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Hervorgehobene Antworten

Hallo,

ich habe regelmäßig das Problem, dass beim Exportieren in PDF die Kombination "fl" nicht übertragen wird. Da ich wenig Lust habe, das ständig händisch auszubessern, suche ich nach einer Möglichkeit, wie ich dieses Problem umgehen kann. Hat jemand einen Tipp? Hängt dieses Problem eigentlich mit dem Schrifttyp zusammen?

Was heißt "die Kombination "fl" nicht übertragen wird"? Weist das pdf nun die Ligatur oder die Kombination "fl" auf? Um welche Schrift geht es? Aus welchem Programm exportierst du?

  • Ersteller

Verschieden. Aufgefallen ist es mir die letzten beiden Male bei Times und Arial.

und was genau passiert?

Du hast in Indesign die Ligatur gesetzt.

Im PDF ist zu sehen:

- gar kein Schriftzeichen (Leerraum, fehlendes)?

- statt der Ligatur die Einzelzeichen?

(Ich würd das gerne ein für allemal ergründen, die Frage taucht öfter auf.)

  • Ersteller

Anstelle von "Pflicht" z.B. steht im PDF "P licht". Mein Vorgehen ist dann immer, dass ich "fl" markiere und das Häckchen bei Ligaturen entferne. Aber wie du dir vorstellen kannst, ist das sehr mühsam.

Ich verfüge auch nur über die System-Schriften, da ich keine Grafikerin bin und eigentlich nur aus einer verwandten Branche komme. Also diese Frage kann ich dir leider nicht beantworten.

Ich hab mal ein paar ausprobiert (OS 10.5.7, InDesign CS4, Export mittels ?E als X-1a). Die Ligaturen die in ID dargestellt werden, werden auch im pdf angezeigt (siehe screenshot des pdf). Ich vermute dein Problem an anderer Stelle …

Bild 2.png[/attachment:34uqjcfr]

post-14085-1355407648,3405_thumb.png

Und zwar wo?

Keine Ahnung, vielleicht verbastelte Systemfonts (die Ligaturen anzeigen aber nicht ausdrucken), vielleicht auch ganz was anderes. Hast du mal die Fontcaches gelöscht?

hmmm. Seltsam, dass das "l" angezeigt wird in "P licht".

Das Nachteil am Indesign-PDF-Export ist, dass man nicht einstellen kann, ob und wie Systemschriften ins PDF mit aufgenommen werden. Ich vermute nämlich, dass Schriften wie Times und Arial nicht eingebettet werden, weil davon ausgegangen wird, dass die am Zielsystem vorhanden sind. Dann kommt es zu einem Durcheinander bei der Zeichencodierung (Glyphe? Codepoints?), d.h. die Ligatur wird entweder im PDF falsch codiert, oder im Auslesen und anzeigen in der vorhandenen Systemschrift falsch ausgelesen/interpretiert/dargestellt.

Hast du die Möglichkeit, ein PDF über den Acrobat Distiller zu erstellen statt über den direkten Export?

Dort kannst du das in den Job-Einstellungen einstellen, wie Systemschriften gehandhabt werden (so einstellen dass sie eingebettet werden, auch wenn's nicht "notwendig" wäre). Die Schrift ist dann im PDF mit an Board, statt vom Sytem geliefert zu werden, was einiges an Fehlerquellen ausschließt.

Ganz kurze Off-Topic-Frage, Sebastian: Sagt ihr in Österreich "das Nachteil" oder war das nur ein Verschreiber?

  • Ersteller

Ich würde vorzugsweise die PDFs wie gehabt erstellen, und nicht via Distiller. Es gibt also keine Möglichkeit diese Fehlerquelle in InDesign auszuschließen?

Ähem, ich weiß jetzt nicht ob das etwas mit dem eigentlichen Problem zu tun hat, aber es hat mich an ein entfernt ähnliches Problem erinnert. Bei einem von mir gekauften Font wurden mal explizit beim pdf-Export aus InDesign alle Umlaut-Minuskeln nicht ordentlich angezeigt sondern nur als a, e o und u dargestellt. Versalien waren ok. Die Codierung war i.O.; beim umkopieren in einen Text-Editor sind die Umlaute wieder zum Vorschein gekommen. Bei der pdf-Erstellung über den Distiller ist das Problem nicht aufgetreten.

Das Problem wurde vom Hersteller innerhalb von 30 min gefixt, war ein Problem der OTF-Dateien.

Vielleicht hilft es?

Christian

Probier mal was passiert wenn du bei "Schriften teilweise laden …" 0% einträgst.

Bild 1.png[/attachment:250ur9sq]

post-14085-1355407648,381_thumb.png

Ganz kurze Off-Topic-Frage, Sebastian: Sagt ihr in Österreich "das Nachteil" oder war das nur ein Verschreiber?

Ein Verschreiber bzw. ein Umformulierungsrelikt. Dafür sagen wir in Vorarlberg "der Butter", "der Rodel" und "der Brezel"

Ich würde vorzugsweise die PDFs wie gehabt erstellen, und nicht via Distiller. Es gibt also keine Möglichkeit diese Fehlerquelle in InDesign auszuschließen?

Wenn das mit dem 0% oder 1% nicht hilft, hab ich keine Idee mehr mit Indesign-Boardmitteln was zu machen. Sind die Ligaturen "erforderlich"? Sonst kannst du sie auch über das Standard-Absatzformat generell abschalten, dann bleibt dir die manuelle Korrektur erspart ...

geht bei dir 0%? Bei mir ist bei 1% "Schluss". (CS2 Windows, CS3 Mac)

Mit CS4 Mac geht das bei mir.

Hallo,

ich habe regelmäßig das Problem, dass beim Exportieren in PDF die Kombination "fl" nicht übertragen wird. Da ich wenig Lust habe, das ständig händisch auszubessern, suche ich nach einer Möglichkeit, wie ich dieses Problem umgehen kann. Hat jemand einen Tipp? Hängt dieses Problem eigentlich mit dem Schrifttyp zusammen?

Bitte nochmal genauere Infos: Welches Betriebssystem? Welche Version? Welche Fonts genau? Welche Versionen? Welches Fontformat?

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