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fh-ligatur?

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Microboy

ligatur.jpg

ich bin grad unschlüssig wie ich hier verfahre. die schrift

verfügt über eine fh-ligatur und diese kommt natürlich

im deutschen recht häufig ausserhalb des wortstamms vor.

normalerweise würde hier keine ligatur hingehören -

aber ohne ligatur (mitte) sieht es auch nicht sonderlich gut

aus und mehr space zwischen f und h (unten) geht garnicht!

was denkt ihr?

es handelt sich übrigens um reinen Lesetext in 9,5 Punkt auf

ca. 140 Seiten ...

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Wir hatten die Diskussion ja hier bereits.

Da sah es sogar noch schlimmer aus:

1233_aufliegen_1.jpg

Für mich persönlich kommt nur die Variante ohne Ligatur mit Abstand in Frage, aber da scheiden sich die Geister.

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Microboy

die variante mit space reisst mir zu grpße lücken -

dann lieber die dezente kollision die man bei 9,5 punkt

eh nur bedingt wahrnimmt!

8)

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Pachulke

Alles ist besser als Ligatur über Wortfuge. Besonders bei aufliegen, wo man automatisch hängenbleibt und au-fliegen liest. Das ist so brutal wie bei dem Schluß-s in Gasthof. Was Gas ist, weiß man ja – aber was ist ein Thof?

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Sebastian Nagel

Aus Schriftgestalter-Sicht: Eine verkürzte f-Variante kontextabhängig verwenden.

- kollidiert/ligiert nicht

- reißt kein Loch

Muss allerdings in die Schrift eingebaut sein.

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Bleisetzer

Ich verstehe Eure Diskussion überhaupt nicht.

Dort darf doch überhaupt keine Ligatur stehen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ligatur_(Typografie)

Auch im Typo Wiki heißt es u.a.:

In der Regel werden Ligaturen nur gesetzt, wenn die zu verbindenden Buchstaben im gleichen Morphem liegen, also beispielsweise im Wortstamm. Ligaturen werden in der Regel nicht gesetzt, wenn sie eine grammatikalische Fuge (z. B. eine Wortfuge) trennt. „Kaufläche“ (Kau-fläche) wird daher mit fl-Ligatur geschrieben, hingegen wird bei „Kaufleute“ keine Ligatur verwendet, weil die Buchstaben f und l hier in verschiedenen Wortteilen (Kauf-leute) stehen. Eine Ausnahme bilden Nachsilben, die mit i beginnen (-ig, -in, -ich, -isch). Hier werden auch über die grammatikalische Fuge hinweg Ligaturen gesetzt. So wird beispielsweise „häufig“ trotz der Fuge (häuf-ig) mit fi-Ligatur geschrieben. Die Anwendung von Ligaturen ist jedoch nicht verbindlich geregelt, generell folgt man dem Grundsatz: Wenn die einzelnen Buchstaben getrennt gesprochen werden, wird keine Ligatur verwendet.

Georg

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