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Guillmet – verschiedene Sprachen in einem Dok

Hervorgehobene Antworten

Hallo zusammen!

Ich habe hier eine 4-sprachige Broschüre. Es sind jeweils Beschreibungen zu Taschen.

Nun meine Frage: Würdet Ihr jeweils sprachspezifisch die Anführungszeichen setzen. Das heisst in italienisch, französisch, deutsch Guillmet setzen. Und in Englisch 66/99?

Oder würdet ihr im englischen Text, auch wie bei den anderen Sprachen «Guillmet» setzen. Das wäre nach «Schweizer Regel». Wir haben ja bei uns generell in Deutsch Guillmet.

Vielen Dank für eure prompte Antwort.

Herzlich grüsst

Rolf

Eine Antwortmöglichkeit ist rein pragmatisch: Wird der Englische Teil der Broschüre tatsächlich von Engländern gelesen? Hier kennt man nämlich Guillemets schlicht nicht; die meisten meiner Kollegen wissen mit ihnen nichts anzufangen. Sie erschließen sich zwar meist aus dem Kontext, man läuft aber Gefahr, die Leute zu verwirren.

Grüße,

Christian

Ich setze jede Sprache so wie sie üblicherweise im jeweiligen Inland gesetzt wird. Von den meistne Kollegen kenne ich das auch so. Also im Englischen 6699. Den Rest mache ich wie ich es möchte (oder der Kunde es wünscht) da sowohl Guillemets als auch Gänsefüchen verwendet werden.

Den Rest mache ich wie ich es möchte (oder der Kunde es wünscht) da sowohl Guillemets als auch Gänsefüchen verwendet werden.

In der Schweiz würd ich schon eher Guillemets nehmen; nach meiner Erfahrung sehen Gänsefüsschen für das Publikum hier irgendwie nicht so «richtig» aus. Entweder zu «deutsch» oder halt wie «ich hab die Richtigen nicht gefunden». :)

Ich finde es allerdings auch nicht schlimm, wenn in einem mehrsprachigen Dok. pro Sprache andere Anführungen verwendet werden; der Grauwert bzw. die Kontur sowie auch der verwendete Zeichenvorrat ist je nach Sprache sowieso unterschiedlich, und in einer mehrsprachigen Geschichte liest man ja auch nicht alles durcheinander (wo sowas dann irritieren könnte), sondern in der Regel nur eine Sprache.

genau, ist doch ein schönes service für die leser: jeder bekommt die richtigen und bei im üblichen anführungszeichen vorgesetzt.

genau, ist doch ein schönes service für die leser: jeder bekommt die richtigen und bei im üblichen anführungszeichen vorgesetzt.

wobei diese "bei ihm üblichen" ja davon abhängt, um welche Sprache es geht (meist sind die Anführungen gar nicht fix definiert) und wo sich der geneigte Leser befindet.

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