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Dreidimensionale Schriften

Hervorgehobene Antworten

Hallo zusammen,

ich suche für meine Masterarbeit noch nach Inspirationen zum Thema Typographie im dreidimensionalen Raum. Ich meine keine Schrift, welche am Computer einfach eine Tiefe drangeklebt bekommt, sondern eben reale Objekte/Versuche, Schrift aus der Zweidimensionalität zu befreien. Meines Wissens gab es da schon einiges an Experimenten, auch einige Objekte, deren Schatten den Buchstaben ergab usw.

Also falls euch spontan etwas einfällt und ihr sogar noch einen Link/Buchtipp habt, wäre ich sehr dankbar.

So long,

mole

Hallo zusammen,

ich suche für meine Masterarbeit noch nach Inspirationen zum Thema Typographie im dreidimensionalen Raum. Ich meine keine Schrift, welche am Computer einfach eine Tiefe drangeklebt bekommt, sondern eben reale Objekte/Versuche, Schrift aus der Zweidimensionalität zu befreien. Meines Wissens gab es da schon einiges an Experimenten, auch einige Objekte, deren Schatten den Buchstaben ergab usw.

Also falls euch spontan etwas einfällt und ihr sogar noch einen Link/Buchtipp habt, wäre ich sehr dankbar.

Ja: Bleisatz. Total dreidimensional.

So long,

mole

Ehm, ja, klar.

Keep cool, Alter.

Preuße

  • Ersteller
Ja: Bleisatz. Total dreidimensional.

Ja, das ist mir klar; doch auch hier liegt die Rezeption/Verwendung auf zweidimensionaler Ebene. Die Beispiele von robertmichael gingen eher in die Richtung, die ich meinte: Neue Buchstabenformen, die in der Dreidimensionalität unabhängig vom Standpunkt des Betrachters als Buchstabe erkannt werden. Das es nur Experimente sein können, tut der Sache keinen Abbruch.

Ehm, ja, klar.

Keep cool, Alter.

Preuße

Danke, das werde ich! 8)

beim designpreis schweiz vor 2 (oder warens schon 3?) jahren gab es einen wettbewerbs-beitrag, der - sofern ich mich recht erinnere - buchstaben auf würfeln beinhaltete.

ausserdem gabs ebenfalls vor 1-2 jahren an der hgkZ ein projekt, bei dem kleider aus schwarzem stoff als buchstaben gestaltet wurden. evtl. mal bei der studienvertiefung visuelle kommunikation anrufen oder mailen, vielleicht bekommst du ja eine antwort.

http://www.gestaltungssache.at/index.php?pagename=space&menuname=arbeiten

Hier ein nie sehr weit gediehenes freies Studienprojekt.

Die Zeichen liegen nur als Illustrator-Grafiken vor.

„The requested URL was not found on this server.“

Wärst Du so nett, den Link kurzfristig zu reparieren? Das würde mich nämlich interessieren.

Lars

Ich empfehle die Arbeiten von Takenobu Igarashi (http://paris.blog.lemonde.fr/files/43igarashi.thumbnail.jpg). Neben sehr vielen Plastiken hat er z.B. 10 Jahre lang den Kalender für das MoMA in NY gemacht. Dabei ist jede einzelne Ziffer (!) ein Unikat. D.h. z.B., dass die "1" vom ersten Januar anders ist als die "1en" vom 11. Januar, deren "1en" wiederum unterschiedlich sind. Und auch in den nächsten Jahren wiederholt sich keine Ziffer. Irre.

Doppelposting entfernt — Beste Grüße, hey

  • 1 Jahr später...

Ich glaube, die Frage passt hier am besten und vielleicht weiß jemand Rat.

Ich bin mir ziemlich sicher, vor einiger Zeit mal Skizzen gesehen zu haben, in welchen Architektur aus Buchstaben skizziert wurde. Ich meine damit dreidimensionale Buchstaben(-skizzen), die als Außenfassade das Gebäude gebildet haben. (Nicht solche Fonttürme, wie man sie aus diversen Videos (Alex Gopher) und Printprodukten kennt)

Irgendwie verbinde ich das mit dem Bauhaus (Herbert Bayer) und/oder der Epoche des Konstruktivismus, kann aber keinerlei Material dazu finden.

Kann sich jemand darunter was vorstellen und hat einen Hinweis, wo ich nachforschen muss?

Beste Grüße,

Stefan

Nein, die tollen Grundrissse von J.D. Steingruber meinte ich nicht.

Ich versuche es mal noch etwas leichter zu erklären:

Soweit ich mich erinnere, bestanden diese Häuser aus zwei oder drei zusammenstehenden Buchstaben, die perspektivisch im Raum stehen und eine Art Gebäude bildeten. Ganz einfach dargestellt: Man nehme ein Buchstabe, zeichnet ihn als dreidimensionales Objekt und bringt an der Seite dann Fenster und irgendwo auf der Grundlinie eine Tür an. So in etwa müsste das gewesen sein (wenn ich mich nicht total irre).

Grüße

  • 2 Wochen später...

Hallo Stefan,

ich glaube, mit Herbert Bayer und Bauhaus liegst du schon richtig! In meinem Buch "Bauhaus" von Fiedler und Feierabend, Verlag Könemann gibt es Beispiele von Arbeiten. Eines der bekanntesten Beispiele ist der Zeitungskiosk von Herbert Bayer.

Von Ludwig Hilberseimer gibt es auch Beispiele darin.

LG Etche

Vorbilder für die Bauhaus Herbert Bayer Arbeiten liegen im Konstruktivismus der russischen Avantgarde.

hab noch was gefunden aus meiner Sammlung,

fotografiert im Museum für Gestaltung Zürich, 2004

t-b3904426f2fd036ca8c2d6dd5ef281d7.jpg

Hallo Zusammen.

@Etchepare: vielen Dank für den Buchtipp. Hab mir das Werk mal angeschaut, bin aber leider nicht in meinem Sinne fündig geworden. (Den Herbert Bayer-Kiosk kannte ich schon)

Ich habe bei dem italienischen Futuristen Fortunato Depero eine Arbeit gefunden, welche in etwa in die Richtung geht, an welche ich gedacht hatte: http://www.aidainformazioni.it/lampi/depero.jpg

Aber so langsam bekomme ich trotz ausgiebiger Recherche das Gefühl, dass ich mir das nur zusammengeträumt habe. ;)

Beste Grüße

Besser spät als nie? : ) Robert Michael hatte irgendwo hier im Forum mal diesen Link zu einer faszinierenden Arbeit platziert:

http://www.slanted.de/node/1093

Schönen Tag weiterhin,

Norbert

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