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»Schriftmuster« in anderen Sprachen

Hervorgehobene Antworten

Auf Typophile fragte ich, was »Schriftmuster« in anderen Sprachen heißt. Hier ist das Ergebnis:


  • Type specimen
    [list:3n6etk9g]englisch

Kirjainmallit | hyvät tyypit

  • finnisch

schriftemuschtär
  • schwyzerdütsch

ukázka písma

  • tschechisch

?? ?? (seoche gyeonbon)
  • koreanisch

muestra de tipografía

  • spanisch

specimen dei caratteri tipografici | specimen della/delle font
  • italiensch

yaz? tipler örnek

  • türkisch

letterproef
  • niederländisch

Catálogo de Tipos

  • portugiesisch

?????????
  • armenisch

bet?minta

  • ungarisch

????????? ???? ???????? (namathejun min al-ahrufi)

spécimens de caractères imprimés

  • französisch

[/list:u:3n6etk9g]

Beherrscht hier jemand noch andere Sprachen (griechisch, russisch, polnisch, …) und kann was beisteuern? Oder kann jemand das bereits Gesammelte bestätigen oder korrigieren?

Auf Latein könnte es, wenn ich Schriftmuster auch Schriftbeispiel nennen darf (?), heissen:

exemplum scripti

(Beispiel der Schrift)

Auch wenn ich scriptum nicht ganz passend finde... :?

Vielleicht auch

exemplum litteraturae

exemplar litteraturae

spécimens de caractères imprimés

  • französisch

Nur als Anmerkung: Das ist Plural; im Singular wäre «spécimen» ohne s hinten. (Die andern s bleiben.)

Für Japanisch würde ich mal auf ????? («jitai no hyouhon») tippen, das wäre wohl zumindest verständlich, ist aber eher wörtlich approximiert.

Dänisch vermutlich: skrifttype prøveeksemplar.

jitai hyôhon - würde ich lieber ohne "Genitiv" machen. Hab aber für beides (mit und und ohne ? keine Googlefundstelle bekommen ...) Dafür aber für: ???? (jitai mihon).

Auf Chinesisch müsste es sein: ???? (zìti yàngben).

schriftemuschtär

  • schwyzerdütsch

«schriftemuschtär…» ist aber auch Mehrzahl, die Einzahl heißt

«schriftmuschtär». Hier herum ohne «ä» in «…muschtär», also

«schriftmuschtr».

Rumantsch Grischun («Hochsprache»):

«exempel da scrittira» — (Quelle: pledari grond)

… aber ohne Gewähr, weil ich selber bloß ein deutsch parlierender «Bündner» bin.

Ein Münstertaler (Val Müstair = Romanisch-Dialekt Vallader) sagte mir eben,

er würde das mit mostra da scrittüra übersetzen …

Hmmm … stimmt schon, wir sind halt ein komplexes Völkli ; )

jitai hyôhon - würde ich lieber ohne "Genitiv" machen. Hab aber für beides (mit und und ohne ? keine Googlefundstelle bekommen ...)

Ah, interessant. Ich habe auch keine Googlefunde gehabt; hab mich schon gefragt, ob die sowas überhaupt in der Form haben?

Dafür aber für: ???? (jitai mihon).

Wie schön. «Buchstaben-Form-Schau-Buch» :D

Auf Chinesisch müsste es sein: ???? (zìti yàngben).

Was heißt das ?? Sieht aus wie ein Baumschaf.

«schriftemuschtär…» ist aber auch Mehrzahl, die Einzahl heißt

«schriftmuschtär».

Da ist die Mehrzahl aber dann woanders, oder? Ich würd sagen, in einem «Schriftemuschdr» (würd ich so aussprechen :) ) sind mehrere Schriften drin, in einem «Schriftmuschdr» nur eine. Ob es aber ein oder mehrere Muster sind, wird wohl erst aus dem Kontext klar …

Oder funktioniert bei Euch in «Fernost» die Pluralbildung anders? :roll:

Die sprachliche Vermehrbarlichung an sich funktioniert hier am beinahe jungfräulichen Alpenrhein genauso wie weiter flussabwärts … und, jawoll, cara mia dunna S, ich meinte die Mehrzahl natürlich woanders (Schrift vs. Schriften) — bezüglich deiner französischen Einwendungen weiter oben.

Mann, ist das wieder kompliziert …

:blabla:

:lol:

Was heißt das ?? Sieht aus wie ein Baumschaf.

yang ist Kurzzeichen für ? ? "Art und Weise", "Form", "Aussehen"

mihon ist Synonym zu hyôhon (und es ist eines dieser komischen Worte, bei denen das erste Kanji yamato- und das zweite sinojapanisch gelesen wird).

... ???? (jitai mihon).

Wie schön. «Buchstaben-Form-Schau-Buch» :D

Naja, ganz wörtlich wäre das wohl:

Zeichen-Körper-Sehen-Ursprung :hammer:

Zeichen-Körper-Sehen-Ursprung :hammer:

Noch schöner :mrgreen:

Das hat so poetische Qualitäten, wenn man es wörtlich liest. Ein bisschen wie das Zeugs im Spamordner manchmal.

»Rai und Jiri auf Lungha. Rai von Lowani. Lowani unter zwei Monden. Jiri von Ubaya. Ubaya der gekreuzten Wege auf Lungha. Lungha, ihr Himmel grau.«

Okay, okay. Fehl am Platze.

»Rai und Jiri auf Lungha. Rai von Lowani. Lowani unter zwei Monden. Jiri von Ubaya. Ubaya der gekreuzten Wege auf Lungha. Lungha, ihr Himmel grau.«

Ich sage nur "Darmok".

Ich sage nur "Darmok".

Das ist mal wieder typisch* Sozpäd!

* »Typisch« heißt hier zwei von zwei. (Auch wenn der andere den Titel wahrscheinlich nicht hätte benennen können.)

Das Arabische würde ich im tatsächlichen Einsatz als "????? ?? ?????? Namadhij min al-Ahruf" schreiben, also das Arabische unvokalisiert und die Umschrift gemäß verbreiteterer Transliteration und ohne die vollständigen grammatischen Endungen (namadhij-un und ahruf-i), die außer in hochgelehrtem Kontext eh nicht gesprochen werden. :tutor:

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