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Fontin, Anivers, Tallys: wofuer geeignet?


Hawepe

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Hawepe

Hallo,

mir gefallen die Schriften von Jos Buivenga ausserordentlich gut, speziell die Fontin (serif wie sansserif), Anivers und Tallys.

Die Tallys kann ich mir sehr gut fuer Prosatexte vorstellen, weniger fuer Sachtexte. Koennte/Sollte man sie mit einer anderen Schrift kombinieren (Ueberschriften)? Mit welchem (Free)Font?

Die Fontin Serif eventuell ebenfalls fuer Prosa, bei Sachtexten bin ich mir unsicher.

Die Fontin Sansserif zusammen mit der Fontin Serif oder alleine, dann fuer Sachtexte und eventuell moderne Prosa.

Absolut unsicher bin ich mir bei der Anivers. Sollte man sie ueberhaupt fuer laengere Texte verwenden? Belletristik? Fachbuecher? Und auch hier: Welcher (Free)Font wuerde z.B. fuer Ueberschriften dazu passen?

Sorry, dass meine Fragen etwas allgemein sind, aber mir gefallen die Schriften und ich ueberlege, wofuer ich Sie einsetzen koennte.

Beste Gruesse,

Heinz.

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hey

Die Anivers ist eine gute Korrespondenzschrift, für Broschüren kann ich Sie mir auch vorstellen.Wenn ein Könner sie benutzt, wäre sie eventuell auch für Beschilderungen in kleinerem Umfang denkbar. Ich würde wenn möglich (weil es nur einen Schnitt gibt) zur Auszeichnung und für Überschriften mit anderen Farben und Schriftgrößen arbeiten, falls es eine Kombi sein soll, würde ich nach dem größtmöglichen Kontrast suchen. Bei den guten Freefonts fällt mir da die Prociono ein.

Über die Fontin Serif ist wenig zu sagen, weil sie noch nicht erschienen ist. Das Vorschaubild in Jos Buivengas Blog sieht gut aus, aber so richtig bewerten kann man das so nicht. Die Sans und die Semi kann ich mir für Überschriften und Wortmarken vorstellen, eventuell auch für ziemlich kurze Texte. Die weichere Semi könnte Lebensmittlverpackungen beschriften. Eine Brotschrift zum Kombinieren könnte gut aussehen, wenn sie noch leicht das Schreiben mit der Bandzugfeder erahnen lässt, ich denke an Minion oder Gentium Book.

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hey

Die Tallys könnte überall dort Anwendung finden, wo die Schriftgröße nicht allzu klein ist, keine riesigen Textmengen anstehen und eine leicht altmodische Anmutung gewünscht ist. Lyrik? Speisekarten? Wortmarken? Einladungen? Presschilder in einer schick-konservativen Boutique? Das könnte ich mir vorstellen. Siehe auch Gerrit van Aakens Rezensionen und Musterblätter.

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Hawepe
Die Anivers ist eine gute Korrespondenzschrift, für Broschüren kann ich Sie mir auch vorstellen.

Vielleicht liegt es nur an meinem Drucker, aber irgendwie entsteht bei mir der Eindruck einer Bleiwueste und ich moechte das Verhaeltnis Buchstaben-/Wordabstand korrigieren.

Bei mehrspaltigem Text sieht sie fuer mich besser aus, was dann aber den Einsatz fuer Buecher, Broschueren usw. ausschliesst.

falls es eine Kombi sein soll, würde ich nach dem größtmöglichen Kontrast suchen. Bei den guten Freefonts fällt mir da die Prociono ein.

Prociono als Brotschrift und Anivers fuer Ueberschriften? Ja. Umgekehrt? Muss ich mal einen Probetext setzen und ausdrucken.

Über die Fontin Serif ist wenig zu sagen, weil sie noch nicht erschienen ist.

Was ist es denn dann fuer eine Schrift, die Buivenga als Fontin anbietet? Okay, die Serifen sind eigentlich nur angedeutet, aber der Unterschied zur Fontin Sans ist doch deutlich.

Die Sans und die Semi kann ich mir für Überschriften und Wortmarken vorstellen, eventuell auch für ziemlich kurze Texte. Die weichere Semi könnte Lebensmittlverpackungen beschriften. Eine Brotschrift zum Kombinieren könnte gut aussehen, wenn sie noch leicht das Schreiben mit der Bandzugfeder erahnen lässt, ich denke an Minion oder Gentium Book.

Gute Idee, wobei ich die Gentium fuer sachlicher als die Fontin oder Fontin Semi (das ist wohl jene, die ich als Serif bezeichne) halte.

Die Tallys könnte überall dort Anwendung finden, wo die Schriftgröße nicht allzu klein ist, keine riesigen Textmengen anstehen und eine leicht altmodische Anmutung gewünscht ist.

Das brachte mich auf die Idee Belletristik. Einerseits leicht altertuemelnd, aber andererseits doch auch sehr modern wirkend. Okay, fuer Sience Fiction natuerlich weniger, aber ebenso wenig fuer historische Romane.

Aber du meinst ja, eher fuer Lyrik denn Romane. Bei Lyrik sehe ich das Problem, dass sie verhaeltnismaessig eng laeuft, Verszeilen aber vielfach doch recht kurz sind. Ich habe kuerzlich mal meine Jugendsuenden gesetzt und war ueberrascht, wie aufwendig das ansprechende Setzen von Lyrik ist.

Schade, dass Gerrit van Aaken nicht mehr die Zeit fuer ausfuehrlichere Kritiken hat. Ich fand seine aelteren Beitraege sehr hilfreich.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Hawepe
Ich kann mir die Anivers für Geschäftsberichte vorstellen. Nicht nur weil sie eh keiner liest :lol:

Nun wuerde mich natuerlich noch interessieren, was die Schrift praktisch unbrauchbar macht. Oder missverstehe ich etwas?

Beste Gruesse,

Heinz.

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bertel

Ich finde sie für Mengentext ungeeignet, sie ist mir dafür zu spitz und zu unruhig.

Große Headlines kann ich mir besser vorstellen, da kommen die ganzen Details (die gut aussehen aber im Mengentext stören) zur Geltung.

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hey

Die kleine x-Höhe würde das Lesen langer Texte bei der Tallys unnötig erschweren. Die Fontin (Semi) ist eben eine semiserif-Schrift. Sie ist vor der Sans entstanden, weshalb Buivenga die Bezeichnung nicht konsequent durchhält. Er plant aber eine regelrechte Serifenschrift zur Fontin-Familie.

http://exljbris.wordpress.com/2007/03/10/fontin-serif/

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