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Hervorgehobene Antworten

Bin mir nicht sicher, ob die Frage hierher paßt, vielleicht ist sie sehr banal:

was ist richtig, bzw. besser?

"L.B. Smith" oder "L. B. Smith"

:?

Viele Grüße

Jule

Hallo,

Die Variante mit Leerzeichen. Je nach Schrift und Größe kann man auch ein vermindertes Leerzeichen setzen.

Gruß

Magnus

  • Ersteller

tatsächlich?! -gut zu wissen! lieben dank.

Ähm, ohne Leezeichen? Nicht viel mehr ohne Abk.-Pkt.?

Ich meine, das wäre zumindest im britischen Englisch so, also "L B Smith".

Doc

im englischen aber bitte ohne leerzeichen!
Kommt ganz drauf an: Im englischen Englisch ohne Leerzeichen, im americanischen mit Spatium. Beides gilt aber nur für mehrteilige feststehende Abkürzungen wie z. B. Titel (M.D.; M.P.; LL.D.; M.A. etc). Da es sich bei L. B. Smith aber offensichtlich um Vornamen, nicht um Titel handelt, gehören auch im Englischen Leerzeichen dazwischen.
Kommt ganz drauf an: Im englischen Englisch ohne Leerzeichen, im americanischen mit Spatium. Beides gilt aber nur für mehrteilige feststehende Abkürzungen wie z. B. Titel (M.D.; M.P.; LL.D.; M.A. etc). Da es sich bei L. B. Smith aber offensichtlich um Vornamen, nicht um Titel handelt, gehören auch im Englischen Leerzeichen dazwischen.

Das gilt längst nicht mehr so generell. Es kommt ja nicht nur auf das Land – und die Region – an, für die das Englische gelten sollte, sondern vor allem auch auf die Verlags- und Editionspraxis. Der »Economist« hat andere Vorschriften als der »Guardian«, Oxford UP macht es anders als Cambridge usw. Der Kanadier Bringhurst empfiehlt übrigens in dem wohl am meisten verbreiteten Typographiebuch des englischen Raums »little or no space within strings of initials«.

Jedenfalls geht der Trend in Amerika und England klar in Richtung ohne Punkt, ohne Leerzeichen. Die von Pachulke genannten Beispiele werden in der Regel nicht mehr so geschrieben, sondern im Gegenteil MP, MA, PhD, NJ, BC, US usw. (oder schreibt jemand H. T. M. L. oder C. D.-R. O. M.?) In Amerika benutzt man – um es salopp zu sagen – allerdings generell noch mehr Abkürzungspunkte.

Auch dass in England im Gegensatz zu Amerika kein Abstand benutzt würde, lässt sich so nicht behaupten. In England wirst Du je nach Verlag durchaus alle drei Schreibweisen finden:

· L. B. Smith

· LB Smith (wie heißt noch mal eine der größten Buch- und CD-Ladenketten in England?

· L.B. Smith

Es kommt also auf das Style Sheet des Verlags oder der Publikation drauf an. Es gibt – Altrechtschreibler festhalten, bitte! – keine verbindlichen, allgemeingültigen Regeln.

Gruß

FlorianG

…keine verbindlichen, allgemeingültigen Regeln.
Barbaren, alles Barbaren.

Wieso? Ich find das super, so natürlich ... :D

Na klar, eine Alliance aus normannischen und bajuwarischen Barbaren. Und was heißt hier überhaupt natürlich? Wenn ich Natur will, gehe ich in den Wald, wenn ich aber ein Buch aufschlage, erwarte ich Kultur, nicht Wildwuchs.

Das ist der Unterschied zwischen Schriftsetzern und Graphikern. Blei ist (fast) immer rechteckig.

:D

Ich andererseits lebe davon, dass mich alles schnell langweilt und ich mir dann immer was Neues ausdenken muss ...

  • Ersteller

Na jedenfalls scheint die Frage nicht so banal wie befürchtet gewesen zu sein :wink:

Ich habe mir auch das linkerhand angepriesene Buch zugelegt und bin schwer begeistert, weil es so viele Regeln enthält!

Danke für auch für die tollen Geschenk-Ideen.

Viele Grüße

Jule

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