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Gibt es Plattform-Probleme mit OpenType


Cobii

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Cobii

Hallo Ihr Schriftenprofis,

Meine Freundin möchte einen neuen Rechner kaufen. Nun stellt sich mal wieder die Frage des Betriebssystems. Sie tendiert zur Zeit aus verschiedenen Gründen zu einem Windows XP Rechner (nicht Vista).

Gibt es bekannte Probleme (z.B. mit der Spationierung) bei der Dateiübernahme von z.B. Indesigndateien zwischen den beiden Betriebssystemen?

Gibt es andere Probleme, auch wenn darauf geachtet wird das exakt die selbe Schrift verwendet wird?

Sind PDF-X Dateien, die auf dem einen System erstellt werden, absolut identisch zu dem auf dem anderen Sytem? (bis auf Metadaten)

Liebe Grüße aus Hamburg und einen guten Rutsch (für alle die diese Nachricht noch 2007 gelesen haben)

Christian

(ps. Bitte keine Betriebssystem Diskussion aufmachen)

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Ralf Herrmann

Sagen wir mal so: Mit Programmen wie InDesign und OpenType-Fonts erreicht man auf jeden Fall die maximale Kompatibilität. In 99 Prozent der Fälle sollte ein problemloser Datenaustausch mit identischem Ergebnis (in Anzeige und Druck) möglich sein.

Absolute Kompatibilität kann es aber kaum geben. Das komplexe Zusammenspiel von Betriebssystem, Anwendungsprogramm und Fontsoftware ist ein fragiles Gebilde. Da reicht schon ein minimaler Fehler (z.B. in dem Font selbst) und alles stürzt zusammen. :wink:

Ralf

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Cobii

Frohes Neues, und vielen dank für die Antworten.

Also Ihr sagt auch, dass man im Zeitalter der CS3 und Openfonts nicht mehr 100% auf die Verwendung eines Rechners mit OSX angewiesen ist.

Das ist gut zuhören, trotzdem muss meine sich Freundin jetzt entscheiden.

Erneut Grüße aus HH

Christian

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Plaeus

Also Ihr sagt auch, dass man im Zeitalter der CS3 und Openfonts nicht mehr 100% auf die Verwendung eines Rechners mit OSX angewiesen ist.

Also so wie ich das hier lese, hat das niemand gesagt. Ich würde auch einen Mac vorziehen und beide Betriebssysteme darauf nutzen.

Gruß plaeus

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Sebastian Nagel
Also so wie ich das hier lese, hat das niemand gesagt. Ich würde auch einen Mac vorziehen und beide Betriebssysteme darauf nutzen.

Naja, zu 100% auf Apple angewiesen ist man seit längerem nicht mehr. Ich habe auch schon in Arbeitsumfeldern gearbeitet, in denen die Plattformen gemischt eingesetzt wurden, und nie jemanden fluchen hören dass Dokument X auf System Y wieder ganz anders aussieht wie auf System Z.

Aber ja: Apple-Hardware und beide System ist natürlich eine mögliche Lösung des "nicht-Problems".

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Cobii

Hallo,

Ihr werdet vielleicht lachen aber es geht um ganz banale Dinge, die man bei einem MacBook Pro leider nicht tauschen kann. Zum beispiel das Fehlen der Rechtenmaustaste (ja man kann eine andere Maus anschließen) oder das Fehlen der Entfernentaste. Naja, außerdem meint sie bei Hardware,die nicht aus dem Hause Apple kommt, mehr fürs Geld zu kriegen. Das sind wir aber grade am checken.

Zumal es sehr schwer ist Schlepprechner mit nicht Spiegelndem Display zu bekommen (da hat Apple mit den LED Displays natürlich die Nase vorn).

Außerdem fühlt sie sich mit einem OS auf Windowsbasis subjektiv "wohler" was immer das auch ist. Warum dann Geld für Applehardware rausschmeißen, das man lieber in fette Speicherrigel investiert?

Ahoi aus Altona

Christian

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Sebastian Nagel
Zumal es sehr schwer ist Schlepprechner mit nicht Spiegelndem Display zu bekommen (da hat Apple mit den LED Displays natürlich die Nase vorn).

Vielleicht die Thinkpad R- oder T-Serie ansehen, da gibt es sehr viel ohne Spiegeldisplays (ich glaube verspiegelte sind erst angekündigt aber noch gar nicht lieferbar), und die Qualität stimmt wie bei den Apple-Notebooks.

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Microboy

Warum dann Geld für Applehardware rausschmeißen, das man lieber in fette Speicherrigel investiert

ganz ernsthaft: die preise nehmen sich im bei macbooks und macbook pros so gut wie nichts mehr. lediglich im billigbereich kann apple nicht wirklich mithalten und das finde ich auch gut so. aber wenn du einen aktuellen laptop von sony mit einem von apple vergleichst kommst du ungefähr auf das selbe geld. beide rechner haben den selben prozessor, sony bietet mehr speicher und hat weniger akkuleistung, apple bietet mehr displayauflösung und hat eine kleinere festplatte, und so weiter und so fort. die aktuellen apple-mäuse haben übrigens alle ein scrollrad und eine rechte taste! und man kann beide system paralell installieren - wenn das kein vorteil ist!

:mrgreen:

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Plaeus
... die aktuellen apple-mäuse haben übrigens alle ein scrollrad und eine rechte taste!

... und bedenke: Frau kann auch mit den aktuellen Apple-Mäusen horizontal scrollen!

plaeus

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Alfons
Zumal es sehr schwer ist Schlepprechner mit nicht Spiegelndem Display zu bekommen

Habe seit ein paar Wochen ein spiegelndes Display (Dell Vostro Laptop mit 17" und 1920x1080). Habe es mit einem ungutem Gefühl bestellt aber jetzt bin ich begeistert! Das Ding liefert brilliante Bilder. Helligkeit und Kontrastumfang ist einfach ein ganzes Stück besser als beim vergleichbaren matten Display.

Grüsse Alfons

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  • 2 Wochen später...
Cobii

Hallo Alfons,

ich habe von manchen Leuten gehört das gerade bei wechselnden Lichtbedingungen (und die hat man ja häufig bei einem tragbaren Gerät) die Lichtreflexe äußerst störend seien. Mir geht es auch so wenn ich im Fachhandel mir mal Consumer geräte ansehe. Man denkt dann: "wow knackiges Bild", und im nächsten Moment: "was macht den der Typ da hinter mir?"

Naja es gibt ja von Dell noch im professionellen Segment die Wahl zwischen spiegelnd und matt.

Aber zurück zum Thema: Da Du nun eindeutig Windows Nutzer bist. Hast Du Probleme mit Druckereien oder Agenturen, die auf das OS zurückzuführen sind?

gruß Christian

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Ralf Herrmann

Aber zurück zum Thema: Da Du nun eindeutig Windows Nutzer bist. Hast Du Probleme mit Druckereien oder Agenturen, die auf das OS zurückzuführen sind?

Auch wenn die Frage nicht direkt an mich gerichtet war:

Das Austauschformat für Druckdaten sind PDFs. Die sind völlig plattformunabhängig. Also keine Probleme in diesem Bereich.*

Ralf

*Hinterhof-Druckereien, die eine CorelDRAW8-Datei brauchen mal ausgeklammert. :wink:

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Sebastian Nagel

Ich gebe im Normalfall nur noch PDFs an die Druckerei (seit etwa 5 Jahren? Ja das müsste hinkommen), die plattformunabhängig sind. Nur in Spezialfällen bekommen sie auch die offenen Daten dazu (Sammelpakete aus Indesign), was bisher immer ohne Probleme geklappt hat, ob ich jetzt beim Erstellen am PC oder Mac saß, und ob die Druckerei primär PC oder Mac verwendet, um die Daten aufzumachen. Hilfreich ist, der Druckerei mitzuteilen mit welchem Programm und welchem System man genau gearbeitet hat, nur für den Fall dass sie unaufmerksam sind und so Dinge übersehen die sie locker lösen könnten wenn sie nur wüssten dass sie bestehen. Das ist aber auch bei PDFs der Fall, z.B. wenn man Transparenzen, Schatten und Co. einsetzt. Besser zuviel informiert als zu wenig...

Indesign ist da natürlich speziell flexibel, weil es auch Schriftformate lesen kann, die das Betriebssystem selbst vielleicht nicht schafft, was aber im Normalfall bei gängigen Schriften und Formaten auch nicht benötigt wird. Ob das mit xPress auch so einfach klappt kann ich nicht sagen. Da geb ich noch lieber PDFs ab und checke die vorher nochmal selbst genau durch...

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<p>Wayfinding Sans Pro – die ultimative Beschilderungsschrift</p>
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