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Schablonenschrift mit sehr breiten Stegen?

Hervorgehobene Antworten

Hallo zusammen,

wie schon im Betreff gesagt, suche ich nach einer Schablonenschrift mit ungewöhnlich breiten Stegen. Alternativ bräuchte ich eine Anleitung, wie man bei einer vorhandenen Schrift möglichst unkompliziert die Stege verbreitern kann.

Technischer Hintergrund ist eine Visitenkarte, bei der die Buchstaben lasergeschnitten werden sollen und die Vorgabe vom Hersteller ist, dass die Stege mindestens 0,6 mm breit sein müssen. Das wird bei "normalen" Stencil-Schriften schwierig, auch wenn nur Name, Telefon und E-Mail auf die Karte sollen und man den Schriftgrad entsprechend grosszügig wählen kann.

Schrift Deiner Wahl nehmen, gewünschten Text setzen, mikrotypografisch finalisieren, in Zeichenwege umwandeln und an den jeweiligen Ankerpunkten den gewünschten Mindestabstand einstellen.

Wahrscheinlich geht dabei einiges an den Kurven flöten, deshalb vorher mal etwas experimentieren.

// r88

ich sehe da im W und im e durchaus noch Punzen, das will der Kollege ja gerdae nicht ....

// r88

  • Ersteller
Schrift Deiner Wahl nehmen, gewünschten Text setzen, mikrotypografisch finalisieren, in Zeichenwege umwandeln und an den jeweiligen Ankerpunkten den gewünschten Mindestabstand einstellen.

Wahrscheinlich geht dabei einiges an den Kurven flöten, deshalb vorher mal etwas experimentieren.

ja. da geht erheblich was flöten, teilweise bis zur unkenntlichkeit.

hast du dich schon hier umgeschaut?

http://new.myfonts.com/search/stencil/fonts/

ja klar.

allerdings war da auch so recht nix dabei, was von haus aus hinreichend breite stege hat. das wäre (s.o.) auch verwunderlich, denn wie einige experimente gezeigt haben, werden die buchstaben und ziffern teilweise wirklich sehr schwer erkennbar, wenn man die stege stark verbreitert.

ich denke als nächstes werde ich es mal mit einer light- oder thin-schrift in sehr grossen graden probieren.

andererseits finde ich es gestalterisch nicht optimal, irgendwelche schrift zu nehmen die, den technischen anforderung entspricht. die idee ist vielleicht nicht optimal.

tja. wem sagst du das.

aber wenn der kunde es sich in den kopf gesetzt hat, dass er es so haben will ... dann betrachten wir es einfach mal als herausforderung.

;)

schliesslich geht es ja nicht nur um ein paar witzige private visitenkarten, sondern der gute mann soll auch weiter mit seiner firma bei uns kunde bleiben.

Und was ganz punzenloses wie die FF you can read me? Ist zwar nicht gerade visitenkartentauglich, aber vielleicht eine Anregung, mal von Punzen und Stegen wegzudenken.

danke für den tipp.

auf die bin ich mittlerweile auch gestossen. als anregung wirklich sehr interessant. allerdings fürchte ich, dass das dem auftraggeber zu sehr ins experimentelle geht. er will eigentlich eine ganz "normale" visitenkarte mit einer ganz "normalen" schrift, nur dass diese eben nicht gedruckt oder geprägt, sondern ausgeschnitten ist – was technisch gesehen ungeahnte probleme mit sich bringt.

  • Ersteller
und hast du an sowas dieser art gedacht?

http://new.myfonts.com/fonts/nicksfonts/dot-soon-nf/

auch ein nette idee.

aber wenn ich den laser-typ richtig verstanden habe, hätten wir da wieder das gleiche problem. wenn die punkte zu nahe beieinander liegen, ist die gefahr zu gross, dass punkte beim brennen quasi verschmelzen oder die perforationslinien ausbrechen.

na. mal sehen.

im moment sind wir auf dem männlich-herben, markanten trip:

http://new.myfonts.com/fonts/linotype/b ... hitelaser/

Lass dir mal ein paar Probeexemplare machen und trage sie 3 Tage im Geldbeutel mit dir. Schick sie dann deinem Kunden und frag ihn ob er das immer noch haben möchte. Ich glaube mal dass – gerade wenn größere Flächen rausgenommen werden – die Dinger sehr schnell kaputtgehen. Da wäre ein Dot-Font die bessere Wahl.

noch ein wichtiger aspekt (der mich bisher jetzt davon abgehalten hat so etwas umzusetzen): der laser brennt wie du richtig schreibst die gewünschten teile weg. dadurch entstehen an den rändern der (brand-)löcher eben auch (feine) bräunliche verfärbungen. auf weißem papier macht sich das nicht soo gut. daher besser ein möglichst dunkles papier nehmen!

Ich glaube mal dass – gerade wenn größere Flächen rausgenommen werden – die Dinger sehr schnell kaputtgehen.

Ooch, man muß ja nicht unbedingt Karton nehmen, wenn man schon mal lasert. So ein 2-mm-Edelstahlblech macht schon was mit, auch, wenn da größere Flächen ausgelasert sind.

  • Ersteller

@bertel

wegen des kartons mach ich mir keine gedanken. da haben wir was bretthartes aus der 300+ gramm-liga ausgewählt. sollte es doch probleme geben, soll der kerl halt ein visitenkartenetui verwenden.

… und überhaupt: visitenkarten im portemonnaie.

pfffff!

:neenee:

@carlito

ich finde diese angesengten brandspuren in einem altweissen papier ja sehr reizvoll. aber das ist geschmackssache. für das briefpapier eines steakrestaurants haben wir das mal mit dem logo realisiert und das sah sehr stimmig aus.

aber um dich zu beruhigen:

für die visitenkarten, die gerade anstehen wird ein karton, schwarz wie die nacht, verwendet.

@pachulke

ein 2-mm-edelstahlblech?

na. das ist denn wohl doch etwas zu viel des guten. sowohl material- als auch kostenmässig.

Bei Kremo? (http://www.kremo.de) Oder gibt’s da noch andere die sowas machen? Würde mich auch brennend interessieren.

Das machen mittlerweile viele Druckereien, z.B. Peschke, um nur einen zu nennen.

  • Ersteller

yepp. bei kremo.

kostenpunkt waren 69 euro einrichtungspauschale und pro karte 12 cent.

aber interessant zu wissen, dass es noch andere anbieter gibt, bei denen man ggf. mal anfragen könnte.

:)

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