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Schreibweise von Markennamen

Hervorgehobene Antworten

Manche Firmen bestehen auf bestimmte Schreibweisen ihrer Marken. Firmen, deren Logo zum Beispiel nur aus Kleinbuchstaben besteht, wollen auch eine derartige Schreibweise, wie z.B. "adidas". Die Firma Gore verlangt bei ihrer Marke Gore-Tex die Schreibweise "GORE-TEX®". Was ist die korrekte Schreibweise von Markennamen wie Adidas und Gore-Tex? Ist es Gore-Tex, Goretex oder GORE-TEX und dürfen Firmen auf derartige Schreibweisen beharren?

Eingetragene Marken müssen ganz bestimmt so geschrieben werden, wie sie eingetragen ist. Bei GORE-TEX und adidas ist dies der Fall.

Angaben ohne Gewähr. Aber das erscheint mir einfach logisch.

Kommt auf die Textart an.

Vergleichst du in einer wissenschaftlichen Arbeit Material von Gore-Tex mit einem anderen Produkt, können die Kopf stehen, da würde ich die genau so auszeichnen wie jeden anderen Eigennamen. Versal in einem Lesetext sowieso nicht, ich will die ja nicht hervorheben, sondern nur auszeichnen, sprich es gibt von mir maximal Kapitälchen. Bei wem wollen sie sich beklagen, beim lieben Gott? Ins Extrem geführt: was ist, wenn eine Firma vorschreibt, ihr Markenname darf nur 50% größer gesetzt werden als der umgebende Text? Oder soll die Marke nur in der markeneigenen Schrift gesetzt werden? Auch machen, oder ist da Schluss? Letztlich nenne ich ja nur den Produktnamen, ich will nicht die Marke darstellen. Das Wort "Sandstein" darf ich auch schwarz schreiben, auch wenn der Sandstein braun ist.

In einem Konsum-Magazin, wo du letztlich von den Inserenten abhängig bist, sieht die Sache schon wieder anders aus. Sie haben das Geld, du hast nichts. Also haben sie (in dieser Welt) einfach eher recht, du eher zu spuren.

Beides etwas radikal formuliert, aber so verschieden kann das sein.

Eingetragene Marken müssen ganz bestimmt so geschrieben werden, wie sie eingetragen ist. Bei GORE-TEX und adidas ist dies der Fall.

Angaben ohne Gewähr. Aber das erscheint mir einfach logisch.

Das ist nicht ganz richtig. Wenn beispielsweise ein Werbemittel im Auftrag der Firma erstellt wird, kann sie natürlich vorschreiben wie der Name aussehen soll, sie bezahlen ja dafür. Oder wenn eine andere Firma (z.B. ein Meindl als Schuhhersteller) mit dem Goretex-Material wirbt, kann es auch hier Vorschriften geben, die vertraglich geregelt sind. Das hat aber überhaupt nichts mit einer eingetragenen Marke zu tun.

Bei jeglicher redaktioneller Verwendung ist es dem Schreiberling überlassen welche Marke er wie setzt. Oder wenn ich mir hier die Finger wundtippe, ist es völlig egal ob ich Meindl, MEINDL oder meindl schreib.

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