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Diplomarbeit in SansSerif 12BP /Pt Empfehlung

Hervorgehobene Antworten

Hallo

ich habe hier schon einige Beiträge mit Begeisterung gelesen. Meine Frage ist nun, ob ich eine Empfehlung bekommen kann für meine Diplomarbeit.

Die Vorgabe ist, ich soll mit einer Serifenlosen Schreiben. Unsere Wordvorlage der Uni benutzt Arial in 12 Punkt. Es soll weiterhin in 1,5 Zeilenabstand geschrieben werden und das DinA4 Blatt soll so links 3,5 und rechts 3,5 cm Rand haben. Oben und unten je 2,5 so. Das soll dann ergeben, dass man gute 2200 Zeichen (ohne Leerzeichen hehe) aufas Blatt bekommt. Das geht dann so mit 60-70 Anschlägen in 36 Zeilen...

Wie dem auch sei, ich nutze Latex und habe Zugriff auf kommerzielle Schriften (Architekt...). zur Zeit nutze ich die Helvetica, die man in Latex laden kann. Es gibt da ja auch Varianten wie Neue Helvetica oder Pro oder ...

Nun kenne ich aber auch Sans Gill, Lucida Bright, Frutiger55roman oder welche auch immer, Myriad und und und.

Da wollte ich mal hier nachfragen, was denn Eurer Meinung nach zu Empfehlen ist.

vielen Dank

Also wirklichen langen Text dauerhaft mit Helvetica durchzusetzen finde ich etwas anstrengend. Da ließt sich die Myriad schon schöner, wobei ich die noch nie wirklich bei richtig viel Text angewandt habe. Allenfalls bei Texten mittlerer Länge, dann im Condensed oder SemiCondensed Schnitt.

Mit der Optima wäre man natürlich bei dem »Serifen-Problem« fein raus. Ich selber habe die nicht – ob die zu Deiner Arbeit passt kann ich Dir daher nicht sagen, da ich keine Erfahrung mit der Schrift habe.

[specimen=Optima:21an3s3h]34272[/specimen:21an3s3h]

Ich finde ja, die Officina würde toll passen. Vielleicht lassen die Dir sogar den Serifen-Schnitt durchgehen.

[specimen=Officina Sans:21an3s3h]23921[/specimen:21an3s3h]

[specimen=Officina Serif:21an3s3h]23950[/specimen:21an3s3h]

Für die Wahl einer Schrift gibt es durchaus ganz objektive Kriterien, die sich anwenden lassen. Das wurde auch hier im Forum schon öfters diskutiert, z.B. hier. Wenn Du einfach mal nach »Diplomarbeit«, »Promotion« etc. suchst, dann wirst Du einiges finden. Vielleicht findest auch

»Schriftwechsel« in einer Bibliothek?

Weder Arial noch Helvetica gehen im Fließtext in 12 pt. Wenn es schon zwingend 12 pt sein muß (was ich bezweifle), dann würde ich zu einer der neuen Office-Schriften greifen. Die sind recht gut ausgebaut und ziemlich klein. Die Calibri läßt sich im Fließtext eigentlich recht gut lesen, für den Bildschirm optimiert ist sich auch noch. Nur in Display-Größen mag ich sie nicht, aber da kann man ja durchaus etwas Anderes nehmen.

Grüße,

Christian

Falls Du keine Erfahrung mit der Installation von Schriften für LaTeX hast, solltest Du eine wählen, für die bereits Anpassungen verfügbar sind. Walter Schmidt bietet auf seiner Seite unter anderem Anpassungen für die Schriften Frutiger, Myriad und Syntax an. Wenn Du eine dieser Schriften hast, kannst Du sie verwenden, sie sind für den Mengensatz gut geeignet.

  • Ersteller

Ich hatte die Suchfunktion herangezogen, aber wirklich nichts gefunden, was richtig passte bezüglich der 12 pt und Helvetica/Arial.

Ich danke für die Tipps. Wäre jemand bereit mir zu erklären, warum die Frutiger oder deren Weiterentwicklungen eher tauglich ist für den Fließtext als die Helvetica?

Wenn ich schon die Wahl hätte, dann Frutiger, Frutiger NEXT oder Myriad/Myriad Pro? Vermute die letzteren der Paare habe mehr Zeichen, die man vielleicht braucht.

Die Office werde ich mir auch mal ansehen, denn die scheint die Augen ganz gut zu leiten auf den ersten Blick, räuspel, wenn ein Laie wie ich das sagen darf :)

Zu Latex, ja, ich kenne schon die Seite von Herrn W. Schmidt. Allerdings würde ich versuchen, dann die Arbeit mit Xelatex zu kompilieren und wäre somit, so weit ich es bisher übrblicke, nicht mehr auf die Metriken angewiesen und dürfte auf alles unser CDs zugreifen.

Müsste da aber noch warten, da mein WinEdt (mein Editor) noch UTF Probleme hat, die aber bald behoben sein werden, und wenn nicht, wird fix unter Linux kompiliert.

Danke sehr

  • Ersteller

Habe nun zu meinem Problemchen und meinem Setzsystem noch folgendes gefunden und bin zufrieden. Ich werde in Myriad schreiben.

So kann man denn, wenn man will, beim Schreiben seiner Texte auf sämtliche 10720 Glyphen von Arial 3.0 (Windows XP) zugreifen. Leider enthält Arial praktisch keine OpenType-Features — für die muss man dann auf nicht-Microsoft Fonts wie z.B. Helvectica Neue, Univers oder Frutiger zurückgreifen. Da die Mathe-Fonts in den fertigen Dokumenten von XeTeX aber nicht verändert werden, machen serifenlose Fonts in wissenschaftlichen Arbeiten einen recht unglücklichen Eindruck (trotzdem ist Arial die Font-Vorgabe für ECOC-Beiträge). Im Fließtext sieht das Ganze dann z.B. so aus:

( http://209.85.135.132/search?q=cache:qr ... =firefox-a )

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