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Hervorgehobene Antworten

Für Interessierte (ich find´s spannend):

bei meiner Arbeit an altenglischer Interpunktion bin ich auf die et-Ligatur gestoßen. Anbei ein hübsches Bild davon. Es handelt sich übrigens um das Manuskript Oxford Corpus Christi College 190, geschrieben in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts, und es enthält die Regula Sancti Benedicti auf Latein und Englisch.

http://www.imagefilez.com/show.php/2837 ... 2.jpg.html

Großartig, oder?

:) Hildeburh

Zu diesem Thema gibt es ein sehr schönes kleines Buch

von Tschichold mit vielen sehenswerten Beispielen.

Formenwandlungen der ET-Zeichen (Stempel AG, 1953)

:D

  • Ersteller

Ich kenne auch viele Bücher dazu, aber ich find´s halt so schön, wenn man bei der eigenen Arbeit das erste Mal draufstößt. :lol:

Ich kenne auch viele Bücher dazu, aber ich find´s halt so schön, wenn man bei der eigenen Arbeit das erste Mal draufstößt. :lol:

Schade um deinen schönen Satz — der Grinsetrottel am Ende raubt ihm fast das Feingefühl. Trotzdem ; ) ich find's einfach herrlich, dass da jemand noch so staunen kann und sich am Detail freuen. Natürlich beneide ich dich auch um deine Sprachkenntnisse, ohne die dieses «per petuam» nicht ersichtlich wird — ich läse (peinlich, peinlich) ein fremdartiges «per pauam» oder so. Wie auch immer: ich find' dein entdecktes et-Zeichen ganz besonders abenteuerlich. Besten Dank für's zeigen!

Grüße,

Norbert II

Formenwandlungen der ET-Zeichen (Stempel AG, 1953)

Gibts auch als Reprint in SIGNA Nr. 2. Superspannend :)

Danke fürs Posten! Ich freu mich auch immer unglaublich über so kleine Staun-Typo-Dinge. Werde gleich mal ein paar Fotos posten von einem Buch von 1543, in dem ich heute kurz blättern durfte. :biglove:

..

ein fremdartiges «per pauam» oder so. Wie auch immer: ich find' dein entdecktes et-Zeichen ganz besonders abenteuerlich. Besten Dank für's zeigen!

Ja, ich war/bin auch sehr überrascht, dass hier eine "et-Ligatur" im Wort in dieser Form integriert wird. Das eröffnet doch ganz neue Möglichkeiten für dieses wunderbare Zeichen, wie zum Beispiel zukünftig in Worten wie Z&tel, K&zer, verp&zen und w&zen ... ok, das waren die ersten, die mir nach zwei bier eingefallen sind ...

:cheer:

  • Ersteller

Schön, dass sich auch noch andere so sehr freuen!

Ich finde, man bekommt, wenn man quasi bei der eigenen Arbeit darauf stößt, einen direkten Einblick in die Geschichte. Als wäre man da... und das Ergebnis sehen wir heute noch: &

Wenn man es sich überlegt: Wir schreiben jetzt fast 1.000 Jahre später . :D

Da steigt die Frage hoch ob man diese Kürzel (et, per, que) überall und frei nach belieben setzen "darf" oder ob es dafür Konventionen gibt/gab.

Was das &-Zeichen anbelangt … legt uns der Duden heute den Gebrauch in Firmennamen

nahe … die Bedeutung hat sich womöglich seit der Renaissance weg von der e-t-Ligatur hin zum «und» wiedergeburtet?

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