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Passende moderne Schrift zu Myriad Pro

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

ich habe für den Fließtext die Myriad Pro gewählt,

ich brauche nun noch eine zweite Schrift für Überschrift

und Zwischenüberschriften. Sie soll eine moderne Anmutung haben.

Hat jemand Vorschläge?

Viele Grüße

Ja, ich bin am überlegen, ob ich die Myriad mit einer anderen mische.

Also eine andere für die Überschrift und die Zwischenüberschriften verwende.

Oder meinst du ich soll alles in der Schriftart Myriad setzen?

Wenn ich die Myriad mit einer anderen modernen mische, wird diese

wahrscheinlich auch eine serifenlose Linear-Antiqua sein.

Und 2 Fonts gleicher Schriftklasse zu mischen sollte man ja möglichst

vermeiden, weil sie zu gleich wirken würden. Mir hat die "Humanst521"

gefallen, allerdings wirkt die doch zu ähnlich?

Humanist 521 ist die Gill Sans.

Ich sehe da wenig Anlass für eine Mischung. Es würde ein zweideutiges Gefühl hinterlassen: Verscheiden sind sie, aber nicht erkennbar genug.

Ohne das Projekt im Detail zu kennen, würde ich bei der Myriad bleiben.

Setz die Headlines doch einfach fett-versal, dann haste du deine nötige Unterscheidung

zwischen Überschriften und Fließtext und brauchst nicht unnötig mischen.

Gruß

Christoph

Dankeschön!

Welche ist denn lesefreundlicher? Sonst tausche ich die Gill Sans

gegen die Myriad aus?

Syntax ... :)

Gill ...

Minion Pro ...

Das ist alles so schwierig ohne irgendwas konkretes zu sehen.

Die Myriad kriegst du lesefreundlich *und* lese-unfreundlich hin wenn du es nur richtig machst...

Danke ;)

Was sagt ihr zur Eurostile, wäre die auch zu ähnlich?

Eben ... bleib bei der Myriad ... regular im Fließtext und bold bei den

Headlines (z.B. auch in Versalien) und du hast genügend Kontrast.

Glaub uns ... alles wird gut ;)

Gruß

Christoph

Myriad meets Eurostile – nun ja nicht wirklich :D, aber bei der Etelka hättest du eine Verbindung aus "modern, wenn man damit geometric meint, und lesbar (offen)" mit großem Zeichensatz.

http://www.stormtype.com/typefaces-font ... a-text-pro

Ansonsten wenn man sich Geld sparen möchte, Myriad taugt schon. Bei richtig großen Headlines kannst du ja die condensed Schnitte in Betracht ziehen, das könnte auflockern.

Ich musss Microboy leider kurz unrecht geben. Die Myriad ist nicht wirklich

lesefreundlicher als die Gill Sans. So weit ich weiß, ist die Gill Sans eine der

am besten lesbaren Groteskschriften. Die Schrift oder besser gesagt, die

Buchstaben selbst gefallen mir aber auch nicht wirklich. Das kleine "a" passt

irgendwie nicht zu den anderen Formen. Auch die Großbuchstaben scheinen

im Gegenatz zu den Minuskeln immer zu dick zu wirken.

Wenn man auf die Details achtet, dann wirkt die Schrift auf mich irgendwie

unausgewogen. Aber gut lesen kann man sie – vielleicht gerade deshalb – schon.

Gruß

Christoph

Ich habe mich nun auch für die Myriad Pro entschieden.

Vielen Dank an euch alle!

Ich glaube die Gill hat unter der Digitalisierung gelitten. Die Gill Sans Pro (ich wiederhole mich...) ist in vielen Details besser gelungen.

Weiters serifenlos und sehr gut lesbar: Syntax.

Ist aber (laut Hans Eduard Meier) keine Grotesk, sondern eine Antiqua ohne Serifen. Womit er recht hat :)

Bei der Syntax gefällt mir irgendwie nicht das kleine "a" und das "g". An sich sehr schöne

Buchstabenformen, aber passen nicht so zum Rest der Schrift, oder? Das kleine "b" wirkt wie

ein gespiegeltes "d", was eigentlich nicht zum dynamischen Antiquachrakter passt. Auch die

Kursive ist nicht wirklich dynamisch. Man beachte das einfach nur schräggestellt wirkende

kleine "a". Vielleicht hat es auch nur auf mich diese Wirkung, aber als eine Antiqua

ohne Serifen würd ich die Syntax jetzt nicht nennen.

Christoph

Die Kursive ist den damals verfügbaren Produktionstechniken zum Opfer gefallen. Da wurde aus Kostengründen gerne einfach schräggestellt, mit ganz wenigen Korrekturen :( In der neuen Linotype Syntax ist hingegen eine echte Kursive dabei.

Was die Syntax sicher nicht ist (wie eben auch die Gill): eine Schrift, die sich auch für Display-Zwecke eignet (zumindest nicht in der alten Version, und auch nicht in der Roman-Variante). Die Formen sind nicht auf schönes Aussehen getrimmt, sondern auf Funktionieren im Textverbund.

Aber misch mal eine Garamond mit der Syntax, ich finde das recht erstaunlich, wie nahe man dem Antiqua-Schriftbild ohne Serifen kommen kann.

Heutige Renaissance-Serifenlose sind mir oft zu "glatt" für Lesetexte. Da wurden die Buchstaben zu sehr auf sich selbst getrimmt (ich denke zum Beispiel an die FF Kievit, Myriad, Thesis, etc.). Irgendwie ist da das »erdige« und warme verloren gegangen, ähnlich wie es im statischen Bereich die Akzidenz Grotesk noch hatte, die Helvetica aber nicht mehr.

vielleicht ziehen wir das ganze mal anders auf und schauen

um was fuer texte es geht? die gill war mir uebrigens immer zu

plump - die pro-version werd ich mir aber mal anschauen.

:)

Die Schrift oder besser gesagt, die

Buchstaben selbst gefallen mir aber auch nicht wirklich. Das kleine "a" passt

irgendwie nicht zu den anderen Formen. Auch die Großbuchstaben scheinen

im Gegenatz zu den Minuskeln immer zu dick zu wirken.

Wenn man auf die Details achtet, dann wirkt die Schrift auf mich irgendwie

unausgewogen. Aber gut lesen kann man sie – vielleicht gerade deshalb – schon.

Die Gill ist für mich ein gutes Beispiel, dass schöne Buchstabenformen nicht unbedingt für ein schönes Satzbild notwendig sind. Die Buchstaben wirken teilweise sehr … grobschlächtig. Aber das Satzbild finde ich grotesk unübertroffen.

Das Problem, dass die Versalien zu stark wirken finde ich bei der Baskerville schlimmer.

Das umgekehrte Beispiel ist für mich die Formata: wunderschöne, wenn auch trockene Buchstabenformen, aber mit dem Satzbild werd ich nicht warm.

Greetinx. Der noch am Leben ist, wenn auch beinahe in Arbeit ersoffen.

vielleicht ziehen wir das ganze mal anders auf und schauen

um was fuer texte es geht?

Ich glaube, der ›Kunde‹ ist über unseren Fachsimpeleien schon lange weg…

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