprachen zitiert, dann verwendet man die in diese Sprache üblichen Anführungszeichen."

In den Beispielen, die der Duden dazu zeigt, geht es allerdings nicht um eine Mischung von Gänsefüßchen oder Guillemets, sondern nur darum, ob die Gänsefüßchen bei englischem Text oben oder unten sitzen und wie sie gedreht sind, und ob bei den Guillemets im französischen Zitat die Spitzen nach innen oder außen zeigen.

In der Detailtypografie wird zwar gesagt/gezeigt, daß auch im englischen Satz die deutsch-französische Form der Anführung mit den Guillemets gelegentlich anzutreffen ist. Aber auch hier steht nichts über eine Mischung von Gänsefüßchen und Guilemets.

Und dann könnte man noch beachten, ob das Zitat aus UK (einfache Anführung) oder USA (doppelte Anführung) stammt ... Ist das nicht ein bisschen viel verlangt?

…Frage ist, ob ich für den englischen Teil ebenfalls auf Guillemets zurückgreifen kann (evtl. nach außen zeigend), oder ob “6699” die bessere Variante wäre?…

Ich würde in englischen Texten auch englische Anführungszeichen verwenden, also 6699.

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